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Auf nix ist mehr Verlass. Auf den VfB sowieso nicht und gestern Abend kam auch kein “richtiger” Tatort, sondern ein vielgelobter Schimanski. Zumindest wurde er im Spiegel gelobt. Okay, eigentlich ist es ja der Tatort schlechthin, so mit Schimanski, hab trotzdem allerhand Zeug nebenher erledigt und war nicht konzentriert bei der Sache. Irgendwie werde ich mit Götz-Tatorten in diesem Leben nicht mehr warm.
Dafür bin umso mehr unten mit Macho-Jo, Quotenbusen Anna Badusi, Mutter Martina Seiffert und natürlich mein ganz persönlicher Held, der PC-Nerd, Rico Sander, von der SOKO Stuttgart. Haben sogar mittlerweile einen Wiki-Eintrag.
Die längst weltbeste Serie geht langsam in den Status “Dauerbrenner” über. Die dritte Staffel ist unter Dach und Fach, Ehrensache und morgen ist offizieller Drehbeginn und dauern planmässig bis November an. Hab übrigens neulich mal SOKO Lemgo oder so gesehen. Püh! Die können ja nix gegen das durchstrukturierte Stuttgarter Team!
Trat oder tritt noch (keine Ahnung, hab kürzlich zwei, drei Folgen verpasst) in der zweiten Staffel die schon lange nicht mehr attraktive Brigitte Nielsen auf, konnte man auch für den dritten Reigen Personal verpflichten, das man unter anderem vom perfekten Promi-Dinner kennt.
Zum Beispiel spielt in der Folge “Lavendeltod” (Tatwaffe ein Lavendelstrauß aus dem Garten meiner Mutter) Karoline Eichhorn eine Bestseller-Autorin, deren Assistentin ermordet wird. Karoline Eichhorn musste ich jetzt aber erst mal googlen um dazu ein Gesicht zu bekommen, ah, die ischs also!

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Das absolute Highlight wird höchstwahrscheinlich aber die Folge “Kennedys Tod” mit Ex-VfB-Profi Hansi Müller und Wilson Gonzales Ochsenknecht! Oleole! Super Hansi, ole! Der mehr oder weniger sympathische Jungschauspieler Wilson spielt den jungen Kicker Tobias, der in einem Mordfall in Fußballkreisen ins Visier der SOKO gerät. Hansi Müller mimt schätzungsweise einen, ähm, Fußballrentner. Vielleicht wird auch nochmals das Länderspiel Italien : Deutschland von 1982 nachgespielt. Die zweite Revange und so.
Hochkarätige Ansammlung an Menschen, die man immer wieder gerne auf der Mattscheibe sieht. Oder auch nicht. Mag weder Wilson noch Müller, der sass erst neulich recht hölzern im Sportstudio rum und hat, passend zu seinem Job, Fußballrentner-Weisheiten von sich gegeben. In einer Fernsehserie kann ich mir den noch weniger vorstellen als den talentierten wie engagierten Theater-AGler Ingmar V.. Aber wer weiß, vielleicht ist das ja der Durchbruch für ein zweites Standbein. Oder die letzte große Rolle in seinem Leben.