Archiv für die Kategorie ‘Mein digitales Leben’

02. Februar 2012

Stadtkind & Behind The Scenes

von Martin Elbert

War gestern beim SWR. Tighter Laden. Haben ein neues Häusle gebaut und der Presse vorgeführt. Irgendwann im Laufe der Konfi, wie wir Pressekonferenz-Fans sagen, viel das Wort “Crossmedia-mässig”. Klingt fast so geil wie Croissant (sprich Krossanntt) und das will ich auch mal machen, wenn auch verspätet. Also hier unser Crossmedia-Eintrag der Woche.

Unser Cheffe Köhli hat es tatsächlich in den Spiegel geschafft. Und nicht nur dahin, sondern eigentlich hat fast ganz Deutschland über ihn berichtet. Tighter Tüp.

Okay und jetzt zur Sache: Die Mama hat seit ein paar Wochen zwei neue Kolumnen im Online-Angebot. “Stadtkind” von Katharina Sorg hat sich bestimmt schon bisschen rumgesprochen. Die Dame schreibt aus dem O8, dem Nachfolger vom H7, Lach-, Sach- und Nachtgeschichten, die sich im Kessel zu tragen. So für die junge Leud´ quasi. Bislang hat sie schon den einen oder anderen Club (WuF, KimTimJim) vorgestellt, übers HipHop Open berichtet und über die Seuche Hollister berichtet, die bald in Stuttgart Fuß fasst. Auf ihrem Facebook und Twitter-Account postet sie neben den Artikeln zwischendurch nette Momentaufnahmen aus der City.

Weiterhin hat die StZ die Online-Kolumne “Behind The Scenes – Aus dem Leben einer Filmstudentin” eingeführt. Die angehende Drehbuchautorin Stefanie Ren studiert an der Filmaka Lubu. Die Texte sind so bisschen wie ein Drehbuch gehalten, dabei wird soll gerne bisschen übertrieben werden, heißt es und Ren möchte “sich selbst als fiktionale Figur kreieren”. Alright. Bislang alles noch bisschen weinerlich und das Leben ist hart und so, aber wird bestimmt.

Kolumne Stadtkind

Kolumne Behind The Scenes

05. Januar 2012

Zwitschernde Cops

von Martin Elbert

Ja Heidanei, bumsfallera, Shitstorm olé, Tweets Wassermarsch und frohes neues Jährchen an alle Brezelaner! Melden uns zurück aus Bananenhausen und aus Bellevue mit einer Hammermeldung, zwar schon Ende letzten Jahres verbreitet, aber ab heute voll aktiv: Die Stuttgarter Bullen Cops twittern seit kurzem und ab heute ist das Präsidium auch auf Facebook aktiv.

Aber ge, NUR im Rahmen der bevorstehenden Polizeieinsätze rund um das Bauprojekt S21  - und die Planungen liegen gerade noch auf Thunfisch, wie die Mama heute berichtet. Also auch noch nix los online. Sprich, falls ihr euch mal wieder am Bärensee nachts verlaufen solltet oder euch der Döner geklaut wird, nicht antwittern oder auf Facebook posten, sondern die gute alte 110 anrufen.

Ich sehe große Online-Dramen in mehr als fünf Akten auf uns zu kommen (aka Shitstorm) und hoffe, sie haben fähige Leute am anderen Ende des Monitors. Im Gegensatz zu den Social Media Accounts der Bahn stellen sich die grünen Facebooker und Twitterer leider nicht vor. Wäre doch süss.

PP Stuttgart / Stuttgart 21 – Polizeipräsidium Stuttgart zusätzlich auf Twitter und Facebook präsent

Stuttgart: Im Rahmen der bevorstehenden Polizeieinsätze rund um das Bauprojekt „Stuttgart 21“ geht das Polizeipräsidium Stuttgart in der polizeilichen Öffentlichkeitsarbeit neue Wege und nutzt neben herkömmlichen Medien erstmals aktiv das Web 2.0 zur Information der Bevölkerung.

Neben der bereits realisierten Präsenz im Nachrichtenmedium TWITTER wird am 5. Januar 2012 der Auftritt im sozialen Netzwerk FACEBOOK freigeschaltet werden. Das Polizeipräsidium Stuttgart legt auch bei der Öffentlichkeitsarbeit im Web 2.0 großen Wert auf die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen und steht mit dem Landesbeauftragten für Datenschutz in Kontakt. Bei beiden Internetpräsenzen werden durch die Polizei grundsätzlich keine Daten gesammelt.

Auch wird auf die Verwendung sogenannter Social-Plugins verzichtet. Die Stuttgarter Polizei ist ausschließlich an der Nutzung für die Kommunikation im Zusammenhang mit polizeilichen Stuttgart 21-Einsätzen interessiert. Möglichen Falschmeldungen anderer oder Fehlinterpretationen sollen damit aktiv und je nach Einsatzlage teilweise Rund-um-die-Uhr entgegen getreten werden.

Zu finden ist die Polizei Stuttgart in TWITTER unter „pp_stuttgart“ (http://www.twitter.com/pp_stuttgart) und in FACEBOOK unter „Polizeipräsidium Stuttgart“ (http://www.facebook.com/polizeipraesidiumstuttgart)

Wichtiger Hinweis:Beide Internetpräsenzen dienen nicht zur Stellung von Strafanzeigen, der Übermittlung von Zeugenhinweisen oder Notrufen. Für Notrufe ist ausschließlich die Rufnummer 110 zu verwenden.

27. Oktober 2011

Verkackter Flashmob

von Martin Elbert

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Machen wir ausnahmsweise einen Ausflug nach Mannheim, genauer gesagt an die Universität. Dort dachte sich der Ring christlich demokratischer Studenten (RCDS), laut diesem Artikel die völlig sympathische Stehkragen-Fraktion, lass uns doch mal einen total verrückten Flashmob machen. Die Boys haben natürlich Benehmen und den Flashmob zuvor bei ihrem Prof ordentlich angemeldet. Fehler. Oder Fail sagt man im Internet. Der hatte darauf nämlich überhaupt keinen Bock, dass seine Vorlesung durch irgendein Schwachsinn unterbrochen wird und bat das Blitzangreifen doch bitte zu unterlassen.

Die Studis entdeckten aber im tiefsten Inneren eine kleine versteckte rebellische Ader und legten trotzdem los (ab Sekunde 38) und prompt gibt es einen astreinen Anschiss vom Prof, der wiederum auf seinen völlig respektablen Verbalausbruch ordentlich Applaus im Hörsaal erntet. Failmob!

06. Oktober 2011

Pfandgeben

von Martin Elbert

Bestimmt hat der eine oder andere schon mal von Pfandgeben.de gehört, gibt es schon seit ein paar Monaten, ging ganz langsam in Berlin und zwei, drei anderen Städten los und mittlerweile kann man auch in Stuttgart (Feuerbach) sein Pfand abholen lassen.

Das Projekt wurde von einem Studenten in Berlin entwickelt und das Prinzip ist einfach: Du hast jede Menge Pfand daheim, bist a) zu faul es zurückzubringen und willst b) sowieso schon lange mal was gutes tun. Also gehst du auf Pfandgeben.de rufst du den Pfandsammler in deiner Nähe an.

Damit sich das löbliche System weiter spreadet und eben z.B. in Stuttgart noch mehr Pfandsammler zu erreichen sind, müsst ihr am einfachsten die Sammler anquatschen und von der Seite erzählen.

“Spitznamen, Stadt und Bezirk per SMS an 0157 – 87 81 80 79 senden und wir tragen sie ein. Wichtig ist, dass die SMS von dem Handy des Sammlers gesendet wird, um Mißbrauch zu vermeiden. Sobald sich ein Pfandsammler angemeldet hat, nehmen wir die jeweilige Stadt bzw. den Stadtbezirk mit auf.” Man kann den Pfandsammler, nach seiner Einwilligung natürlich, auch selbst eintragen. Wie man alles in allem Pfandgeben.de unterstützen kann man hier nachlesen.

www.pfandgeben.de

06. September 2011

Parkplatzschützerhandtuch

von Martin Elbert

Unser Ingmar ist ja gerade im Urlaub. In Italien soweit ich weiß. Hat er sich definitiv verdient. Wie der Köhli sich sein Urlaub verdient. Der Köhli ist verdammt viel im Urlaub. Der Erik nie. Der muss ja jede Woche eine neue Kolumne schreiben. Da darf man keinen Urlaub nehmen. Der Köhli ist dagegen eher ersetzbar. Ich geh glaub auch mal bald wieder und nehme mein neues Strandtuch mit, das die Parkplatzschützer entworfen haben.

Das Prinzip kennt man vom Malle-Urlaub, zumindest falls man mal in Malle war. Man hat morgens noch den scharfen Spritrachen, dünstet aus allen Poren den Alk aus und will nichts anders als am Pool rumgammeln. Also schnell typischdeutsch noch kurz vor Sonnenaufgang im Vollsuff eine Liege reservieren, bevor Köhli mit Anhang angedackelt kommt.

So funktioniert auch das Parkplatzschützerstrandtuch. Ausparken, aussteigen, Strandtuch auf den Platz legen, zur Arbeit düsen, Abends heimgekommen und in den besetzten Parkplatz einrangieren. Nice. Wenn es so wäre. Gibt es leider nur als virtuellen Hirnfurz. Der ist aber schön genug.

parkplatzschuetzer.de

20. Juli 2011

Wie Stuttgart tickt

von Ingmar Volkmann

Foto: Michael Steinert, www.streikblog0711.wordpress.com

Hochverehrtes Publikum, Bürger von Stuttgart, Freunde, Feinde, Gegner und Parteifreunde (das sind die schlimmsten, hab ich mir sagen lassen), heute ist ein guter Tag, um besser zu verstehen, wie diese Stadt derzeit tickt. An diesem hochsommerlichen Mittwoch ist nämlich mehr gebacken als sonst an jedem Wochenende.

Um 15 Uhr übernehmen die jungen Journalisten das Kommando auf dem Schloßplatz. Der ein oder andere wird es vielleicht schon bemerkt haben, dass das Mutterblatt und die Stuttgarter Nachrichten derzeit schlanker daherkommen als eines von Heidi Klums Retortentopmodels. Das liegt nicht am Sommerloch, sondern daran, dass viele Kollegen im Streik sind, weil sich Verleger und Tageszeitungsredakteure nicht auf eine vernünftige Bezahlung für Journalisten einigen können. Gerade den jungen Kollegen drohen massive Gehaltseinbußen, also ab auf den Schloßplatz heute, support your local Volontär, damit der auch künftig Bock hat, uns und unserem Laugenweckle mit Marmelade auch künftig eine feine Zeitung zur morgendlichen Begleitung zu produzieren.

Das Streik-Line-up ist sehr vorzeigbar, wir zitieren vom Streikblog: „Mit dabei beim genauso bunten wie kostenlosen Mix aus Unterhaltung und Information sind der Kolumnist und Flaneursalonist Joe Bauer, der Musikentertainer Roland „Grauer Star“ Baisch, der tanzende Rockgitarrist Eric Gauthier sowie der Krimiautor Wolfgang Schorlau. Beginn ist um 15 Uhr vor dem Fahnenrondell nahe des Kunstmuseums.“

Anschließend kurz verschnaufen, dann geht es nämlich direkt weiter zum Landespavillon. Dort wird ab 19:30 Uhr unter dem Motto „Wir sind alle einundzwanzig“ die Fortführung einer neuen Zeitung aus Stuttgart gefeiert. Auch hier ein ausgesuchtes Programm: Es spielen auf die Compagnia Sackbahnhof und Christine Prayon, Heinrich Steinfest, Wolfgang Schorlau, Joe Bauer, Gunter Haug, Stefan Hiss und andere. Straffes Programm heute für Joe und Herrn Schorlau, Respekt. Die Veranstaltung wird moderiert von Peter Grohmann, außerdem gibt es die neue Einundzwanzig-Ausgabe zu bestaunen.

Wer ungefähr zeitgleich gerne den theoretischen Unterbau hätte, wie Medien generell so ticken, ist in der Stiftung Geißstraße genau richtig. Hier erklärt das Team der neuen Internet-Publikation Kontext:Wochenzeitung um 20 Uhr, warum Medien welche Themen setzen, wie Redaktionsabläufe funktionieren und wieso Journalisten allgemein eigentlich so stinkend faul sind.

Den Absacker des Tages nimmt man dann am besten im selben Gebäude, nur einen Stock tiefer ein. Im Transit/Bergamo feiert das lokale Blog kessel.tv sein dreijähriges Jubiläum mit Texten, einem Stargast aus Berlin, einer Mappus-Maske und jeder Menge Ringelpiez mit Anfassen. Die ticken nämlich garantiert nicht ganz richtig. Und wir nehmen für morgen erstmal Urlaub.

24. Juni 2011

Sommermädchen-App

von Ingmar Volkmann

Der ein oder andere mag es schon mitbekommen haben: Am Sonntag geht eine Randgruppenweltmeisterschaft im eigenen Land los. Frauenfußball. Frauenfußballweltmeisterschaft. Was soll ich sagen? Eigentlich bin ich für Fortschritt, für E-Autos, Döner mit Putenfleisch und Sperrzeitverlängerung. Frauenfußball find ich aber ehrlich gesagt eher so mittel. Da kommt wohl der Gerhard Mayer-Vorfelder in mir zum Vorschein.

Die für gewöhnlich gut unterrichteten Kreise, mit denen ich zusammenarbeite, meine Kollegen also, finden Frauenfußi aber allesamt dufte. Das mag daran liegen, dass die lieben Kollegen hauptsächlich weiblich sind, vielleicht aber auch daran, dass sie sehr oft bis meistens einfach mehr Ahnung haben als ich.

Deshalb machen wir an dieser Stelle kurz mit beim Frauenfußball-WM-Hype und stellen die feine App WM-Spickerin vor. Über das männliche Pendant hatten wir im vergangenen Jahr berichtet. Das Schwesterchen-App, wiederum programmiert von ein paar findigen Stuttgarter Jungs, liefert jede Menge feine Fakten, unschätzbares Halbwissen für die Halbzeitpause, einen Live-Ticker und natürlich das abartigste Feature seit Erfindung des Frauenfußballs: den Jubel-BH.

Wir zitieren aus der Pressemitteilung: „Spätestens seit Simone Laudehrs Siegtor im Finale der WM 2007 ist der Jubel-BH zum Symbol des sportlichen Erfolgs der Fußballdamen geworden. Was liegt also näher, als ihn 2011 zum Jubelinstrument des Sommers zu machen. Die WM-Spickerin bietet deshalb einen konfigurierbaren Jubel-BH für alle Nationen.“ Jetzt haben wir zwar ein bisschen Angst, aber auch ein Tool mehr, mit dem wir die lieben Kolleginnen nerven können.

Die WM-Spickerin mit Jubel-BH: seit 11.06. kostenlos im iTunes App-Store.

14. Juni 2011

Tippfehler des Tages

von Ingmar Volkmann

Hammerbürostuhlfoto: www.stutgart.de

Das kann passieren, wenn einem die Pfingstmüdigkeit noch in den Knochen sitzt: Zum Start in die Woche wollte ich eigentlich über stuttgart.de auf die heiße neue Website von OB 2.0 und Twitter-Experte Wolfgang Schuster, www.wolfgang-schuster.info. Kam aber gar nicht so weit, weil ich feiertagsbedingt noch ein „t“ zu wenig hatte. Hab dann unter der extrem vertrauenswürdig aussehenden Website stutgart.de gleich mal drei neue Stühle fürs Büro geordert. So geht die Arbeitswoche gleich richtig heiter los.

23. Mai 2011

Twitter-Reporter

von Martin Elbert

Mama hat mal wieder was für junge Leut´ geschrieben, da kann man doch glatt auf dem noch jüngeren Brezel-Blog ruhig etwas Crosspromotion machen: Und zwar such die Stuttgarter Zeitung gemeinsamen mit den Stuttgarter Nachrichten und dem Schwarzwälder Boten zwei Southside-Addicts, die für den Twitter Kanal www.twitter.com/t_reporter in Echtzeit die Stimmung auf dem beliebten und stets ausverkauften Festival zwitschern.

Wird natürlich alles geblecht: Zwei exklusive Eintrittskarten und ein Smartphone, dass der Gewinner auch behalten darf. Vom Telekom Tower aus haben die Glücklichen beste Aussicht auf das Gelände. So macht twittern Spass.

Was müsst ihr tun? Bis zum 9. Juni an @StZ_News möglichst kreative 140 Zeichen twittern, warum ihr geil genug seid für diese Aktion. Easy oder?

www.southside.de

(Foto: dpa)

17. Mai 2011

Essen ist fertig, Gefällt mir!

von Martin Elbert

(Bild dpa)

Sunshine, Rainbow und Harmony – das war vorgestern. Gestern war Heiner, Dominique und Hany – oder auch Horst Kimmerle. Tschuldigung, Holger Kimmerle, das neue Gesicht Baden-Würrtembergs. Heute nennt man seine Kinder frei nach Facebook “Like”, zumindest hat ein israelisches Elternpaar so ihr Neugeborenes getauft.

Stell ich mir super vor: Gefällt mir, benimm dich jetzt! Gefällt mir! Wie oft hab ich dir schon gesagt du sollst nicht den Finger in den Po stecken! Gefällt mir, komm jetzt bitte runter zum Essen! Nein, Gefällt mir, du bekommst keinen Blog! Und garantiert keinen Twitter-Account, da ärgert dich nur wieder der Nachbarsjunge Retweet!

04. Mai 2011

Trickreiche Woche

von Dora Asemwald

Wenn’s um Trickfilme geht, dann ist Stuttgart so was wie Hollywood. Hier findet jetzt schon zum 18. mal das Internationale Trickfilm Festival Stuttgart statt, welches mittlerweile des größte Festival der Welt ist. Über 1000 Filme werden gezeigt, von denen wir einige anschauen und auch hier vorstellen werden. Es lohnt aber auch selbst vor Ort zu sein. Die Filme des internationalen Wettbewerbs laufen jeden Abend im Gloria 1 um 21 Uhr und vormittags um 11 Uhr im Metropol 2. Der große Knüller dieses Jahr: Die LED-Riesenleinwand auf dem Schlossplatz. Da läuft auch schon tagsüber eine ganze Menge, und es kostet keinen Eintritt. Heute Abend beim Open Air: Küss den Frosch.

Hier sind schon mal die ersten 9 Beiträge des internationalen Wettbewerbs, die gestern Abend bei der Eröffnung gezeigt wurden:


The external world

“The external world” von David o’Reilly hat nicht nur einen Sack voll Preise eingeheimst, sondern auch ne Menge digitale Gewalt, Pixelblut, Zitate an Videospiele und andere virtuelle Welten, und das alles ziemlich old-school animiert. So mit groben Pixeln, kantigen Polygonen und dergleichen. Die Preise sind zu Recht verdient. Den ganzen Film gibt’s hier zu sehen: http://www.theexternalworld.com/.


Pixel

“Pixels” von Patrick Jean lässt alte 8-Bit Wesen erst New York und dann die Welt in Pixel auflösen. Wer in den 80ern Telespiele liebte, erkennt sie alle wieder. Virtuell und materiell vermischen sich auf wunderbare Weise, und wer gewinnt sollte hoffentlich klar sein.

Nullarbor” von Alister Lockhart und Patrick Sarell aus Australien spielt auch dort. Ein Roadmovie, die Geschichte zweier Männerklischees, die wortlos das tun, was Männer gerne tun: sinnlos provozieren, wortlos reden, Kräftemessen, Sachen kaputtmachen und dabei immer cool bleiben.

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Black Swan

“Black Swan” von Illustrator Guy Harlap besteht aus einem Batzen Farben, Flächen und Formen, die sich zu Radiokopf Thom Yorks Song “Black Swan” bewegen. Nettes inoffizielles Video. Mehr nicht.

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Trailer von Birdboy

“Birdboy” von Pedro Rivero und Alberto Vasquez handelt von Birdboy und Little Dinki, einer unkonventionellen Liebe in einer zerstörten Welt.

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Hand of God

“Hand of God” von Rune Eriksson zeigt die wahre Begebenheit hinter dem Vorfall mit der Hand Gottes.

http://www.myspace.com/tanjetsfilms
http://tanjetsfilms.blogspot.com/
http://www.youtube.com/user/Tanjetsfilms

The Origin of Creatures” von Floris Kaayk (Niederlande): In einer postapokalyptischen Welt bauen Kreaturen die aus menschlichen Körperteilen bestehen einen babelschen Turm.

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Overnight Stay bei Youtube

„Overnight Stay“ von Daniela Sherer (Israel): Eine alte Frau erzählt, was sie in 1941 als 17-jährige in Krakau erlebt hat. Nach all den eher düsteren Filmen etwas zum Herzwärmen.

Die Kiste“ von Kyra Buschor (Deutschland): Drei mächtige Frösche, eine Kiste, deren Inhalt vielversprechend aber unbekannt ist. Leider hab ich keinen Trailer zum Film gefunden.

02. Mai 2011

Wir kapern die Brezel!!!!!

von Ann-Katrin Wieland

Harr harr, die Kongress-Piraten haben brezel.me übernommen. Die Brezler haben alles gegeben, die Sicherheitsvorkehrungen hochgesetzt, die Geheimdienste eingeschaltet – doch es hat nichts gebracht: Wir haben ab sofort das Wort!

Wir, das sind Studenten und Mitarbeiter der Hochschule der Medien und der lfk und wir machen den Stuttgarter Medienkongress. Dieser ist heute im Geno-Haus und ganz viele, ganz wichtige Menschen aus der Medienbranche sind bereits da und duellieren sich später mit Digital Natives über Social Media. Ihr hört von uns!

Vor allem auf Twitter und Facebook. Also: schaltet rein…

02. Mai 2011

Verfolgungswahn

von Marc Hippler

Leute, irgendetwas stimmt hier nicht. Wir fühlen uns beobachtet. Jemand ist hinter uns her. Zwielichtige Gestalten lungern vor dem Brezel-Tower herum. Das Licht flackert. Steckt etwa Grace van Cutsem dahinter?

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Wir haben Angst.

Solltet Ihr nichts mehr von uns hören: Es war toll mit Euch!

21. April 2011

Out of Office: Osterhase und Co.

von Ingmar Volkmann

Sotele, das Brezel-Geschwader meldet sich ordentlich in den Urlaub ab. Wir wünschen feine Feiertage, ordentliche Ostern und unstressigen Urlaub. Mehr Alliterationen fallen uns jetzt auch nicht mehr ein. Also sagen wir’s mit Eiern:

13. April 2011

Das Ende der Solidarität

von Marc Hippler

Dreiste Abwerbeversuche. Screenshot: Brezel.me

Okay, Jungs, jetzt reicht’s. Wir waren immer dafür, dass eine Brezel mehr Fans hat als Tokio Hotel. Obwohl es natürlich die Brezel und nicht das Brezel heißt, das habe ich auch erst lernen müssen weiß doch jeder! Aber na gut. Wir im Brezel-Tower haben mitgefiebert, als Ihr zum Facebook-Phänomen wurdet, Euch unterstützt, Millionen Brezel-Fans mobilisiert, und zwar gern. Weil es einer guten Sache diente!

Auch Euren neuesten Coup haben wir mit einer Extra-Portion Wohlwollen betrachtet: den McBrezel! Mal abgesehen davon, dass da gar keine Brezel zwischen zwei weichen Brötchenhälften für die Kampagne des Restaurants zum goldenen M geklemmt wurde, sondern nur irgendwas aus Bayern und Österreich, fanden wie die Idee, doch ja, ziemlich sexy.

Screenhot: Brezel.me

Über Wochen schien auch das wieder so eine Erfolgsgeschichte zu werden. Erst wart Ihr bei “Mein Burger” in den Top 10, dann sogar in den Top 5. Morgen fällt die Entscheidung. Dann werden wir wissen, ob aus tiefer gelegten BMWs demnächst “N’ McBrezel, zwei Cheeseburger und ein Milchshake” an den McDrives der Republik geordert werden. Schlecht fänden wir das ja nicht und erinnern uns an diesen, äh nein: an diesen unzufriedenen Fast-Food-Kunden:

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Doch jetzt habt Ihr etwas getan, das unsere Solidarität auf eine harte Probe stellt: Ihr habt ein Brezel-Blog gegründet! Und sucht dafür Autoren! Wir sind es zwar gewohnt, Headhunter abzuwimmeln, die gerade neue Blogger suchen, weil alle anderen gerade auf der re:publica abhängen.  Aber so einen dreisten Abwerbeversuch haben wir echt noch nie erlebt.

Lasst es uns so sagen: Das ist Euer Tanzbereich, das ist unser Tanzbereich.

Für den McBrezel wünschen wir Euch viel Erfolg! Fürs Brezelbloggen gilt aber: Es kann nur eines geben!

Oder sieht das hier irgendjemand anders? ;-)

P. S. In Euerm Aufruf heißt es plötzlich die Brezel. Ihr habt gelernt. Chapeau.