Sonntag haben wir die Baustelle getanzt. Das lag nicht an irgendwelchen Drogen. “Tanz die Baustelle” – so lautete das Motto der Schauspielhaus-Abschiedsparty. Und das sah so aus: Im Saal wird “Der Prinz von Dänemark” gespielt, die Zuschauer – mehr als 800 – hocken auf dem Boden, weil die Sitze ja schon rausgerissen wurden (Foto oben), und während der Vorstellung wird kühles Dosenbier aus der Schubkarre verkauft. So schön kann Theater sein.
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21. Juli 2010
Ab ins Autohaus
von Tobias Köhler
Nur noch ein paar Tage, dann macht das Staatstheater dicht. Nicht für immer, aber für ein Jahr. Denn das Schauspielhaus wird rundherum aufgehübscht. So lange spielt das Geschehen in der ehemaligen Mercedes-Benz-Niederlassung in der Türlenstraße.
Vorher geht’s aber nochmal rund: Am Sonntag, 25. Juli, ab 16.30 Uhr, versteigert das Schauspielhaus sozusagen Haus und Hof. Genau genommen Teile der Bestuhlung, Kostüme, Requisiten, etc. – und Highlights wie zwei Plätze auf der Bühne für die letzte Vorstellung von “Der Prinz von Dänemark”.
Die Brezel.me-Redaktion weiß schon genau, worauf sie bieten wird: auf ein paar Tonnen Brot, Fleischkäs’ und Remstal-Äpfel aus diversen Volker-Lösch-Inszenierungen. Schließlich ist ein gutes Vesper das wichtigste.






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