Mit ‘Snowboard’ getaggte Artikel

21. November 2011

Krasse Moves und Snowboardhosen in der Suite

von Martin Elbert

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Vom ersten Big Air wissen die Besucher vor allem noch eines: Es war arschkalt, damals im Januar diesen Jahres. Es war so kalt, dass der Köhli seine Snowboardhose angezogen hat. Und mit der stand er dann abends nach dem Event in der Suite rum. Bin fast erschrocken. Ich meine, er hatte auch seine Snowboard-Boots an.

Der erste Big Air verwandelte Stuttgart in ein neues Snowboard-Mekka und lockte circa 10.000 Brettsport-Fans in den Neckarpark gegenüber der Schleyerhalle, die Zone verwandelte sich in eine Art Jahrmarkt für Snowboarder junge Kerle stürzten sich mutig über das 36-Meter hohe monströse Stahlrampengerüst. Das Finale gewann damals der Ami Chas Guldemond.

Der steht bei der zweite Ausgabe am 16. und 17. Dezember noch nicht auf der Riders-Liste, dafür jede Menge andere Brett-Ballerinas. Die Teilnehmerliste ist so stark, dass der Big Air zu einem Ticket To Ride 5 Star Event upgedradet wurde. Im Januar war man nur viersternig. Und Köhli ist bestimmt auch wieder da, dieses Mal mit Shorts und Flossen hat er versprochen.

Big Air, 16. und 17. Dezember, Neckarpark

03. August 2010

Winterspiele in Stuttgart

von Tobias Köhler

Normalerweise sind wir Stuttgarts Plattform Nummer eins für den gepflegten Nonsense. Weshalb ich mal ausdrücklich dazu sage: Was jetzt folgt, ist ernst gemeint. Wirklich.

Stuttgart soll nämlich eine Wintersporthochburg werden. Naja, genau genommen gibt im Kessel am 4./5. Januar 2010 2011 das größte Snowboardevent in ganz Deutschland. Cool Sache, finden wir.

Um einfach mal das Mutterblatt zu zitieren: “Unter dem Titel “Big Air Stuttgart” präsentiert sich die Weltelite mit dem Österreicher Marc Swoboda an der Spitze bei einem Sprungwettbewerb, in Fachkreisen “Straight Jump” genannt. Diese Informationen der Stuttgarter Zeitung bestätigte Michael Benz von der Echterdinger Agentur MPS, die als lokaler Veranstalter auftritt. “Wir wollen Stuttgart als größten deutschen Snowboard-Veranstaltungsort weltweit etablieren”, nennt der Projektleiter schon die weiteren ehrgeizigen Ziele. Dieses für die Stadt einmalige Projekt soll also unbedingt seine Fortsetzung finden.”

Ich geh schon mal mein altes Burton-Board wachsen, 50.000 Dollar Preisgeld könnten wir ganz gut brauchen, um Brezel.me ein bisschen zu pimpen.

Ein Snowboard-Contest, da sind wir uns ja wohl alle einig, kann nur der Anfang sein. Vergesst die peinlich verpatzte Olympia-Bewerbung für die Sommerspiele 2012. Wir holen die Winterspiele 2022 nach Stuggi-Town.