Archiv für die Kategorie ‘Sweetheart Stuttgart’

05. August 2011

Hipster-Evolution

von Martin Elbert

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Friday Fun! Erik mit Schlagring ist einer, Köhli mit seiner Nerd-Brille ebenso, aber der größte Hipster ist unser Ingmar – siehe seinen geilen Schnauzbart! Inge spielt auch paar Mal im obigen Film mit, aber nicht als Höhlenmensch, der auch schon ein Hipster war, sondern heute halt, mit seinem Balken und seinem Fixie. Aber ey, der Wohni stinkt natürlich nicht!

04. August 2011

Es geht schon wieder los

von Ingmar Volkmann

Die neue Mittelstürmerin der Stuttgarter Kickers: Anja Binder. Foto Peter Franck

Endlich. Die traurigste Zeit des Jahres hat ein Ende: Sommerpause. Dieses Jahr noch schlimmer wegen der Frauen-WM. Halleluja, bin ich hungrig nach Fußball. Morgen Abend Ruhrpott gegen Fischköpfe, Samstag Gazi gegen Gazprom in der aufgehübschten Fußballbude in Bad Cannstatt.

Samstagabend dann passend zum ersten Spieltag in der Bundesliga eine ganz feine Kiste für Fußballconnaisseure: Bereits zum dritten Mal findet im Theaterhaus um 20 Uhr die ganz starke Fußball-Show „Hurra, wir kicken noch“ statt.

Veranstaltet von Joe Bauer, dem emotionalen Ehrenpräsident der Stuttgarter Kickers, ist die Fußballkultur-Party eine Benefizveranstaltung für die Stuttgarter Kickers. Bei der Unterstützer-Show treten unter anderem Joe selbst, die Rockabilly- und Blues-Band Triple Espresso, Sängerin Anja Binder mit Band Anjabelle sowie Comedy-Zauberer Bastian Fischer auf.

Trainer und Team sind anwesend, der Eintrittspreis orientiert sich an den Stehplatzpreisen auf der Waldau. Eine bessere Einstimmung auf die neue Saison gibt es nicht.

Noch mehr Infos: www.theaterhaus.com.


14. Juli 2011

Die Mutter aller Derbys

von Ingmar Volkmann

Viel umjubelt: das 1:0 für die Kickers, Sportfoto des Jahres: Volkmann

Flutlicht, Stadionwurst und super Fans: Endlich wieder Fußball, also richtiger Fußball und keine Randgruppenveranstaltung. Gestern trafen sich die Stuttgarter Kickers und der VfB Stuttgart im schönsten Stadion der Stadt auf eine gepflegte Partie Sommerfußball. Als wichtigster Fußballblog der Welt hat brezel.me selbstredend die Pflicht, das Spielgeschehen zusammenzufassen. Bei der Gelegenheit kann ich endlich mal alle Fußballfloskeln verbraten, die sich in der Sommerpause angestaut haben, und zwar genau so:

Zur Mutter aller Derbys, dem Stuttgarter Stadtderby, pilgerten 7100 Fans in den Fußballtempel „Schafskäse- und Yoghurt-Hersteller auf der Waldau“. Schnell entwickelte sich bei Fritz-Walter-Wetter ein offener Schlagabtausch, bei dem hüben wie drüben noch Abstimmungsschwierigkeiten in allen Mannschaftsteilen festzustellen waren. Die Stuttgarter Kickers wurden aber ihrer Favoritenrolle gerecht, kauften den Gästen aus dem verfeindeten Ausland (Bad Cannstatt) den Schneid ab und bestimmten so das Geschehen.

Die Führung durch einen Elfmeter war schmeichelhaft, aber nicht unverdient. Zum Ende des Spiels bewahrheitet sich die alte Weisheit, dass ein Spiel 90 Minuten dauert. Der russische Internationale mit der ungelenken Spielweise köpfte wenige Minuten vor Schluss den unverdienten Ausgleich. Die Verantwortlichen der Stuttgarter Kickers ließen sich nach dem Spiel auch durch Provokationen aus dem roten Lager („Die Kickers haben gespielt wie Wehen Wiesbaden“, so Trainer Labbadia auf kicker.de) nicht verunsichern und gehen gestärkt in die neue Saison. Zum Auftakt der neuen Spielzeit erwartet die Fans das Spitzenspiel gegen den KSC II am 5.8.

Zurück ins Funkhaus.

05. Juli 2011

Merchandise Baby!

von Martin Elbert

Leute! Touris! Tagesbesucher! Der i-Punkt ganz unten in der Königstraße wird seit letzter Woche bis September renoviert und deswegen hat man am Schlossplatz diesen temporären Container hingestellt. Dachte erst das ist der S21-Info-Pavillon, falls sich an dieses Projekt noch jemand erinnern kann. Aber wurde ja wieder gedroppt.

Auch nice ist die Sprechblasen-Deko links und rechts. Das wird das neue Logo für die Region Stuttgart, entworfen von der Hamburger Agentur Mutabor. Kann man sich im Internet einbringen und Text-Vorschläge machen. Und gab natürlich u.a. bei Mama eine Diskussion ob das jetzt cooler ist als Langnese-Eis oder nicht. Sagen wir so: Muss noch mit Leben gefüllt werden, dann kann das vielleicht was werden, siehe Beispiele hier.

Kein Wunder, aber richtig erstaunt war ich über die kleine Merchandise-Ecke.

Voll schön. Muss mir mal ein kleines Stuttgart-Sortiment zusammenstellen.

30. Juni 2011

Neues Modellabel aus Stgt: Von Van Vic

von Martin Elbert

Neulich Abend im Transit im Geissviertel, denk´ ich mir, ey, zwei meiner Lieblingsbarleute Heiko (rechts) und Benni sind aber gut angezogen heute. Normalerweise rennen sie immer in diesen billigen Unterhemden rum. Aber klar, mehr brauchste auch nicht im Transe, spätestens ab 12 steht da drin die Luft.

“Cooler Kragen Jungs!”, sag ich. “Klar, ist von einer Freundin von uns, der Vicky.” Nice one. Viktorija Markovic hat vor einiger Zeit ihr Label Von Van Vic gegründet und bietet ihre Teile im Geschwisterliebe oder online über Dawanda an. Für Damen gibt es außergewöhnliche und ziemlich chice Kleider…

…und für Typen leider bislang nur oben abgebildete Shirts mit dem coolen Kragen. Könnte ich mir auch beim Köhli vorstellen. Oder bei der Dora. Beim Inge sowieso.

www.vonvanvic.de

24. Juni 2011

Sommermädchen-App

von Ingmar Volkmann

Der ein oder andere mag es schon mitbekommen haben: Am Sonntag geht eine Randgruppenweltmeisterschaft im eigenen Land los. Frauenfußball. Frauenfußballweltmeisterschaft. Was soll ich sagen? Eigentlich bin ich für Fortschritt, für E-Autos, Döner mit Putenfleisch und Sperrzeitverlängerung. Frauenfußball find ich aber ehrlich gesagt eher so mittel. Da kommt wohl der Gerhard Mayer-Vorfelder in mir zum Vorschein.

Die für gewöhnlich gut unterrichteten Kreise, mit denen ich zusammenarbeite, meine Kollegen also, finden Frauenfußi aber allesamt dufte. Das mag daran liegen, dass die lieben Kollegen hauptsächlich weiblich sind, vielleicht aber auch daran, dass sie sehr oft bis meistens einfach mehr Ahnung haben als ich.

Deshalb machen wir an dieser Stelle kurz mit beim Frauenfußball-WM-Hype und stellen die feine App WM-Spickerin vor. Über das männliche Pendant hatten wir im vergangenen Jahr berichtet. Das Schwesterchen-App, wiederum programmiert von ein paar findigen Stuttgarter Jungs, liefert jede Menge feine Fakten, unschätzbares Halbwissen für die Halbzeitpause, einen Live-Ticker und natürlich das abartigste Feature seit Erfindung des Frauenfußballs: den Jubel-BH.

Wir zitieren aus der Pressemitteilung: „Spätestens seit Simone Laudehrs Siegtor im Finale der WM 2007 ist der Jubel-BH zum Symbol des sportlichen Erfolgs der Fußballdamen geworden. Was liegt also näher, als ihn 2011 zum Jubelinstrument des Sommers zu machen. Die WM-Spickerin bietet deshalb einen konfigurierbaren Jubel-BH für alle Nationen.“ Jetzt haben wir zwar ein bisschen Angst, aber auch ein Tool mehr, mit dem wir die lieben Kolleginnen nerven können.

Die WM-Spickerin mit Jubel-BH: seit 11.06. kostenlos im iTunes App-Store.

20. Juni 2011

Döner 3.0

von Tobias Köhler

Meine ganz großen Dönerzeiten sind ja rum. Früher habe ich locker drei Stück in der Woche in mich reingestopft. Das war so in der zwölften, dreizehnten Klasse.

Inzwischen steht bald das 20-jährige Abitreffen an und ich komme allenfalls auf einen Döner pro Monat, auch meine Experimentierfreude in Sachen Dönerbudenhopping hat deutlich nachgelassen. Ich bin meinem Innenstadtdöner ziemlich treu.

Brutalstmögliche Überraschung also, als ich in meiner Heimatstadt Fellbach auf diese unfassbare modische Weiterentwicklung des klassischen Dönerkonsums gestoßen bin:

Die “Neue Generation” des Döners! Next Generation quasi!
Sie kommt als so ne Art Chicken McDöner daher, als Döner 3.0, als Traum in Tüten bzw. in der Box.

Der Fortschrifft macht vor nichts halt.

17. Juni 2011

Stuttgart, Du brauchst mehr Gummistiefel!

von Marc Hippler

Donnerstagabend, 19.30 Uhr, Stuttgart City. Eine Gruppe junger Menschen Menschen Anfang 30 irrt orientierungslos über die Königstraße auf der Suche nach: Gummistiefeln. Ja, Sie haben richtig gelesen, meine Damen und Herren: Es geht um Gummistiefel. Heute fängt ja das Southside Festival an. Und nach too Matsch Fun im vergangenen Jahr haben sich die Leute wohl in diesem Jahr gedacht: Mensch! Ich hab’s! Gummistiefel! Nur ich, ich hatte eben noch keine. Aber ich war damit nicht allein. Und so zogen wir am Donnerstagabend als Schicksalsgemeinschaft zufälliger Bekanntschaften von Schuhladen zu Schuhladen, um immer dieselben Antworten zu bekommen:

1. “Haben wir keine mehr.”

2. “Hatten wir noch nie.”

3. “Nein!”

4. “Ist wieder dieses Festival?”

Am Ende haben wir doch noch Gummistiefel bekommen – sogar im klassischen Gelb. Und zwar in der Kinderschuhabteilung! Größe 42! Dieses Kind würde ich gerne mal sehen.

Allen Stuttgarter Geschäftsleuten empfehle ich dringend: Ordert im nächsten Jahr mehr Stiefel! Am Ende hätte ich sogar einen zweijährigen Mobilfunkvertrag unterschrieben, wenn es dazu Gummistiefel als Prämie geben hätte. Echt jetzt.

Nun bin ich aber bereit. Vom Festival berichte ich hier und auch bei Twitter.

16. Juni 2011

Die Neue nicht mehr auf Weltreise – Schmall auf Reisen

von Franziska Schuppert

Wenn einer eine Reise tut… dann nimmt er ein Buch mit. So geschehen auf meiner kleinen Reise um die große Welt. Ich empfehle „Lokalhelden“ von Jörg Harlan Rohleder. Schmalls tragisch-komische Geschichten über die Jugend in den Neunzigern in Echterdingen bei Stuttgart hat mich auf einigen Busfahrten durch die feuerländische Peripherie begleitet. Ich habe es in vollen Zügen genossen, aber als ich das Buch fertig gelesen hatte und am südlichsten Ende der Welt angekommen war, war ich ernsthaft traurig, dass es schon vorbei war – sowohl das Buch als auch die Welt.

Da kam mir eine Idee: warum nicht schwäbische Geschichten auf Reisen schicken? Ich hatte das Bedürfnis, die Menschen auf der ganzen Welt mit Schmalls unterhaltsamen und nachdenklichen Geschichten übers Skaten, Kiffen, Saufen an der Tankstelle und der damit einhergehenden Zukunftsangst zu erfreuen. Gefesselt von diesem Gedanken, habe ich kurzerhand das Werk präpariert und in einem Hostel in Ushuaia zwischen Stieg Larsson, Lonely Planet und anderer – bestimmt ganz großer, ausländischer – Weltliteratur in das Bücherregal geschmuggelt.

Ich habe den nächsten Leser freundlich dazu aufgefordert, mir doch zu schreiben. Wer er ist, wo er hingeht und vor allem wohin er das Buch bringt, um nachverfolgen zu können, welche Reiseroute das Buch zurücklegt. Monate sind vergangen und ich hatte mein kleines „Ich-mache-Schmalls-Buch-zu-großer-Reiseliteratur-Projekt“ schon fast vergessen, da bekam ich plötzlich eine Mail:

Hallo aus Puerto Varas (Chile),

so dann weisst du schon mal, wo dein Buch bis zur naechsten Mitnahme gelandet ist (Lokalhelden). Ist jetzt zwar nicht so Ewigkeiten von Ushuaia entfernt, aber immerhin.

Ich heisse Thomas und bin mit meiner Freundin ca. ein Jahr unterwegs. Wir bleiben auch hier auf dem Kontinent, zu entdecken gibt es jedenfalls genug. Wir sind beide Sozialarbeiter, wohnen in Koeln und haben uns ein Jahr Auszeit genommen. Das Buch haben wir Anfang April mitgenommen, es war schon mit 10 (!!!!) Hostel-Stempeln versehen worden.

Von Ushuaia sind wir nach Puerto Natales (Chile) gefahren, waren (mit dem Buch) zwei Tage im Nationalpark „Torres de Paine“, danach hat es uns auf einer wunderbaren Fahrt mit der Navimag-Faehre durch die chilenischen Fjoerde begleitet, anschliessend haben wir es dann noch mit auf die Insel Chiloe genommen, auch weil wir (bis jetzt) irgendwie nicht den richtigen Platz gefunden hatten, um es weiterzugeben. Hier im Casa Azul ist es jedoch bestimmt gut aufgehoben, ein freundliches, warmes Hostel mit ganz vielen Holzmoebeln, einem wunderschoenen japanischen Garten und „Butcher“ einem riesigen, freundlichen (aber leider auch staendig sabbernden) Hund.

Thomas und Uli

Ich bin begeistert! Es funktioniert! Und ich bin mir sicher, dass es noch weiterreist – mit oder ohne unserem Wissen. Ich halte Euch jedenfalls auf dem Laufenden.

14. Juni 2011

Tippfehler des Tages

von Ingmar Volkmann

Hammerbürostuhlfoto: www.stutgart.de

Das kann passieren, wenn einem die Pfingstmüdigkeit noch in den Knochen sitzt: Zum Start in die Woche wollte ich eigentlich über stuttgart.de auf die heiße neue Website von OB 2.0 und Twitter-Experte Wolfgang Schuster, www.wolfgang-schuster.info. Kam aber gar nicht so weit, weil ich feiertagsbedingt noch ein „t“ zu wenig hatte. Hab dann unter der extrem vertrauenswürdig aussehenden Website stutgart.de gleich mal drei neue Stühle fürs Büro geordert. So geht die Arbeitswoche gleich richtig heiter los.

08. Juni 2011

Kein Promibonus im Westen

von Martin Elbert

Bumsfallera, dachte ich mir letzten Samstag. Da steht aber ein schöner Wagen in meiner Straße. Mit Fanta4-Emblem. Nice. Ein Opel Admiral! Sieht man selten. Zwar schlägt mein Herz eher für alte Daimler, aber bei einem alten Pobel im guten Zustand kann es auch mal hochhüpfen. Aber irgendwo her kenne ich diese Karre. Ist das nicht das Die-Da-Video-Auto?

Nee, meinte ein Bekannter von mir, der sich auskennt. Das ist nicht das Die Da-Auto, sondern das einstige Promo-Car der Fantas. Ist früher der Bär mit rumgedüst und stand dann jahrelange in der Tiefgarage vom Medienhaus. Daher kenne ich die Karre also, hab nämlich da in Heslach ein paar Jahre geschafft und das Mobil immer bewundert. Sah damals noch staubiger aus, ein Liebhaber muss ihn jetzt wohl aufgemöbelt haben.

Blöd nur, dass schöne Autos im Westen keinen Bonus haben und müssen genauso ein paar Euros in die unsäglichen Automaten einwerfen. Sonst halt Zettel.

Wann beginnen eigentlich endlich die Anti-Parkraummanagement-Demos? Da würde ich mitlaufen. Auch wenn ich kein Auto habe.

02. Juni 2011

Die Alte nicht mehr auf Weltreise – Gekommen, um zu bleiben

von Franziska Schuppert

Auch wenn es heißt „Totgesagte leben länger“ und ich kurz von der Brezel-Bildfläche verschwunden war, möchte ich mich hiermit offiziell wieder in Stuttgart zurückmelden. Die Weltreise ist vorbei und die Realität hat mich wieder.

Verschleiß: 7 Monate, 22 Länder, 14 Flüge, 45 Bus-, 13 Schiff- und 15 Zugfahrten, 1 persönlicher indischer Fahrer, 4 Visa, 1 Inka Trail, 1 Höhenkrankheit, 2 Gletscher, 18 Strände, 3 Schnorchelausflüge, 9 Stunden an der Grenze zwischen Bolivien und Argentinien, 1 Weihnachten in Buenos Aires, zu viele buddhistische Tempel, 4 Röcke, 2 Kleider, 2 lange Hosen, 1 Paar Flip Flops, 1 Paar Wanderschuhe, 1 Besuch der Eltern, 10 mitreisende Freunde, 1 Taschenraub, 1 Elefantenritt, 1 Pferderitt sowie 1 Heuschrecke, 2 Maden und ein 1 Meerschwein auf dem Teller.

Zurück in der Heimat bleibe ich der Brezel treu und werde euch weiter mit Kuriosem aus dem Kessel erfreuen. Ansonsten habe ich mich von diesem kreativen Esten (Foto) inspirieren lassen und werde bei den großzügigen Schwaben – bewaffnet mit Schild, Charme und Melone – die verpulverten Reisekosten oder eben Hochprozentiges erschnorren. Seid also spendabel!

23. Mai 2011

Präsident auf Brezel-Tour

von Peter Meuer

Natürlich, wenn Fernando Armindo Lugo Méndez nach Baden-Württemberg kommt, dann besichtigt er auch das neue Schloss und schüttelt Winni Kretschmann die Pfote. Kann man ja mal machen.

Doch brezel.me hat nun den Fotobeweis für die wahren Gründe seines Besuchs: Das Staatsoberhaupt von Paraguay wollte einfach einmal wieder eine richtige, echte und total leckere schwäbische Brezel genießen. Die servierte ihm am Donnerstag sein alter Kumpel Franz Pitzal, der katholische Pfarrer von Renningen (links neben ihm).

Er ist eben ein Genussmensch, der Fernando  – so ein richtiger katholischer Lebemann.

Thanx an Stefan Bolz

10. Mai 2011

Purer Sex!

von Tobias Köhler

Gleich küssen sie sich! Und da sage noch einer, die grün-rote Koalition sei keine Liebesheirat!

(Foto: dapd)

05. Mai 2011

Die Brezel läuft – oder läuft nicht?

von Martin Elbert

Als ich vor fast genau zwei Jahren den Köhli kennengelernt habe, damals im Oblomow, er trank alkoholfreies Bier (alkoholfreies Bier Alta! Dann lieber alkoholfreien Wodka), hätten wir am ersten Abend fast geknutscht, aber er war mir etwas zu mobbelig, obwohl er damals schon Laufsport betrieben hat, versicherte er mir. Ein paar Monate später gab ich ihm mal den Tipp, nicht so viel Brötchen zum Salat zu essen, Kohlenhydrate und so.

Wir sehen uns relativ selten, leider, aber kommt halt auch nie wenn ich auflege, meinte er hätte Familie und son Zeug, und einladen tut er mich auch nie. Aber vor einem Jahr, bei so einem Brezel-Treffen war er schon etwas straffer.

Aber dann, Jonger Vadder, hab ihn nach langer Zeit Anfang des Jahres getroffen – der Kerle war tight in Form! Rank und schlank, wie ein Olympia-Athlet! Obwohl er aus Zeitgründen – kein Plan was man als Online-Chef bei der StZ den ganzen Tag schaffen muss ausser auf Facebook Blödsinn posten – nicht mehr so zum Laufen käme. Meint, er macht irgendwas anderes. Glaub es war Boxen, Judo, Seilspringen, Bäume ausreißen oder doch nur Purzelbäume. Respekt!

Warum erzähl ich das alles? Weil es heute um Sport geht und der Brezel-Boss geht als gutes Beispiel voran – bloss wie sieht es mit euch aus? Die Mama schlägt seit Monaten die Trommel für den nächsten STGT-Halbmarathon Ende Mai (Foto: Baumann), heißt ja auch Stuttgarter Zeitungs Lauf, wieso auch immer. Kriegt man bei der Abholung der Startunterlagen immer die aktuelle Ausgabe. Voll gut. Einen eigenen Blog hat man auch eingerichtet und es gibt sogar eine StZ-Laufclique aus Lesern und Redakteuren. Bow bow bow!

Jetzt interessiert uns eigentlich nur noch: Wer von den Brezeln ist denn am Start und welche Ziele habt ihr euch gesetzt? Ich will dieses Jahr auch wieder ran, bin aber aufgrund des harten Winters und öfters erkältet noch nicht gut in Form für meine Verhältnisse, sprich, ich lauf mal so “spasseshalber” mit und versuch unter 1:45h zu kommen, nachdem es dieses Jahr mit dem Traum Stuttgart eines Tages unter 1:30h zu laufen definitiv nix wird.

Wie siehts aus? Wer startet?