Mit ‘Paul’ getaggte Artikel

26. Oktober 2010

Adieu, Okrakel!

von Christiane Wild

Seit der WM war es still um ihn geworden, jetzt ist Krake Paul gestorben.

In Stuttgart wäre er noch gebraucht worden. Wir haben viele Fragen, auf die vermutlich nur Paul eine Antwort gehabt hätte: Schafft Yoda Geißler die Schlichtung? Wird uns der Juchtenkäfer unser Engagement danken oder wird er die Herrschaft über Stadt und Land an sich reißen? Und was macht er dann aus Stefan Mappus?

Das alles kann dir jetzt egal sein, Paul.

Mach’s gut Okrakel!

02. September 2010

Der kleine David sucht seine Mutter

von Tobias Köhler

Wie heißt der durchschnittliche Stuttgarter mit Vornamen?

Michael. Traurig, aber wahr.

5446 Menschen in Stuttgart heißen so – was dem Erzengelchen Platz eins in der Liste der häufigsten Vornamen beschert. Gefolgt von Thomas, Andreas und Peter. Wo bei Michaels durchschnittlich 39 Jahre alt sind, Peters dagegen 52. Was aber immer noch besser ist als der 67 Jahre alte Durchschnitts-Walter.

Ihr habt’s bemerkt, die Stadt Stuttgart hat eine wunderbare neue Statistik veröffentlicht. Und: ja, es geht um Vornamen.

Wer im Jahr 2009 in Stuttgart zur Welt gekommen ist, hört mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Namen:

  1. David
  2. Paul
  3. Noah
  4. Jonas
  5. Felix

oder gegebenenfalls

  1. Sara(h)
  2. Klara/Clara
  3. Anna
  4. Mia
  5. Marie.

Also, Leute, wenn ihr gerade irgendwie mit Fortpflanzung beschäftigt seid und es euren Kindern dereinst nicht unnötig schwer machen wollt (Wer will schon, dass in der Kita auf den Ausruf “Noah!” fünf Jungs angerannt kommen?), gebt ihnen ein bissle individuellere Namen.

Sören, vielleicht. Oder Kevin. Oder Wilson-Gonzales. Für Mädchen fände ich Chantal, Jennifer, Jaquline oder Cheyenne Savannah ganz originell. Uschi oder Gabi ginge auch. Keiner dieser Namen taucht jedenfalls in den aktuellen Top 30 auf…

Tobiasse – aber das nur am Rande – rangieren in der Statistik der All-Time-Favourites übrigens auf Platz 28. Durchschnittsalter: 25. Und schon fühle ich mich fast 15 Jahre jünger!

09. Juli 2010

Paulchen, reim dich!

von Tobias Köhler

Pulpo-Paulchen aus Oberhausen entwickelt sich zum Publikumsliebling auf Brezel.me. Die Brezel.me-Fans auf Facebook reimen wie die Wilden – durch die Bank liebevolle – Morddrohungen gegen den Kraken, der eigentlich nur den Fehler gemacht hat, die Niederlage von Jogis Jungs korrekt vorherzusagen. Wir haben die besten Pulpo-Poeme zusammengestellt.
  • Kraken im Magen beantworten keine Zukunftsfragen. (Martin)
  • Bei Kraken aufm Teller geht’s auch nicht viel schneller. (Klaus)
  • Hängt der Kraken erst am Haken, ist Schluss mit Vorhersaken. (Mathias)
  • Fliegen tief die Schnaken, gibt’s frittierte Kraken. (Sabine)
  • Es duftet schon – vom Essenstisch – verführerisch – der Tintenfisch. (Tobias)
  • Oktopusse gibts wie Sand am Meer – aber leider keine deutschen Weltmeister meehr. (Heike)
  • Tintenfisch zum Mittagessen – Krake gibt es zum Dessert – Pulpo wird danach gegessen – Oktopus noch hinterher. (Tobias)
  • Tintenfisch und Krakentier sind nun nicht mehr sicher hier. (Klaus)

Wer setzt noch einen drauf?

08. Juli 2010

Heute gibt’s Calamares
oder: Uns ist der Kraken geplatzt!

von Tobias Köhler

Was soll man sagen. Krake Paul, der fiese Tintenfisch aus Oberhausen, der die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft prophezeite, hatte recht.

So ein blödes Vieh.

Manchmal fühlt man sich einfach besser, wenn man sich rächen kann. Weshalb die Brezel.me-SWAT kurz nach dem Abpfiff gen Oberhausen aufgebrochen ist – und dem Kraken den Garaus gemacht hat.

Also bitte nicht wundern: In der Kantine gibt’s heute Calamares.