Mit ‘Lena’ getaggte Artikel

04. Juni 2010

Ein Song für Stuttgart II

von Tobias Köhler

In Stuttgart gibt es zwei erstklassige Adressen für Freunde absurder Ideen und Vorschläge:

  1. Brezel.me
  2. die örtliche FDP.

Einziger Unterschied: die Freidemokraten meinen es in der Regel ernst.

Während wir schon vor Tagen flaue Witze darüber gemacht hatten, den Eurovision Song Contest 2011 nach Stuttgart zu holen, zog der FDP-Nachwuchspolitiker Bernd Klingler jetzt mit einem Antrag im Stuttgarter Gemeinderat nach: “Stuttgart möge sich als Finalort für den Eurovision Song Contest 2011 bewerben.”

Vielleicht hat der Mann Brezel.me gelesen. Und ein bisschen zu ernst genommen…

01. Juni 2010

Mein persönliches Hannover

von Ingmar Volkmann

Der Grand Prix ist ja ehrlich gesagt nicht so meins. Was der Raab mit seiner Lena da angerichtet hat, finde ich aber ziemlich witzig. Über die wunderbare Schnodderigkeit der jungen Dame aus Hannover ist ja eigentlich alles gesagt, daher mit Verspätung nur ein kleines Anekdötchen vom Samstagabend, mein ganz persönliches Hannover in Stuttgart.

Als wir gegen 24 Uhr ein alkoholhaltiges Erfrischungsgetränk in der bezaubernden Caffèbar Fleck & Schneck konsumierten, starten alle anwesenden Hippster auf ihre iPhones und saugten gierig nach dem Grand-Prix-Endstand. Dass selbst gut frisierte iPhone-User zum Lena-Hype beitragen wollten, war allein schon ganz witzig.

Richtig witzig wurde es dann aber vor der türkischen Sportsbar ein paar Schritte weiter, in der ich immer auf manipulierte Spiele zwischen Galatasaray und Gençlerbirliği Ankara setze. Dort konnten wir von der Straße aus auf einem Flachbildfernseher im Schaufenster die Siegerehrung live mitverfolgen. Drinnen tanzten zwei lustige betrunkene Türken und brüllten die ganze Zeit „Deutscheland, Deutscheland“.

Draußen blieben immer mehr Menschen stehen, ein paar Abiturienten sangen neben uns plötzlich „Satellite“, ein korrekter Fitnessstudio-Lan fragte mich, ob wir gewonnen haben. Ich so „klaro, ist ein gutes Omen für die WM, jetzt gewinnen wir auch dort.“ Er so „Awa, kannsch vergessen, nicht ohne Ballack.“ Ich zurück: „Der ist jetzt egal, auf der Doppelsechs spielen Schweini und Lena, hasch keine Chance.“ Daraufhin nickten er und seine Kumpels anerkennend und zogen weiter durch eine bunte Menge aus tanzenden Abiturienten und Wettbüropaten. So ähnlich muss sich Hannover anfühlen.

30. Mai 2010

Ein Song für Stuttgart

von Tobias Köhler

Alle reden heute über Lena M.-L., und weil wir uns vorgenommen haben, immer fett im Mainstream mitzuschwimmen, sind wir natürlich dabei.

Immerhin haben wir eine bockstarke Geschichte auf Lager: bisher haben ja immer alle gedacht, das Mädel komme aus Hannover. Denkste. Lena ist eine Stuttgarterin. Ist hier zur Schule gegangen, hat hier studiert, promoviert und sich habilitiert, die Liebe ihres Lebens kennengelernt, sich von ihr getrennt, sechs Kinder großgezogen, etc. Und das alles mit 18 Jahren. Ein Klassegirl.

Deshalb hat sie ihre Reise zurück von Norwegen als allererstes nach Stuttgart geführt. Auf unserem Foto, das heute morgen im Ehrensaal des Stuttgarter Rathauses aufgenommen worden ist, haben sich die wichtigsten Größen die internationalen Show- und Politikgeschäfts zum Gratulationscours eingefunden (v.l.n.r.):

  • Ban-Ki Moon (UN-Generalsekretär)
  • Uwe Seeler (Ehrenspielführer der dt. Fußballnationalmannschaft)
  • Angela Merkel (Bundeskanzlerin)
  • Celine Dion (Ex-Grand-Prix-Siegerin und Superstar)
  • Lena herself
  • Brad Pitt (Oscar-Preisträger)
  • Wolfgang Schuster (Lord Mayor of Stuttgart und designierter Bundespräsident).

Und natürlich freuen wir uns darauf, wenn nächstes Jahr der Eurovision Song Contest im Schwabenland stattfindet – und es heißt “Ein Song für Stuttgart”.