Es wird ja nicht immer nur geheult in Hornauers Horrorsender. Manchmal geht es auch richtig ausgelassen zu.
Mit ‘Fernsehen’ getaggte Artikel
02. März 2010
Mord in der Muckibude
von Tobias Köhler
Endlich isses raus: am 29. April spielt die Soko Stuttgart (18 Uhr, ZDF) in meinem Fitnessstudio. Es geht wohl um einen Mord im Bodybuilder-Milieu.
Das ist einigermaßen überraschend, denn in der Move Factory im Stuttgarter Westen hampeln – zumindest nach meinen Beobachtungen – vor allem pummelige Bürohocker wie ich (die sich beim Friseur immer mit den vielen Sixpacks in “Men’s Health” herumquälen) und fitnessbegeisterte Ladies aller Altersklassen herum. Ergänzt natürlich um das übliche Kontingent an brutal durchtrainierten TeilnehmerINNEn an diversen kreislaufzerfetzenden Body-Pump-Jump-Yoga-Pilates-Cycling-Kursen.
Keiner hier scheint mir von Mordgedanken besessen. Aber man täuscht sich ja immer wieder in seinen Mitmenschen.
01. März 2010
Guru-Fernsehen (I)
von Tobias Köhler
Er war lange weg. Er hat uns schlimm gefehlt. Jetzt ist er wieder da: der völlig irre Hornauer. Der Mann, der das Privatfernsehen in Baden-Württemberg neu erfunden hat. Und so viele segensreiche Dinge mehr.
Wir wollen gar keine Witze über ihn machen. Wir lassen ihn einfach selbst reden. In einer kleinen Brezel.me-Serie.
Und starten mit dem Klassiker von 2003: Hornauers Ansprache an seine Mitarbeiter bei B.TV.
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09. Februar 2010
Haarsträubend!
von Ariane Holzhausen
Raben krächzen, Nebel wallt – war da was hinterm Baum? So lässt sich kurz das Spannendste des gestrigen ZDF-Films “Die Toten vom Schwarzwald” zusammenfassen. “Mystery” sei das, sagen die Mainzelmännchen. “Am besten lässt sich das Genre ‘Mystery’ eingrenzen, indem man von Filmen spricht, in denen übernatürliche Phänomene im Mittelpunkt stehen” – sagt eine Definition im Internet. Übernatürliche Phänomene? Klar, Heino Ferch!
Der ehemalige Kunstturner, unser Mann im “Tunnel”, auf der “Luftbrücke”, im “Untergang” und hinter der “Mauer”, Heino-wie-ich-habe-da-nicht-mitgespielt?-kann-nicht-sein!-Ferch steckte nun also im Schwarzwald fest, krächzte hinterm Baum, guckte wie ein Eichhörnchen und sollte uns das Gruseln lehren. Das war lustig. Haarsträubend war eigentlich nur, wie er seine Rolle spielte. Einen Forensiker aus Stuttgart.
02. Februar 2010
Wir, ähm, lieben den MDR!
von Ariane Holzhausen
Dieser Übersetzer beherrscht die englische Sprache so gut wie unser Oettinger!!!
01. Februar 2010
Im Rausch der Bilder: “Stuttgart 24 h”
von Tobias Köhler
24 Stunden Stuttgart in zehn Minuten – so hat man die Stadt noch nicht gesehen. Okay, es ist erst Februar: Aber die Chancen, dass “Stuttgart 24 h” das coolste Stuggi-Video des Jahres wird, stehen ziemlich gut.
100.000 Fotos haben Christoph Kalck (21) und Jascha Vick (25) von der Hochschule der Medien an 20 unterschiedlichen Locations in der Stadt geschossen. Alle zwei Sekunden eines. Durch die Aneinanderreihung der Bilder beginnen sich die Szenen im Film zu bewegen.
Und werfen einen Blick auf die Stadt, wie man ihn sonst nicht bekommt. Das Gewusel der Nachtschwärmer am Hans-im-Glück-Brunnen. Abtanzen im LKA, bis das Licht angeht. Autokolonnen, die sich ihren Weg durch die City bahnen. Ziemlich abgefahren.
Der Soundtrack stammt von dem Stuttgarter Musiker und Komponisten Sebastian Bartmann. Am besten kommt das Video übrigens, wenn ihr es euch in HD im Vollbildmodus anschaut – unter dieser Adresse…
30. Januar 2010
Affen in LA
von Ariane Holzhausen
Ich weiß, ich weiß. Der muskulöse Menschenaffe unter den DJs, der Pate No1, ist schon ein Lieblingsheld der Kollegen Raidt und Volkmann. Den müssen sie jetzt halt mit mir teilen. Denn der Sascha wird gerade Hauptdarsteller einer unglaublichen Lovestory. Er war ja jetzt schon öfter bei Vox in der Auswandererserie zu sehen. Aber wie er darin seit dieser Woche mit der Daniela kalten Fisch futternd flirten muss und schlechte Witze über, sagen wir mal vornehm: steife Glieder macht – ganz großes Kino. Die Daniela - das ist die, die wo das Herz auf dem rechten Fleck hat und die Augenbrauen dort, wo sie ganz bestimmt nicht hingehören (Stichwort Mitten-auf-der-Stirn) – überlegt nun jedenfalls, ob zu ihr ein Hollywoodbusen passt. Oder gleich The-Hollywood-Body DJ Pate Sascha.
29. Januar 2010
Tatort Schickhardtschule
von Ariane Holzhausen
Wenn wir das Stadtteilblättle “Lebendiger Süden” nicht hätten, dann wären wir dem Fernsehen glatt auf den Leim gegangen – und hätten jetzt nicht so prima Anregungen für die nächsten Tatorte mit Lannert und Bootz: Die Handlung in die Nachkriegszeit verlegen? Hmmm, beim Richy wird ja gern die Vergangenheit ausgeleuchtet, und wir wüssten auch schon, wer seinen Vater spielen könnte: Jopi Heesters. Und wenn der SWR Richy Müller rausschreiben will, schicken sie ihn einfach zu Dreharbeiten in die Schickhardtschule rein. Zusammen mit Jopi.
28. Januar 2010
Ab sofort: Brezel.me auch in Rosa
von Tobias Köhler
Millionen Leser haben uns in den letzten Tagen gefaxt, gemailt und gefacebookt: “Brezel.me ist super”,”Vielen Dank, dass es euch gibt” und “Das hat uns gerade noch gefehlt.” Aber viele User haben uns auch gefragt: “Die Brezel.me-Autoren sind ja alles wahnsinnig witzige und gut ausehende Typen – aber warum schreiben eigentlich keine Frauen für das Blog?”
Die Antwort ist so einfach wie einleuchtend: Elbert, Raidt, Volkmann und Köhler haben sofort zugesagt, nachdem sie erfahren hatten, dass es ein bisschen Ruhm und monatlich eine Kiste Bier für ihre Arbeit für Brezel.me zu holen gibt. Die Vertragsverhandlungen mit unseren potenziellen Mitarbeiterinnen waren ungleich komplizierter – da musste über Inhalte diskutiert werden, über die politische Ausrichtung, das Design und die Grenzen des guten Geschmacks. Naja, wenn’s sein muss.
Diese Woche aber ist uns der Durchbruch gelungen: Vom heutigen Tag an wird unsere über die Maßen geschätzte Kollegin Ariane Holzhausen mitbrezeln. Hier geht’s zu ihrer Bio – und zu einem Bild von ihr. Denn wir haben – ausdrücklich auf ihren Wunsch hin – diesen Post mit einer Henne illustriert.
Also: Herzlich Willkommen, liebe Ariane!
27. Januar 2010
Oettinger, ein letztes Mal – wirklich
von Tobias Köhler
Das Thema ist durch, die Sache ist besprochen, die Sau durchs Dorf getrieben. Naja, einmal geht noch: Brezel.me-Fan Monisa S. hat uns den noch geheimen Claim für die neue Imagekampagne des Landes gesteckt – samt neuem Aufklebermotiv. Und der Web-2.0-Jogibär Sascha Lobo, der zwar überwiegend unwitzig und darüber hinaus wahnsinnig schlecht frisiert ist – hat das Redemanuskript der legendären Oettinger-Ansprache zugespielt bekommen. Und siehe da: Es lag gar nicht an Oettinger – seine Redenschreiber haben ihn in die Grütze geritten.
26. Januar 2010
Bitte noch einmal, Günther Oettinger
von Tobias Köhler
Wir hatten uns schon in diesem Beitrag und in diesem Beitrag über Günther Oettingers Englischkenntnisse lustig gemacht. Jetzt noch einmal nachzutreten, wäre einfach billig.
Aber so sind wir halt.
Gesehen bei Stefan Niggemeier, Thanx auch an @sabrinadankel in Neuseeland
23. Januar 2010
Der Knick im Fernsehturm
von Tobias Köhler
Okay, es ist eine saublöde Idee, an einem kalten, wolkigen Tag die 150 Meter mit dem Fahrstuhl auf die Plattform des Fernsehturms zu fahren. Den Killesberg kann man auch vom Stau auf der Weinsteige aus ganz gut anschauen.
Viel schlimmer als die Aussicht ist es aber drinnen: Dort ist die Zeit vor 40, 50 Jahren stehen geblieben. Hätte der SDR nicht den Namen gewechselt, könnte man sich im letzten Jahrhundert wähnen. Wer heute einen Schwank mit Heinz Erhardt drehen wollte, würde hier die passenden Kulissen finden.
Die gastronomische Situation pimpt das ganze nicht unbedingt auf: Willy Webers Edelrestaurant ist seit Jahren dicht (die HP existiert allerdings noch), das Primafila am Fuß des Turm hat im Januar zugemacht, und das Turmcafé mit dem Charme einer Beamtenkantine wird renoviert.
Was übrig bleibt, ist ein Kruschtladen mit Äffle-&-Pferdle-Devotionalien, Stuttgart-T-Shirts und anderem Gerümpel. Das soll, sagt der SWR, demnächst zumindest teilweile besser werden.
So lange sieht man den Fernsehturm am besten aus der Ferne an.
18. Januar 2010
Leo P. Ard
von Ingmar Volkmann

Heiligsblechle, was war denn das für ein Tatort gestern Abend? Deutsch-schweizerische Verbrüderungsszenen auf dem Bodensee (völlig unrealistisch!), ein Waffenhändler, dessen bester Kumpel eine Art Untersee-Antwort im Pelzmantel auf amerikanische Gangster sein soll (mit weißem iPhone!!), und der heimliche Obergangster ein Stuttgarter LKA-Beamter, dessen schauspielerische Leistung aus einer Mischung aus Vollbart und irrem Blick besteht. Steile Kiste!
Dazu eine abstruse Flucht in einem alten Motorrad samt Beiwagen, ein spektakulärer Auto-Überschlag in Zeitlupe und eine total typische Soziologie-Studentin, die – wie Soziologie-Studenten halt so sind –, nicht weiß, was sie will. Wieso der Krimi so krude war? Der Drehbuch-Schreiber hieß laut Vorspann Leo P. Ard.
Ist wahrscheinlich der Cousin von K. Bel-Eins und hat zu viel Alarm für Cobra 11 gesehen.
17. Januar 2010
Noch mehr Günther Oettinger
von Tobias Köhler
Weil unser letzter Oettinger-Beitrag gezeigt, wie groß das Interesse der Brezel.me-User an der EU-Politik und insbesondere am designierten EU-Kommissar Oettinger ist, nehmen wir unseren Bildungsauftrag jetzt noch ernster. Und zeigen Ausschnitte aus der Anhörung von Oettinger. Kleine Warnung: das gesamte Video ist auf – ich vermute mal – polnisch. Aber auch nicht weniger verständlich, als Oettingers englisches Statement danach. Und auch wenn ich nicht die geringste Ahnung habe, über was die da sprechen: Ich glaube, die nimmt ihn ganz schön in die Zange, so wie er guckt.
15. Januar 2010
Oder Günther Oettinger
von Tobias Köhler
Manchmal muss man gar nicht viel sagen. Da reicht es, die Bilder sprechen zu lassen. Oder Günther Oettinger.
Thanx @bighel












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