Mit ‘Kesselwetter’ getaggte Artikel

01. Juni 2010

Winter, du Penner!

von Tobias Köhler

Durch dauerhaftes Lamentieren ist es Brezel.me gelungen, zum Schlecht-Wetter-Portal Nummer eins in der Region zu werden. Was haben wir dem Winter eins reingewürgt!

Einziges Problem: heute ist meteorologischer Sommeranfang. Und der Ram heizt seit gestern wieder. Das heißt: Der Winter, die Sau, hat gewonnen.

Selbst die Jungs und Mädels vom Deutschen Wetterdienst in Stuttgart, die normalerweise auch bei 30 Grad im Januar und bei Minusgraden im August vermelden, das bewege sich alles im langjährigen Mittel, haben jetzt zugeben müssen: So selten wie im Mai 2010 hat die Sonne noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1951 geschienen.

Wenn das so weitergeht, werden wir andere Saiten aufziehen müssen! Wir werden ganz gemeine Sachen schreiben und fiese Dinge tun. Unsere Aktionsbrigade bereitet bereits Kommandounternehmen gegen den Winter vor.

Wetter Stuttgart
© meteo24.de

Also, Winter, mach’ dich vom Acker! Sonst setzt’s was!

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05. Mai 2010

Stuttgart, du Nummer eins

von Tobias Köhler

Viereinhalb Sterne! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Viereinhalb Sterne! Soviele hat Stuttgart auf der Seite staedteranking.de gekriegt. Von fünf!

Zum Vergleich: Hamburg hat drei Sternle, München dreieinhalb. Da sind also ganz offenbar Experten an der Arbeit gewesen.

Nichtsdestotrotz pflegen wir das Understatement und sagen: man kann es immer noch besser machen.

Deshalb kommen hier unsere absolut subjektiven Topten, was wir uns für Stuttgart noch wünschen:

  1. Direkten Zugang zum Meer (siehe Foto) – damit wir uns den Urlaub an der Ostsee und am Mittelmeer sparen können.
  2. Tom Jones als Oberbürgermeister – damit wir ein bisschen mehr Entertainment à la Las Vegas kriegen.
  3. Abtrennung vom Schienennetz der Deutschen Bahn AG. Damit die Streiterei endlich aufhört.
  4. Die Umleitung des Neckars durch die Innenstadt, damit wir unsere eigenen Nackerten bekommen.
  5. Einen Stuttgart-Tatort, in dem alle schwäbeln. Oder keiner.
  6. Den Abriss des LBBW-Headquarters am Bahnhof zugunsten eines Spaßbades am Neckar.
  7. Einen Apple-Store auf der Königstraße.
  8. Die Baugenehmigung für unseren Brezel-Tower auf dem Schlossplatz.
  9. Abschaffung des Trollingers (inkl. Lemberger).
  10. Eingemeindung von Waiblingen, Esslingen, Ludwigsburg und Böblingen – damit die Sache mit den Doppelkennzeichen in der Region endlich ein Ende hat.

Und jetzt seid ihr dran: was fehlt euch, damit Stuttgart den letztem halben Stern noch kriegt?

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02. Mai 2010

Pixelbier im virtuellen Teehaus

von Dora Asemwald

Scheiß Wetter, zumindest im nichtvirtuellen Stuttgart. Ein Besuch im Teehaus des Onlinependant unserer Stadt hat mich auch nicht glücklicher gemacht: Das Bier war pixelig, keine Leute über die man lästern konnte. Langweilig. Da konnte auch der Blick auf’s Meer nicht darüber hinweg trösten. Da werd’ ich doch lieber nass.

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15. April 2010

Im Westen nichts Neues

von Erik Raidt

Ein paar Stimmungsaufheller braucht jeder. Wenn mich der Kesselblues zwickt, gehe ich regelmäßig in meinen Lieblingsladen “Positives Hellsehen” in der Eberhardstraße, lasse mir dort enorme Reichtümer, fünf Jahre Tischlein-Deck-Dich und die Nachfolge von Dieter Jauch als Zoodirektor in der Wilhelma vorhersagen.

Nach diesen Ausflügen fühle ich mich immer sehr erfrischt.

Habe jetzt allerdings auf der Schwabstraße einen Konkurrenzladen entdeckt, bei dem ich mir auch mal in die Kristallkugel schauen lassen will. Schon die Außenwerbung hat mich schwer beeindruckt: Vorhergesagt wird das Ende des Euro, die ultimative Rückkehr der D-Mark und das kurz bevorstehende triumphale Comeback unseres ekligen alten Kumpels “Winter”.

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13. April 2010

Rätsel auf Rädern

von Tobias Köhler

Neulich im Wald. Es war so finster und auch so bitter kalt. Wir kamen an ein Häuschen.

Und haben uns Gedanken gemacht, was das wohl sein könnte.

  1. Reihenhaus von Ed Hardy
  2. Dixi-Klo für Parkschützer
  3. Jugendschutz-optimiertes Ein-Mann-Eremitenkloster
  4. Panic Room für Jogger (für Hunde- oder Radfahrerattacken)
  5. Stuttgarter Rathaus nach der Finanzierung von S21
  6. Transportabler Keller für Schwaben (zum Lachen gehen)
  7. Mondbasis des Weltraumprogramms von Sachsen-Anhalt
  8. Daimlers neuer Off-Roader für die Wirtschaftskrsie
  9. Telekom-Zelle fürs Buschtelefon
  10. Die StZ-Außenredaktion in Göppingen

Hat noch wer ne Idee?

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08. April 2010

Bereit für die WM – Teil zwei

von Ariane Holzhausen

Heute sind die ersten Vuvuzelas auch bei der Tankstelle meines Vertrauens eingetroffen. Es dauert also nicht mehr lange und zumindest bei uns im schönen Stuttgarter Süden wird sich in der lauen Luft endlich das mischen, was zusammengehört: der faulige Hofbräu-Duft und das Furzgetröte aller, die nicht so spielen können wie die Jungs im Film.

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07. März 2010

Ice, Ice Baby

von Christiane Wild

Kaum ist der Winter zurück, fördert er auch schon wieder die schönsten menschlichen Eigenschaften zutage. Wir fordern hiermit eine Figuren-Polizei, Überwachungskameras im Trockenraum und absolutes Halteverbot für Kinderwägen im Hausflur.

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05. März 2010

Der Sturm schießt ein Tor

von Tobias Köhler

Wir zitieren hier einfach mal die Jungs von dpa:

“Tor oder Nicht-Tor? Ein kurioses Eigentor des Kreisligisten TSV Grunbach (Enzkreis) sorgt seit dem Wochenende
für Diskussionen im Internet. Nachdem Abwehrspieler Oliver Wiedemann den Ball abgeschlagen hatte, griff Sturmtief „Xynthia“ ins Spielgeschehen ein und beförderte das Leder wie einen Bumerang ins eigene Tor. Schiedsrichter Klaus Gall erkannte auf Tor; die Heimmannschaft TSV Wimsheim ging mit 1:0 in Führung (Endstand 2:1).

Eugen Strigel, Schiedsrichter-Lehrwart beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), bezeichnete die Entscheidung in der “Pforzheimer Zeitung” für falsch: Es hätte Eckball geben müssen, weil nur ein gegnerischer Abstoß zum Tor hätte führen können.”

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12. Februar 2010

Der Winter und ich (I)

von Tobias Köhler

Habe das Telefon auf Lautsprecher gestellt. Eine Minute lang dudelt irgendeine Porno-Hintergrundmusik, dann sagt eine sehr nette Frau: “Im Moment haben wir sehr viele Kundenanfragen. Wir bitten Sie deshalb um etwas Geduld.Wir verbinden Sie mit dem nächsten freien Kundenberater.” Dann dudelt es wieder eine Minute lang.

Tja, was soll man sagen: Offenbar haben zahlreiche andere Trottel ebenso wie ich den Wintereinbruch genutzt, um einen kleinen Auffahrunfall zu verursachen. Kein Wunder, dass die Schadensaufnahme meiner Kfz-Versicherung kollabiert. Und wahrscheinlich die Mittagspause ausfallen lassen muss.

Dafür – und das ist auch was wert – habe ich gestern Abend einen unwahrscheinlich netten und gelassenen Manager eines örtlichen Konzerns kennengelernt. Indem ich mit meiner Smart-Plastikkugel hart an seiner nagelneuen E-Klasse entlanggeschrammt bin.

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23. Januar 2010

Der Knick im Fernsehturm

von Tobias Köhler

Okay, es ist eine saublöde Idee, an einem kalten, wolkigen Tag die 150 Meter mit dem Fahrstuhl auf die Plattform des Fernsehturms zu fahren. Den Killesberg kann man auch vom Stau auf der Weinsteige aus ganz gut anschauen.

Viel schlimmer als die Aussicht ist es aber drinnen: Dort ist die Zeit vor 40, 50 Jahren stehen geblieben. Hätte der SDR nicht den Namen gewechselt, könnte man sich im letzten Jahrhundert wähnen. Wer heute einen Schwank mit Heinz Erhardt drehen wollte, würde hier die passenden Kulissen finden.

Die gastronomische Situation pimpt das ganze nicht unbedingt auf: Willy Webers Edelrestaurant ist seit  Jahren dicht (die HP existiert allerdings noch), das Primafila am Fuß des Turm hat im Januar zugemacht, und das Turmcafé mit dem Charme einer Beamtenkantine wird renoviert.

Was übrig bleibt, ist ein Kruschtladen mit Äffle-&-Pferdle-Devotionalien, Stuttgart-T-Shirts und anderem Gerümpel. Das soll, sagt der SWR, demnächst zumindest teilweile besser werden.

So lange sieht man den Fernsehturm am besten aus der Ferne an.

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12. Januar 2010

Das Kreuz mit dem Kreuz

von Tobias Köhler

K1-Current

Gibt es was gemütlicheres, als im schön geheizten Büro zu sitzen – und sich am Elend der anderen zu ergötzen? Gibt es nicht – und deshalb anbei ein Pflicht-Bookmark für alle Mitleidlosen: die Gute-Laune-Website der Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg. Mehr als ein Dutzend Webcams, die alle wichtigen Autobahn-Abschnitte im Lande vor der Linse haben. Ein Stau findet sich immer. Heute aktuell: ein Klassiker, das Autobahnkreuz Stuttgart. Zugegeben, das Wetter ist zurzeit auch sehr ergiebig… Mit ein bisschen Glück und guten Augen findet sich auch der Wagen des Kollegen, der gerade angerufen hat, dass er später kommt. Mal schauen, wann ihm der Sprit ausgeht.

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08. Januar 2010

Das Unwort des Tages…

von Tobias Köhler

Kehrwoche

…heißt Kehrwoche.

Und das sind – by the Way – die Wetteraussichten

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