Sorry, wir haben ihn ein bissle vernachlässigt in letzter Zeit. Dafür lassen wir Thomas Hornauer an dieser Stelle eine neue Stufe des Wahnsinns erklimmen – und das Heilige deutsche Königreich ausrufen. Wohl bekomm’s.
Sorry, wir haben ihn ein bissle vernachlässigt in letzter Zeit. Dafür lassen wir Thomas Hornauer an dieser Stelle eine neue Stufe des Wahnsinns erklimmen – und das Heilige deutsche Königreich ausrufen. Wohl bekomm’s.
Wie wir es geschafft haben, in einer kompletten Straße das Internet lahm zu legen – oder im Tal der Ahnungslosen ist’s finster:
Angefangen hat alles am Freitagabend. Da wollte das Internet nicht anspringen. Macht nichts, hat halt gerade nen Hänger. Ist eh schon spät. Samstag nach dem Aufstehen: das Internet schläft weiter. Nix geht. Der Fernseher will auch nicht anspringen. Und an dem prima Entertainment-Dingens der Telekom (von dem ja auch schon Kollege Köhler geschwärmt hat) leuchten die Lampen nicht mehr grün, sondern magentarot. Nicht gut. Ganz schlimm sogar, wie die Telekom-Mitarbeiterin meinte: “Vor Dienstag wird da gar nix mehr gehen. Jetzt kommen ja auch die Feiertage.”
Ein kurzer Schweißausbruch und bei dem Gedanken daran, dass am Montag das “Lost”-Finale auf dem Programm steht, noch ein langer hinterher. Aber: Das Wetter ist ja zu schön, wer will denn da auch vor irgendeinem Bildschirm sitzen? Und nochmal (damit es vielleicht wirkt): Das Wetter ist ja zu schön, wer will denn da auch vor irgendeinem Bildschirm sitzen? Es passieren ganz merkwürdige Dinge, wenn man vier Tage im “Tal der Ahnungslosen” (so T-Köhler) hockt: Man überlegt zum Beispiel, ob man genug Brennholz fürs Abendessen gesammelt hat, putzt die Höhle und weiß wieder, wie ein Buch von innen aussieht.
Seit gestern sind wir wieder mit der Außenwelt vernabelt. Die hochrote Firma ließ uns noch wissen, dass wir daran Schuld sind, dass gestern für eine halbe Stunde das Internet in unserer Straße (Nähe Marienplatz) ausfiel. Das tut uns sehr leid. Der Telekom hoffentlich auch.
Wegen des umwerfenden Erfolgs unseres letzten Hornauer-Posts – und weil wir am Wochenende zu faul sind, uns ganz neue, weltbewegende Dinge auszudenken – gibt es heute das Best-of-Hornauer-Special. Plus einer halblustigen Verarsche (siehe oben).
1.) Hornauer tritt seinen neuen Job bei BTV an und tanzt auf den Tischen
2.) Hornauer muss heulen. Wir heulen mit.
3.) Aber es gibt auch schöne Momente in Hornauers Wahnsinns-Sender.
4.) “Vor 500 Inkarnationen war das vielleicht ganz normale”
5.) Das Telemedial Fernsehballett at its best.
6.) Unser Lied für Oslo (Teil 1)
7.) Unser Lied für Oslo (Teil 2)
To be continued…
Wir haben schon viel zu lange nichts mehr von ihm gehört. Deshalb sind wir stolz, heute Thomas G. Hornauers neuesten Superhit präsentieren zu können: “Ehre dem Tod”.
Ein einfühlsamer Song mit hintersinnigem Text, der mit einer fast subtil zu nennenden Leichtigkeit mit den gängigen Klischees von Leben und Tod spielt und dabei zu überraschenden neuen Einsichten kommt.
Ein Pflichtkauf für alle Plattensammler – und leger. Wir sagen nur: Thomas, mehr davon!
Jonger! Gestern SOKO! Puh! Altaaa! Ich muss immer noch nach Luft schnappen vor lauter Begeisterung. Gebt mir eine Tüte! Großanschlag auf unser heiliges Wässerle! Unsere guade Mineralquella! Verseucht! Anschlag! Terrorismus! In Stuttgart! Im Tal der Täler! (Und den CDU-Wählern, alter Massive Töne Reim, kennste?) Zwei Tote! Ein Trittbrettfahrer-Mord! Unfassbar!
Okay, nach den unfassbar vielen Ausrufezeichen kurz durchatmen. Folgendes: Ein Unbekannter lässt beim Inselbad irgendnen Zeug in das Brunnen-Fließsystem unserer schönen Mineralquellen einlaufen. Betroffen sind 19 Brunnen in Bad Cannstatt. Zu Bad C. zählt bei der SOKO Stuttgart übrigens auch der Galateabrunnen am Eugens-Platz. Soviel nochmals zum Thema logische Ketten.
Nach der ersten Viertelstunde stand ich kurz davor, selber zum Mörder zu werden. Wenn ich noch einen Stuggi-Tatort ertragen muss, in dem der gesamte Cast hochdeutsch quatscht (einzige Ausnahme: die dezent schwäbelnde Lisa Martinek) und dann schlappt so eine Type vor die Kamera, die sich für den brutalen Schwäbisch-Slang schier den Unterkiefer ausrenkt, dann kriege ich wirklich Gewaltfantasien. Aaaarrrggh!
Ich bin inzwischen fast sicher, dass irgendwer beim SWR – und ich habe da ganz konkret Sonja Schrecklein im Verdacht – sitzt, der für die Endabnahme der Stuttgart-Tatorte zuständig ist und vor der Freigabe immer befielt: Do muss oiner Schwäbisch schwätza, des sin mir onserm Publikum schuldig.
Auf in den Fröhlichen Weinberg!
Aber von vorne: Sonntagabend, Tatortzeit, Stuttgart ist mal wieder dran. “Blutgeld” heißt die Story. Frau und Tochter sind erschossen worden, alles deutet auf den Vater als Täter hin. Doch der hat ein Alibi.
Und dann entfaltet sich eine fiese Räuberpistole mit Mafiaanwalt, Ostblockkillern, Rumgeballere und ner Menge Toten. Ziemlich abgedreht. Aber viel Äktschen.
Vor fast drei Jahren ist der Bassi aus Stuttgart mal mit dem Longboard den Drackensteiner Hang – also die A8 – runtergebrettert. Mördercool. Und brutal verboten. Hat in den Medien für allergrößte Aufregung gesorgt.
Und ist bei Youtube mehr als 700.000 Mal aufgerufen worden.
Logischerweise hatte er danach ziemlich viel Ärger – heute muss er auch noch vor Gericht wegen der Sache.
Update: Der Prozess ist für die Staatsanwaltschaft gar nicht gut gelaufen. Weil die meisten Vergehen längst verjährt waren, haben die Behörden zuletzt versucht, Bassi wegen der abgeklebten Nummernschilder an den Begleitfahrzeugen – und damit wegen Urkundenfälschung – dran zu kriegen.
Was Richter Reinhard Wenger mit den Worten kommentierte, “dass die Staatsanwaltschaft in diesem Fall nicht mit Kanonen, sondern mit Raketen auf Spatzen geschossen hat”. Ergebnis: minimale Geldstrafen für die Angeklagten – und ein Lob vom Richter. “Sportlich gesehen war das eine reife Leistung , und der Film ist gut gemacht, das darf man hier ruhig mal sagen.”
Anmerkung: Habe bei der Aktualisierung gleich ein paar (dämliche) Fehler aus dem Post rausgemacht. Also nicht wundern…
Heute Abend startet ja die neue Staffel von Dr. House. Und schwupps, kaum ist dieser Satz geschrieben, schon schnappen die Synapsen wieder über. Es ist nämlich leider so: Immer wenn ich an Dr. House denke, kriege ich zwei andere Bilder einfach nicht mehr aus dem Kopf (eines davon muss ich leider völlig plan- und inhaltslos mit einem youtube-Ausschnitt veranschaulichen, sorry) …
1.
(Dr. House in “Black Adder”) und
(Timo Brunke, Stuttgarter Wortkünstler, der aussieht wie Laurie – naja, fast)
Und nach diesen Bildern soll man dem Laurie noch allen Ernstes den mürrischen Arzt abnehmen können???
Das Telemedial-Fernsehballett mit dem zum Sender gehörigen Radiosymphonie-Orchester.
Für Hartgesottene gibt’s hier noch den Beginn der Performance.
Alte Mc Donalds Werbung – Mc Chicken – Frau Bratbe… – MyVideo
Das hat jetzt leider überhaupt nix mit Stuttgart zu tun – aber bei einer Fachdiskussion am Newsdesk haben wir gerade festgestellt, dass das einer der lustigsten Werbespots ist, an den wir uns erinnern können. Und zwar gleichermaßen der greisenhafte Köhler wie die (fast) jugendliche, zwanzig Jahre spätere geborene Frau Wild. Sozusagen generationenübergreifend!
Deshalb müsst ihr den eben jetzt auch anschauen.
Endlich isses raus: am 29. April spielt die Soko Stuttgart (18 Uhr, ZDF) in meinem Fitnessstudio. Es geht wohl um einen Mord im Bodybuilder-Milieu.
Das ist einigermaßen überraschend, denn in der Move Factory im Stuttgarter Westen hampeln – zumindest nach meinen Beobachtungen – vor allem pummelige Bürohocker wie ich (die sich beim Friseur immer mit den vielen Sixpacks in “Men’s Health” herumquälen) und fitnessbegeisterte Ladies aller Altersklassen herum. Ergänzt natürlich um das übliche Kontingent an brutal durchtrainierten TeilnehmerINNEn an diversen kreislaufzerfetzenden Body-Pump-Jump-Yoga-Pilates-Cycling-Kursen.
Keiner hier scheint mir von Mordgedanken besessen. Aber man täuscht sich ja immer wieder in seinen Mitmenschen.