
Liebe Sportkameraden und Sportkameradinnen,
Fußball-Volkes-Seele kocht hoch, der Messi-Adrenalin-Pegel steigt, die Barcelona-Vorfreude kennt keine Grenzen. Den Fußball-Feiertag zum Anlass nimmt die Sportredaktion von brezel.me (Foto v. links nach rechts Tobias Köhler, Ingmar Volkmann, Martin Elbert, Erik Raidt) und liefert das Ergebnis des Duells von heute Abend vorab. Der VfB schickt den FC Barcelona nach einer durchschnittlichen Leistung mit 8:1 nach Hause. Tore: sechsmal Hleb, zweimal Lehmann durch Elfmeter bei einem Eigentor durch das VfB-Maskottchen Fritzle.
Die Gründe für den auch in dieser Höhe verdienten Heimsieg sind schnell erzählt: Barca-Trainer Josep Guardiola hatte sich bei der abschließenden Presse-Konferenz durch die polierte Glatze von VfB-Trainer und Alpen Kojak Christian Gross so beeindruckt gezeigt, dass er sich umgehend ebenfalls die Haare abrasieren ließ – beim Spitzen-Friseur Top Ten in der Neckarstraße im Stuttgarter Osten.
Die Spieler waren bei der finalen Taktikbesprechung von Guardiolas neuer Friese so entsetzt, dass sie mit einer 1-1-9-Formation ins Spiel gingen: Neun Spieler im gegnerischen Strafraum bei gleichzeitiger Vernachlässigung der eigenen Defensive wird in der Champions League brutal bestraft – selbst wenn die gegnerischen Spieler Hilbert oder Marica heißen.
Damit nicht genug: Beim Abschluss-Shopping der Mannschaft aus Barcelona in Stuttgarts bekanntester Fußball-Boutique Abseits auf dem kleinen Schloßplatz hielten die Betreiber den kompletten Barca-Sturm um Messi und Henry in den Umkleide-Kabinen bis nach Ladenschluss fest, so dass die Ausnahmespieler mit ihren vollen Ed-Hardy-Einkaufstüten erst nach Spielende in Stuttgart Bad-Cannstatt eintrafen.
Zu guter letzt lockten die Macher der Pena Real Madrid in der Immenhofer Straße im Stuttgarter Süden die Ausnahme-Kicker aus Katalonien kurz vor dem Spiel zu einem informellen Abschlusstraining, das sich bei näherem Hinsehen als Straftraining der fiesesten Sorte entpuppte: Die Spieler des FC Barcelona mussten die größten Real-Madrid-Triumphe auf Großbildleinwand goutieren – nachvertont durch Laienschauspieler des Heslacher Mundart-Theaters.
Aus Vereinskreisen des FC Barcelona wurde nach dem Spiel die Nachricht verbreitet, dass die Mannschaft zum Rückspiel im eigenen Stadion erst gar nicht mehr antreten wird. Gegen solch eine bockelharte Stadt wolle man nicht noch einmal spielen müssen, hieß es aus dem Umfeld des FC Barcelona.
Zurück ins Funkhaus.