(Bild dpa)
Gestern war Stuttgart-Fernsehtag. Die Dora hat ja den Tatort schon etwas auseinandergenommen, auch das Mutterblatt, bzw. der Autor, fand ihn eher ebenfalls eher fad, genauer gesagt die Thematik zu brav umgesetzt.
Ich sag: Ging. Konnte man anschauen. Witzig waren die stark wechselnden Schneeverhältnisse in den drei, vier Ermittlertagen. Von arktisch bis Tauwetter war da alles dabei. Und nicht zu vergessen die längst berühmten Blaulicht-Einsätze, dieses Mal z.B. über die Zeppelinstraße, vorbei am Haus von Willi Weber und im nächsten Schnitt in einem Bunker angeblich in Mühlhausen zu sein – hat einfach was.
Gestern war aber noch mehr Stuttgart geboten: Im Dritten startete um 22:40 Uhr der Sechsteiler Alpha 0.7, wie auch schon die Chefs mal berichtet haben, mit jede Menge bekannten deutschen (Jung)-Schauspielern, denen ich nie einen Namen zuweisen kann, außer dass die Blonde links Frau Mühe heißt. Die und ihre Kollegen haben im Sommer übrigens mal auf meine Musik getanzt in der Suite, so nach den Dreharbeiten. Habs bloss in dem Moment bloss nicht geblickt, dass die da waren.
Genug angegeben: Alpha 0.7 spielt im Jahr 2017 in Stuttgart und Stuttgart 2017 sieht irgendwie genauso aus wie Stuttgart 2010. Auch ein Minicooper ist dann noch das Auto in the place to be, nur die Navi ist so mehr crazy. Und überall sind Kameras, Gesichter werden gescannt und prompt einem Datensatz zugeordnet. Big Brother Stuttgart halt.
Johanna Berger nimmt einen neuen Job in einer Firma an, die einen neuen Job in einer, hmmm, Überwachungstechnikfirma (?) anfängt. Name vergessen. Die Firma wiederum stellt am selben Tag einen neuen Scanner vor, der das Hirn auf vorhandenes Verbrechenspotential überprüft. Die Vorstellung wird prompt von Anti-Überwachungs-Aktivisten gecrashed. Weiterhin ist tags zuvor ein bekannter Hirnforscher bei einem Autounfall ums Leben gekommen und Johanna ist in ihren Alpträumen am Unfallort gewesen.
War alles in allem bissle viel auf einmal gestern Abend, aber durchaus spannend. Freu mich jedenfalls auf nächsten Sonntag. Wer die erste Folge verpasst hat, kann sie auch auf dem ARD-Youtube-Channel anschauen – oder halt hier:
Das besondere an der Produktion ist übrigens, dass Alpha 0.7 die erste fiktionale Serie ist, die im TV, Internet und Hörfunk ausgestrahlt wird.











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