Nein, das ist keine Urban Legend. Ich habe auch nicht Alfred Hitchcocks “Die Vögel” unter gleichzeitigem Konsum halluzinogener Drogen angeschaut.
Ich bin tatsächlich zweimal in einer Woche beim Joggen von einem Vogel attackiert worden.
Wir reden nicht von einer Killeramsel oder einem aufgebrachten Rotkehlchen.
Vermutlich handelte es sich um einen Bussard.
Der hat sein Einfamilienhäuschen offenbar in der Nähe von Schloss Solitude aufgeschlagen, auf der Straße Richtung Gerlingen. Da laufe ich regelmäßig vorbei.
Etwa am Sonntag. Der MP3-Player düdelte gerade Massive Attack, als ich massiv attackiert wurde: aus heiterem Himmel kriegte ich einen gewaltigen Schlag auf den Kopf. Ziemlich benommen schaute ich herum: nichts zu sehen. Weder oben noch unten noch im Gebüsch. Die am wenigsten unwahrscheinliche Begründung schien mir, dass ein vorbeifahrendes Auto mir Kieselsteine an den Kopf geschleudert hatte. Oder irgend ein Fiesling war im Gebüsch gesessen und hatte mir nen Stein an den Kopf geworfen.
Soll es ja heutzutage geben.
Habe jedenfalls ne ziemliche Beule von der Aktion davongetragen.
Richtig gruselig wurde es aber am Donnerstag.



Beiträge