Viel umjubelt: das 1:0 für die Kickers, Sportfoto des Jahres: Volkmann
Flutlicht, Stadionwurst und super Fans: Endlich wieder Fußball, also richtiger Fußball und keine Randgruppenveranstaltung. Gestern trafen sich die Stuttgarter Kickers und der VfB Stuttgart im schönsten Stadion der Stadt auf eine gepflegte Partie Sommerfußball. Als wichtigster Fußballblog der Welt hat brezel.me selbstredend die Pflicht, das Spielgeschehen zusammenzufassen. Bei der Gelegenheit kann ich endlich mal alle Fußballfloskeln verbraten, die sich in der Sommerpause angestaut haben, und zwar genau so:
Zur Mutter aller Derbys, dem Stuttgarter Stadtderby, pilgerten 7100 Fans in den Fußballtempel „Schafskäse- und Yoghurt-Hersteller auf der Waldau“. Schnell entwickelte sich bei Fritz-Walter-Wetter ein offener Schlagabtausch, bei dem hüben wie drüben noch Abstimmungsschwierigkeiten in allen Mannschaftsteilen festzustellen waren. Die Stuttgarter Kickers wurden aber ihrer Favoritenrolle gerecht, kauften den Gästen aus dem verfeindeten Ausland (Bad Cannstatt) den Schneid ab und bestimmten so das Geschehen.
Die Führung durch einen Elfmeter war schmeichelhaft, aber nicht unverdient. Zum Ende des Spiels bewahrheitet sich die alte Weisheit, dass ein Spiel 90 Minuten dauert. Der russische Internationale mit der ungelenken Spielweise köpfte wenige Minuten vor Schluss den unverdienten Ausgleich. Die Verantwortlichen der Stuttgarter Kickers ließen sich nach dem Spiel auch durch Provokationen aus dem roten Lager („Die Kickers haben gespielt wie Wehen Wiesbaden“, so Trainer Labbadia auf kicker.de) nicht verunsichern und gehen gestärkt in die neue Saison. Zum Auftakt der neuen Spielzeit erwartet die Fans das Spitzenspiel gegen den KSC II am 5.8.
Zurück ins Funkhaus.





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