(Bei so einem Spruch nimmt man die Beine in die Hand und ist noch schneller daheim.)
Der Winter kann auch schön sein. Zwar stehe ich im Punkt Schnee-Weggedisse total hinter den Kollegen, die es ja hier die Tage ordentlich haben krachen lassen, aber das hängt hauptsächlich daran, dass man als Läufer im Winter bzw. im Schnee nicht richtig in den Tritt kommt, wie schon mal erzählt.
Trotzdem hat ein Winterlauf hat auch seine romantischen, vorzüglichen Seiten. So ein Run auf einem frischen Schneebett, wie es z.B. vergangenes Wochenende im Schlossgarten/Rosensteinpark geboten war, zählt trotz Kälte, rotzender Nase und frierender Wutz zu den Lauf-Highlights im Jahr. Auch schön ein Lauf durch einen verschneiten Wald. Unter dem Strich gilt aber, dass es diese Highlights nicht öfters als zwei, dreimal im Jahr geben muss.
Vergangenen Sonntag also kam es zu so einem Highlight-Lauf. Langsam bewegte man sich fort, man will ja nicht stürzen, rannte am Landtag vorbei durch alle drei Schlosspark-Teile und bog dann in den Rosensteinpark ein.
Dort war es ganz besonders cosy, wie moderne Stuttgarter Agenturen gerne sagen (haben sie in internationalen Lifestyle-Magazinen gelesen), auch ganz ohne Kaminfeuer und Flauschidecke.



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