Mit ‘Shoppen’ getaggte Artikel

16. Mai 2010

Haare, nichts als Haare

von Tobias Köhler

Wenn man so durch die Stadt schlendert, stolpert man irgendwie ständig über die gleich Schuppen: Wettbüros, Telefonläden, Nagelstudio, DVD-Videothemen, Ein-Euro-Läden – und Friseure. Friseure gibt es inzwischen an jeder Ecke mehrere. Und was sie von allen anderen, gerade eben aufgezählten Einrichtungen unterscheidet: sie haben meistens vollkommen irrwitzige Namen.

Noch nie aufgefallen? Die wenigsten lassen es mit “Friseur xxx” oder “xxx Frisuren” gut sein. Ich finde auch “Der Salon” (so heißt mein Friseur) ist noch okay. Aber nur ein paar Meter weiter gab es bis vor einiger Zeit “Buddhaar”, der jetzt “Haarbar” heißt. Beides klingt für mich derart verstörend, dass ich denen nie mein Haupthaar anvertrauen würde.

Da wir von Brezel.me nicht einfach billige Vorurteile transportieren wollen, ohne sie wenigstens empirisch zu belegen, habe ich mal die “Gelben Seiten” durchgesurft – 452 Treffer zum Thema Friseursalons.

Ich habe sie alle durchgelesen. Hier sind die irrwitzigsten. Wer noch mehr und bessere kennt: unbedingt posten!!!

  • Haargalerie
  • Die Frisur
  • BelliSSima
  • Frisuren im Asemwald
  • Gianni ihr Friseur
  • Haarstudio Helmer
  • Kamm und Schere
  • hairs
  • Picobello Frisuren
  • Claudia’s Haarinsel
  • Friseur Rapunzel
  • HAAR-PARADIES
  • Assenso – The Meaning of Hair
  • bettinahoffmannhaare
  • Chaarisma Friseur
  • Fabien waschen + legen
  • Friseur 2000
  • Generation, der Familienfriseur
  • Glatthaar
  • HAAR ZWEI OOH!
  • Haareszeiten
  • Haarfiliale
  • Haargenau
  • Haargut
  • Haarkult
  • Haarmonie
  • Haarscharf
  • Haarspalterei
  • Haarzeit
  • Hairkiller
  • Hairpop
  • Hari der Hausfriseur
  • La Coupe
  • Lak Lak Coiffeur
  • Salon Konstantin
  • Salon Louisa
  • Salon Petra
  • Salon Renate
  • Salon Ulla
  • Schnittpunkt
  • Steffi’s Friseurlädle
  • Super Cut
  • Top Hair
  • typgerecht Herrenfrisur
  • Unisex
  • Vanity Hair
  • Wave garantiert Ihr Friseur

So, und jetzt seid ihr dran!

17. Januar 2010

Kein Apple-Store in Stuttgart

von Tobias Köhler

Ashley's Camera 082

Es ist Außenstehenden praktisch nicht zu vermitteln, was die Faszination eines Apple-Stores ausmacht – wie bei so vielem, was die Marke mit dem Apfel betrifft. Ob in Paris, Zürich, München oder Hamburg – wenn so ein Laden neu aufmacht, wird er schon Stunden vor der Eröffnung von Fans belagert. Dabei werden nicht etwa Computer verschenkt – allenfalls ein paar T-Shirts mit ‘nem Apfel drauf. Es gibt auch nix zu kaufen, was es anderswo nicht gäbe – und billiger sind die Sachen schon gar nicht.

Das einzige, was Apple-Stores von anderen Computerläden abhebt, ist das wirklich irre schicke Design. Wer mal das Ding in New York (siehe Foto) gesehen hat, weiß wovon ich spreche. Sieht ein bisschen aus wie unser Kunstmuseum. Nur ohne Bilder.

Trotzdem machen die Appleianer einen Aufruhr um neue Apple-Stores, als würde jemand den Eiffelturm auf den Schlossplatz versetzen wollen. Ach ja, genau – Stuttgart soll jetzt eben auch einen eigenen Apple-Store kriegen, hat’s neulich geheißen. Kreisch!

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