Mit ‘Winter’ getaggte Artikel

01. Juni 2010

Winter, du Penner!

von Tobias Köhler

Durch dauerhaftes Lamentieren ist es Brezel.me gelungen, zum Schlecht-Wetter-Portal Nummer eins in der Region zu werden. Was haben wir dem Winter eins reingewürgt!

Einziges Problem: heute ist meteorologischer Sommeranfang. Und der Ram heizt seit gestern wieder. Das heißt: Der Winter, die Sau, hat gewonnen.

Selbst die Jungs und Mädels vom Deutschen Wetterdienst in Stuttgart, die normalerweise auch bei 30 Grad im Januar und bei Minusgraden im August vermelden, das bewege sich alles im langjährigen Mittel, haben jetzt zugeben müssen: So selten wie im Mai 2010 hat die Sonne noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1951 geschienen.

Wenn das so weitergeht, werden wir andere Saiten aufziehen müssen! Wir werden ganz gemeine Sachen schreiben und fiese Dinge tun. Unsere Aktionsbrigade bereitet bereits Kommandounternehmen gegen den Winter vor.

Wetter Stuttgart
© meteo24.de

Also, Winter, mach’ dich vom Acker! Sonst setzt’s was!

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12. April 2010

Die Bahn kommt. Fragt sich nur wann.

von Tobias Köhler

Drei, vier Grad am Morgen: Die Temperaturen passen ja schon. Jetzt fehlen nur noch ein paar Tannenzweige, ein bisschen Zimtgeruch und einige Lichterketten. Und schon ist sie wieder da, die feierlichste aller Jahreszeiten. Weihnachten!

Mitten im April!

Die Stuttgarter Straßenbahnen machen’s möglich – zumindest im Stuttgarter Westen.

Offenbar funktioniert die Werbung bei den Jungs und Mädels genauso wie der Fahrplan: Die Bahn kommt. Fragt sich nur wann.

Die Christenheit ist dagegen zumindest in solchen Sachen immer auf der Höhe der Zeit (siehe unten).

Ob zu Weihnachten oder Ostern, die Parole des Tages lautet: Frohlocket!

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17. März 2010

Rutschig, matschig – wunderbar!

von Tobias Köhler

Wie konnte ich nur ein halbes Jahr lang Sport in einer muffigen Fabrikhalle machen? Rückblickend ist das völlig unverständlich.

Gestern bin ich zum ersten Mal in diesem Jahr um die Bärenseen gelaufen. Es war kalt, rutschig, matschig – und einfach wunderbar.

Okay, wahrscheinlich haben mir die Hormone, die mein Körper aufgrund der unvermittelt aufgetauchten Sonne ausgeschüttet hat, ein bissle das Hirn vernebelt. Denn in letzten Monaten gab es ungefähr 1000 gute Gründe, drinnen zu bleiben (früh dunkel, elend kalt, überhaupt keine Lust).

Aber jetzt wird das alles anders.

Und da ist es völlig wurscht, dass es da draußen wesentlich härter und brutaler zugeht als beim Indoor-Sport. Im Fitnessstudio wird man nicht von ältlichen Nordic-Walkern oder Pfadfindergruppen überholt, stolpert nicht Kopf voraus über Baumwurzeln und saut nicht anschließend das Auto mit den Matsch-Schuhen ein. Vom Seitenstechen gar nicht zu reden.

Aber – für den Anfang mal – ne Dreiviertelstunde durch die Natur zu laufen, frische Luft (wenn man denn noch Luft bekommt) einzuatmen und so richtig schön durchgeschwitzt zu sein, das ist einfach…boaaaaarrrr!

Sorry, Christiane, Sorry, Ingmar, ich fürchte, aus unserer geplanten “Wir gehen alle ins Fitnessstudio”-Serie  wird erstmal nix. Ich bin dann mal weg.

Sorry, Erik, Sorry, Martin, wir machen zwar jetzt wieder den gleichen Sport. Aber leider nie zusammen. Dazu seid ihr einfach zu schnell.

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11. März 2010

4:2 für den Winter…

von Tobias Köhler

…und jetzt auch noch Kehrwoche. Ich dreh durch!

Da war die Winterdienst-Bilanz der Kollegen wohl etwas verfrüht. Ich zitiere nur mal die Bildunterschrift: “Der lange Winter ist wohl vorüber – was er die Stadt gekostet hat, steht allerdings noch nicht fest.:-)

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10. März 2010

Netter Kerl, abgetaucht

von Tobias Köhler

Endlich einer, bei dem Gangsta-Rapper nicht nur ein PR-Etikett ist.

Leider kann er zurzeit keine Konzerte geben, weil er wegen des Raubüberfalls auf einen Goldtransporter in Ludwigsburg gesucht wird und untergetaucht ist. Angeblich hat er sich dieser Tage per Facebook aus Moskau gemeldet.

Danke für den Tipp an @bighel

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10. März 2010

Psychologische Kriegsführung

von Ingmar Volkmann

In der Bibel steht es geschrieben: Wenn der Frühling nicht in den Kessel kommen will, kommt der Kessel eben zum Frühling. Nachdem am Samstag Kollege Winter ein fulminantes Comeback gefeiert hat, haben wir kurzerhand einen Ausflug zu Pflanzen Kölle anberaumt. Die Strategie dahinter: psychologische Kriegsführung. Durch übermässigen Konsum von Primeln sollte der Winter nervös gemacht werden.

Hat zwar irgendwie nicht so ganz geklappt, der Ausflug war aber dennoch sehr lehrreich. Zum einen liegt Kölle in einem Stadtteil, den ich bisher gar nicht kannte: Das urbane Kallenberg befindet sich eingequetscht zwischen den Hotspots Korntal und Münchingen. Neben Kölle gibt es in Kallenberg noch Obi, den offenen Treff Calypso und eine ziemlich starke Würstchenbude – zu der aber später mehr in Materialien zur Mittagspause.

Zum anderen sind Gartencenter richtig funkige Mikrokosmen, mit einer eigenen Wein-Abteilung, einem ausgefeilten Bonus-System und – einem Alleinunterhalter. Erst dachte ich, die schiefen Geräusche hätte ich noch von einem nächtlichen Ausflug ins Bergamo im Ohr. Dann sah ich ihn: Zwischen Osterglocken erzeugte ein lustiger Synthesizer-Virtuose kesse Beats. Wahnsinn, was so ein bisschen Musik zu erzeugen vermag. Ich konnte gar nicht anders, als die Nelken-Freunde Neuwirtshaus kurz vor der Kasse zum Walzer herauszufordern, um dann tänzelnd zwei Sack Bio-Erde extra abzugreifen.

So einen Alleinunterhalter bestell ich uns direkt für die nächste Redaktions-Konferenz.

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07. März 2010

Ice, Ice Baby

von Christiane Wild

Kaum ist der Winter zurück, fördert er auch schon wieder die schönsten menschlichen Eigenschaften zutage. Wir fordern hiermit eine Figuren-Polizei, Überwachungskameras im Trockenraum und absolutes Halteverbot für Kinderwägen im Hausflur.

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06. März 2010

3:2 für den Winter

von Tobias Köhler

Klare Niederlage für die Frühling-2010-Kampagne von Brezel.me: Der Winter, die Sau, ist zurück.

P.S. Zur Hochzeit unserer lieben Kollegin Simone bringen wir heute die Sonne einfach im Herzen mit. Naja, oder wir packen die Heizpilze ein.

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24. Februar 2010

Eindeutiger Punktsieg

von Ingmar Volkmann

Nachdem wir eine der eindrucksvollsten Kampagnen der deutschen Nachkrieggeschichte auf brezel.me gefahren hatten, in der wir den Winter aufs Übelste verbal bespuckt, in Bild-Manier diffamiert und ethisch-moralisch äußerst fragwürdig zum Teufel gewünscht haben, möchten wir euch, sehr verehrte Breze-User, das eindrucksvolle Ergebnis nicht vorenthalten.

Ja, es ist Frühling in der Königstraße. Die Vöglein zwitschern, halb Donzdorf treibt sich schon wieder vor dem Starbucks am kleinen Schloßplatz herum und es dürften kaum mehr drei Wochen vergehen, bevor wir endlich das erste bauchfreie Top von der Schwäbischen Alb in der Stuttgarter Innenstadt bewundern dürfen.

Zeit also, noch einmal kurz wie Zlatan Ibrahimovic nachzutreten: Winter, du mieser Stinker, komm ja nicht zurück. Du hast Stadtverbot bis Dezember 2010. Du bist raus wie Barcelona in drei Wochen. Hättest du dich bloß nicht mit uns angelegt.

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21. Februar 2010

Noch 21 km: die Soße läuft rein

von Erik Raidt

Sonntage ohne Routine sind schrecklich: wegen extrem nerviger Olympiafolter fällt nicht nur der Tatort flach, auch die Lindenstraße beginnt früher als sonst. Habe überlegt, Verfassungsklage einzureichen und die ARD-Zuschauerredaktion mit Protest-E-Mails zu fluten, war dann aber zum Frustabbau laufen.

Bin dabei allerdings schon wieder mit meinen Schuhen aneinandergeraten.

Schuh: Endlich hatte ich mal wieder Auslauf. Bei allem Respekt, aber Du bist kaum mehr den Hügel zum Fernsehturm raufgekommen.
Ich: Es war draußen wahnsinnig sulzig.

Schuh: Es war was?
Ich: Sulzig. Also matschig, tief, grobkörniger Schnee. Sprachlich bist Du ziemlich limitiert.

Schuh: Genau wie Du beim Laufen. Hast Du eigentlich auch gemerkt, dass Du in jedem Frühjahr von mehr Läufern überholt wirst und dabei selbst immer weniger überholst?
Ich: Hm, hast Du eigentlich gemerkt, dass Dir heute ganz schön das Tauwasser reingelaufen ist?

Schuh: Moooment. Vielleicht hast Du beim Kauf mal wieder nur auf den Preis geschaut. Da stand “wasserabweisend”, nicht “wasserundurchlässig”.
Ich: Weißt Du was? Vielleicht ist das Frühjahr ein guter Zeitpunkt, um neue Laufschuhe zu kaufen. Unsere Wege könnten sich schneller trennen als Du denkst…

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16. Februar 2010

Abschied

von Ingmar Volkmann

Sehr verehrte Winter-Freunde, liebe Närinnen und Narren,

heute ist ein guter Tag für Stuttgart. Gleich zwei unerträgliche Halbseggel verabschieden sich mit dem heutigen Tag aus dem Stadtbild. Zwar nur temporär, wie wir leider zugeben müssen, aber immerhin.

Halbseggel Nr. 1 dreht heute noch einmal mächtig auf, verstopft die Straßen, hat dafür gesorgt, dass mir mein Lieblingsbäcker heute morgen als Kätzchen verkleidet die Brezel serviert hat und macht dann schließlich im Laufe des Nachmittags richtig Ernst, so mit Winter austreiben, Polonaise tanzen, grapschen, grölen und anderen heidnischen Bräuchen. Unser Faschingsreporter Tobias K. ist live vor Ort – als goldene Brezel verkleidet – um sicher zu gehen, dass heute aber auch wirklich Schluss mit lustig ist.

Für Halbseggel Nr. 2 ist dann spätestens ab morgen Aschermittwoch. Unsere Kampagne war erfolgreich – die Älteren mögen sich noch erinnern. Ab Ende der Woche zieht der Frühling ein, es gibt ausnahmsweise wieder über Null Grad, die Schneemassen in der Olgastraße schmilzen schon anständig, zur Feier des Tages habe ich mir heute morgen zur Brezel das erste Ei der Oster-Saison gegönnt.

Fassen wir also zusammen: Fasching ist endlich rum, der Winter trollt sich auch bald. Fehlt eigentlich nur noch jemand, der diese unsäglichen Schneemannspiele in Kanada beendet. Ich kann einfach keine schießenden Frauen auf Skiern mehr sehen.

Einen erfolgreichen Abgang wünscht das Brezel-Ressort

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14. Februar 2010

Die infamste Lüge des Jahres

von Erik Raidt

Auch an Sonntagen muss die Demokratie verteidigt werden. Brezel.me hat sich ja schon im ersten Monat seines Bestehens bei der Aufdeckung unglaublicher Skandale verdient gemacht. Wir enthüllten:

1. Dass im Zuge des Klimawandels der Polarkreis bereits am Feuersee beginnt.

2. Niemand von diesen kleinkarierten Sprachpuristen verstanden hat, dass unser ehemaliger geliebter Ministerpräsident gar nicht Englisch gesprochen hat, sondern einen eigenen Ditzinger Stammesdialekt.

3. Die Unesco das Oettinger-Nasallautpfeifen als schwäbische Dudelsackpolka ins Kulturerbe der Menschheit aufnehmen will.

4. Der neue Ministerpräsident “Big Mäc Mappus” angesichts seiner Zungenfertigkeit auch bei Pretty Woman als Pforzheimer Edelcasanova eine sagenhafte Figur abgeben würde.

Jetzt liegt uns ein neuer Skandal vor, den wir euch nicht vorenthalten wollen. Das Blühende Barock in Ludwigsburg hat mitten im schwäbisch-sibirischen Winter den Frühlingsbeginn ausgerufen. Erste Brezel.me-Recherchen deuten darauf hin, dass hinter dieser infamen Lüge mutmaßlich eine alte Schachtel aus dem dortigen Märchengarten steckt, vor der seit vielen Jahren wegen Kindesentführung gewarnt wird.

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12. Februar 2010

Der Winter und ich (IV)

von Tobias Köhler

Habe das Telefon auf Lautsprecher gestellt. Eine Minute lang düdelt irgendeine Porno-Hintergrundmusik, dann sagt eine sehr nette Frau: “Im Moment haben wir sehr viele Kundenanfragen. Wir bitten Sie deshalb um etwas Geduld. Wir verbinden Sie mit dem nächsten freien Kundenberater.”

Leider nimmt noch immer niemand bei meiner Kfz-Versicherung ab. Da habe ich ja noch ein bisschen Zeit, weiter zu erzählen.

Nachdem ich einen neuen persönlichen Rekord im Warteschleifen drehen aufgestellt habe, und erst nach 1:26:30 Stunden ohne Antwort aufgelegt habe, ist soeben etwas schockierendes passiert:

Die Hotline-Nummer, mit der ich heute gut drei Stunden nutzlos Zeit verbracht habe, meldet plötzlich nur noch “Kein Anschluss unter dieser Nummer”. Und vom Handy aus “Diese Rufnummer ist uns leider nicht bekannt”.

Was hat das nun zu bedeuten?

Eines ist klar: Schuld ist der Winter. Die Sau.

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12. Februar 2010

Der Winter und ich (III)

von Tobias Köhler

Habe das Telefon auf Lautsprecher gestellt. Eine Minute lang düdelt irgendeine Porno-Hintergrundmusik, dann sagt eine sehr nette Frau: “Im Moment haben wir sehr viele Kundenanfragen. Wir bitten Sie deshalb um etwas Geduld. Wir verbinden Sie mit dem nächsten freien Kundenberater.”

Leider nimmt noch immer niemand bei meiner Kfz-Versicherung ab. Da habe ich ja noch ein bisschen Zeit, weiter zu erzählen.

Ihr erinnert euch: ich – Unfall – kein Auto – deshalb ÖPNV.

Habe heute Morgen vor der Arbeit noch einen Abstecher in der Innenstadt gemacht, um ein Ersatzteil fürs MacBook zu kaufen. Und hätte beinahe einen Schwächeanfall erlitten.

DER WEIHNACHTSMARKT IST ZURÜCKGEKEHRT!!!

Zumindest sieht die etwas jämmerliche Zusammenrottung von Jahrmarktbuden auf der Königstraße auf den ersten Blick schwer danach aus. Gute Güte! Mein Therapeut hat Wochen gebraucht, um mich vom Weihnachtstrauma zu befreien. Endlich habe ich den Zimtgeruch aus der Nase verdrängt, meine Ohren summen nicht mehr von Weihnachtsliedern und ich albträume nicht mehr vom Eislauf-”Wintertraum” am Schlossplatz.

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12. Februar 2010

Der Winter und ich (II)

von Tobias Köhler

Habe das Telefon auf Lautsprecher gestellt. Eine Minute lang düdelt irgendeine Porno-Hintergrundmusik, dann sagt eine sehr nette Frau: “Im Moment haben wir sehr viele Kundenanfragen. Wir bitten Sie deshalb um etwas Geduld.Wir verbinden Sie mit dem nächsten freien Kundenberater.”

Leider nimmt noch immer niemand bei meiner Kfz-Versicherung ab. Da habe ich ja noch ein bisschen Zeit, weiter zu erzählen.

Nach der traumatisierenden Erfahrung von gestern Abend habe ich mein Auto heute Morgen zu Hause stehen lassen. Und mich entschlossen, zum ersten Mal seit gefühlten 40 Jahren öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Natürlich musste mir erst einmal mein Zivi erklären, wie die Sache mit dem Fahrkartenautomaten funktioniert. Nach ein paarmal üben hat das aber ganz gut geklappt, so dass ich im fünften Versuch tatsächlich geschafft habe, ein Ticket ins Pressehaus zu lösen.

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