Mit ‘Wetter’ getaggte Artikel

01. September 2010

Begrenzte Laufzeit

von Tobias Köhler

Bilderrätsel: Wann ist’s vorbei?

Thanx an Christian Orschmann

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09. August 2010

Tornado zum Anfassen

von Tobias Köhler

Seit 2007 steht das Mercedes-Museum im Guiness-Buch der Rekorde. Nicht wegen seiner bemerkenswerten Autos. Nicht wegen seiner bemerkenswerten Architektur – sondern wegen seiner Abluftanlage.

Die soll – für den Fall, dass es brennt – die Luft so schnell wie möglich aus dem Gebäude saugen – und erzeugt dabei den größten künstlichen Tornado der Welt. 30 Meter hoch.

Dieser Tage haben zum ersten Mal auch Besucher das Wunderwerk zu sehen bekommen. Ganz schön cool.

Thanx an Dirk Baranek für den Tipp/World’s highest artificial Tornado from stophel on Vimeo.

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20. Juli 2010

“I luv Stuggi”

von Tobias Köhler

Mutterstadt” von den Massiven Tönen ist ein ganzes Stück origineller, die “Stuttgart Hymne” von Meni und Deve bringt mehr Sommer rüber – aber klaro, wir freuen uns über “I luv Stuggi” von Nasou.

Manchmal holpern die Reime ein bisschen, doch eines ist klar: Der Mann kommt aus dem Herzen der Stadt.

“Ich bleib gleich da, tanz’ ein bisschen Salsa,
oder ich trab weiter zum Palast der Republik,
hol ein Wulle, setz mich auf den Boden, laber mit Studenten,
lass mich von der Sonne und den teuren Gravis-Preisen blenden.”

Und keiner – nicht mal Brezel.me, das Wetterportal Nummer eins für die Region – kann die Klimabilanz 2010 schöner rappen:

“Wir haben zwar sechs Monate Winter, aber wenn der Sommer kommt, dann bombt er auch.”

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15. Juli 2010

Reich werden (8)

von Tobias Köhler

Ja, auch Ingmar muss es jetzt wohl akzeptieren: die Fußball-WM ist vorbei. Kaum wird in Südafrika nicht mehr gekickt, rauschen die Preise für die Fußball-Devotionalien in den Keller. In diesem Fall glatt um die Hälfte. Da geht umsatzmäßig gar nichts mehr.

Dafür steigt die Nachfrage nach Klimageräten und Ventilatoren. In vielen Geschäften in der City erkennt man die Verkaufsflächen nur daran, dass da fünf auf fünf Meter Leere herrschen.

Alles ausverkauft.

Also lautet der Brezel.me-Tipp der Woche: Schnell in die Pampa fahren (RT, BB, WN, etc.) – bzw. für Leute die bereits dort wohnen: schnell in die Tundra fahren (BL, AA, CW, etc.) – und dort die Elektro- bzw. Baumärkte leerkaufen. Den Kram eilig in die dichter besiedelten Gebiete transportieren – und verchecken.

Wir jämmerlichen Großstädter sind dieser Tage bereit, für ein bisschen kühle Luft Ehepartner, Sportwagen und Hochseeyacht zu verscherbeln! Die Millionen lachen schon!

Kleiner Tipp: immer die Wettervorhersage im Auge behalten… (das Geschäftsmodell funktioniert zeitlich nur begrenzt).

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30. Juni 2010

Ice Ice Baby

von Tobias Köhler


Es gibt Dinge, ohne die man sich sein Leben nicht vorstellen kann. Der legendary Eismann ist einer davon. Wenn wir wochenends in unserem Schrebergärtchen vor den Toren der Stadt herumfläzen, wartet die ganze Bande nur auf eines: dass der Eismann zweimal klingelt.

Wenn er das denn tut, naht sich wenig später ein Gefährt, das schon alt war, als wir noch jung waren. Ein VW-Bus, geschätzt Baujahr 1960. Vorne fährt der Meister selbst. Hinten drinne thront eine praktisch durchweg übellaunige Matrone über einer sehr überschaubaren Anzahl von Eiscontainern aus dem Großmarkt. Mehr als sechs Sorten sind meistens nicht zu haben. Wie lange die da schon herumkutschiert werden, weiß auch keiner. Wir haben die Karre deshalb früher die “Salmonellenschleuder” genannt. Und trotzdem immer ordentlich zugelangt.

Denn die Eiskugeln sind für heutige Verhältnisse sensationell billig: 60 Cent pro Stück.

Und wie das an den dieser Tage plötzlich wieder gehäuft auftretenden Sonnentagen so ist – da sind uns die jämmerlichen Böbbel vom fahrenden Eismann im Gärtle tausend Mal lieber als die – zugegeben sehr leckeren – Designerkugel vom “Old Bridge” in der Bolzstraße.

Wir wünschen uns, dass es dem fahrenden Eismann noch lange so geht wie dem VW Käfer: er läuft und läuft und läuft…

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25. Juni 2010

Wir schwänzen!

von Tobias Köhler

Den ganzen Tag noch nix Neues auf Brezel.me gelesen? Sorry, aber nach drei Monaten Mistwetter hat die Redaktion heute hitzefrei! Und badet im Brunnen vor dem Tore vorm Königsbau.

Auf dem Bild: Brezel.me-Chefredakteurin Gabriele-Susanne Mommsen-Sütterlin (rechts) und Praktikantin Pixi Parker. Nicht auf dem Bild: alle anderen.

Ihr hört morgen wieder von uns!

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06. Juni 2010

Pfeif’ dir was rein!

von Tobias Köhler

Das Verbot erstreckt sich darüberhinaus auf das Mitbringen und Betreiben von:

  • Panzerfäusten
  • Schaufelbaggern
  • Mannshohen Dildos
  • Freiheitsstatuen im Maßstab 1:1
  • ICE-Triebköpfen
  • Sattelschleppern
  • Ameisenbären
  • Bienenstöcken
  • Kommunalpolitikern
  • Horst Köhlern
  • Flugzeugträgern
  • Fußballstadion mit mehr als 10.000 Zuschauerplätzen.

Sonst noch was?

Thanx an Christian Orschmann!

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01. Juni 2010

Winter, du Penner!

von Tobias Köhler

Durch dauerhaftes Lamentieren ist es Brezel.me gelungen, zum Schlecht-Wetter-Portal Nummer eins in der Region zu werden. Was haben wir dem Winter eins reingewürgt!

Einziges Problem: heute ist meteorologischer Sommeranfang. Und der Ram heizt seit gestern wieder. Das heißt: Der Winter, die Sau, hat gewonnen.

Selbst die Jungs und Mädels vom Deutschen Wetterdienst in Stuttgart, die normalerweise auch bei 30 Grad im Januar und bei Minusgraden im August vermelden, das bewege sich alles im langjährigen Mittel, haben jetzt zugeben müssen: So selten wie im Mai 2010 hat die Sonne noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1951 geschienen.

Wenn das so weitergeht, werden wir andere Saiten aufziehen müssen! Wir werden ganz gemeine Sachen schreiben und fiese Dinge tun. Unsere Aktionsbrigade bereitet bereits Kommandounternehmen gegen den Winter vor.

Wetter Stuttgart
© meteo24.de

Also, Winter, mach’ dich vom Acker! Sonst setzt’s was!

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06. April 2010

Von Birken die Nase voll

von Erik Raidt

An dieser Stelle soll kein einzelner Baum aufs Platteste diskriminiert werden. Es geht mir hier nicht darum, Buchen gegen Pappeln auszuspielen, Erlen durch Missachtung in ein schlechtes Licht zu rücken oder gegen Trauerweiden aufs Billigste wegen ihres Namens oder ihres depressiv anmutenden Äußeren abzuledern.

Es ist nicht so, dass ich hier gegen Birken Stimmung machen will. Früher dachte ich bei Birken an rauschende Wälder, an die Birke im Garten meines Opas, an der die Schaukel hing. So eine Birke war ein weißer Farbtupfer in jedem Wald.

Aber dann haben diese Bäume aufs Hinterhältigste beschlossen, mich mit ihren Pollen zu belästigen. Dank Birkenpollen unterstütze ich jedes Frühjahr die Pharmaindustrie. Sie lassen mich röcheln wie ein Auspuff, schnarchen wie ein Almbauer und kurzatmig werden wie ein Mops.

Birken, ICH HASSE EUCH! Und ich muss mich dringend abreagieren. Gibt es irgendwo in den Tiefen des Internets eine Seite, auf der man virtuell Birken fällen kann? Gibt es die??? Bitte melden.

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18. März 2010

Materialien zur Mittagspause VII

von Tobias Köhler

Was der Kachelmann für die ARD ist, ist Brezel.me für S-City: die finale Autorität in Sachen Wetterberichterstattung. Wir berichten über jede Wolke. Kein Regentropfen ist uns für ne Meldung zu gering.

Also kommt hier die Pflichtmitteilung: am Samstag geht – laut Kalender – der Frühling los. Heute ist er – laut Wetterbericht – zumindest einen Tag lang auch wirklich da.

Die Begeisterung in der Brezel.me-Redaktion war so groß, dass wir die Kantine geschwänzt haben. Die Kollegin hat eine Tüte mit Essen vom Asiaten mitgebracht (Nr. 40, Nr. 26 und Nr. 55), ich habe Ikea-Besteck und -Geschirr gekauft. Und der Praktikant hat das Zeug an die Parkbank hinterm Pressehaus geschleppt.

Und dann: Picknick in der Sonne. Herrlich.

Verbesserungswürdig ist allein der Rücktransport des gebrauchten Geschirrs. Schließlich kann einem jederzeit im Fahrstuhl irgendein Chefredakteur oder Verlagsboss begegnen… Das siffige Zeug in der Hand ruiniert ratzfatz auch noch die hoffnungsvollste Karriere. Wir haben das für den Moment gelöst, in dem der Praktikant den Lastenaufzug nehmen musste.

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17. März 2010

Rutschig, matschig – wunderbar!

von Tobias Köhler

Wie konnte ich nur ein halbes Jahr lang Sport in einer muffigen Fabrikhalle machen? Rückblickend ist das völlig unverständlich.

Gestern bin ich zum ersten Mal in diesem Jahr um die Bärenseen gelaufen. Es war kalt, rutschig, matschig – und einfach wunderbar.

Okay, wahrscheinlich haben mir die Hormone, die mein Körper aufgrund der unvermittelt aufgetauchten Sonne ausgeschüttet hat, ein bissle das Hirn vernebelt. Denn in letzten Monaten gab es ungefähr 1000 gute Gründe, drinnen zu bleiben (früh dunkel, elend kalt, überhaupt keine Lust).

Aber jetzt wird das alles anders.

Und da ist es völlig wurscht, dass es da draußen wesentlich härter und brutaler zugeht als beim Indoor-Sport. Im Fitnessstudio wird man nicht von ältlichen Nordic-Walkern oder Pfadfindergruppen überholt, stolpert nicht Kopf voraus über Baumwurzeln und saut nicht anschließend das Auto mit den Matsch-Schuhen ein. Vom Seitenstechen gar nicht zu reden.

Aber – für den Anfang mal – ne Dreiviertelstunde durch die Natur zu laufen, frische Luft (wenn man denn noch Luft bekommt) einzuatmen und so richtig schön durchgeschwitzt zu sein, das ist einfach…boaaaaarrrr!

Sorry, Christiane, Sorry, Ingmar, ich fürchte, aus unserer geplanten “Wir gehen alle ins Fitnessstudio”-Serie  wird erstmal nix. Ich bin dann mal weg.

Sorry, Erik, Sorry, Martin, wir machen zwar jetzt wieder den gleichen Sport. Aber leider nie zusammen. Dazu seid ihr einfach zu schnell.

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11. März 2010

4:2 für den Winter…

von Tobias Köhler

…und jetzt auch noch Kehrwoche. Ich dreh durch!

Da war die Winterdienst-Bilanz der Kollegen wohl etwas verfrüht. Ich zitiere nur mal die Bildunterschrift: “Der lange Winter ist wohl vorüber – was er die Stadt gekostet hat, steht allerdings noch nicht fest.:-)

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24. Februar 2010

Stuttgart – Barça: Wie es wirklich war

von Tobias Köhler

Scheiß Technik. Eigentlich hatten wir gestern Abend aus dem Brezel.me-Studio in der Mercedes-Benz-Arena eine Liveschalte via Web-TV geplant. Jogi Löw saß als Interviewpartner Brezel.me-Moderator Jay Leno gegenüber – und sollte sich mit Maradonna und Pele (mittels Simultandolmetscher) verbal die Bälle zuwerfen. Für die Pause hatten wir Auftritte der Chippendales (für die Ladies), der Playboy-Bunnies (für die Jungs), von Bob the Builder (für Kids und S-21-Fans), der Stones und von Elvis geplant.

Allerdings hatten wir uns bei der Übertragung auf das UMTS-Netz der Telekom verlassen – und dabei nicht berücksichtigt, dass das bekanntermaßen zusammenbricht, wenn mehr als drei Leute innerhalb von 100 Quadratkilometern Daten senden. Deshalb bekamen leider nur die rund 1000 Ehrengäste (u.a. Bundespräsident Köhler, Papst Benedikt, der Dalai Lama und Barack Obama) in der Brezel.me-Lounge die Auftritte mit.

Trotzdem hat Jogi Löw für unsere Website die wichtigsten Szenen analysiert. Oben der wohl entscheidende Moment des Spiels: Lothar Matthäus dribbelt sich an Jean-Paul Belmondo und Brigitte Nielsen (die live auf dem Spielfeld einer Schönheitsoperation unterzogen wird) vorbei, heiratet die minderjährige Schiedsrichterin – und lässt dem zusätzlich von der Sonne geblendeten Torhüter keine Chance.

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21. Februar 2010

Ausnahmezustand

von Tobias Köhler

Sie bringen den Frieden, sie bringen Wohlstand – sie bringen MacDonald’s und Marshmallow. Aber nicht überall, wo sie als wohlmeinende Helfer ankommen, werden sie auch freundlich empfangen.

Bei Auslandseinsätzen sind die Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika mittlerweile immer gefühlt auf Defcon 3. Besonders am Krisenherd Stuttgart haben sie dieser Tage einen Feind ausgemacht, der die Mission, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, ernsthaft gefährden könnte.

Doch die USA wären nicht die USA wären nicht die USA, wenn sie der Herausforderung nicht mit aller Härte und Schlagkraft entgegentreten würden.

Seht selbst…

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12. Februar 2010

Der Winter und ich (IV)

von Tobias Köhler

Habe das Telefon auf Lautsprecher gestellt. Eine Minute lang düdelt irgendeine Porno-Hintergrundmusik, dann sagt eine sehr nette Frau: “Im Moment haben wir sehr viele Kundenanfragen. Wir bitten Sie deshalb um etwas Geduld. Wir verbinden Sie mit dem nächsten freien Kundenberater.”

Leider nimmt noch immer niemand bei meiner Kfz-Versicherung ab. Da habe ich ja noch ein bisschen Zeit, weiter zu erzählen.

Nachdem ich einen neuen persönlichen Rekord im Warteschleifen drehen aufgestellt habe, und erst nach 1:26:30 Stunden ohne Antwort aufgelegt habe, ist soeben etwas schockierendes passiert:

Die Hotline-Nummer, mit der ich heute gut drei Stunden nutzlos Zeit verbracht habe, meldet plötzlich nur noch “Kein Anschluss unter dieser Nummer”. Und vom Handy aus “Diese Rufnummer ist uns leider nicht bekannt”.

Was hat das nun zu bedeuten?

Eines ist klar: Schuld ist der Winter. Die Sau.

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