Mit ‘Fernsehen’ getaggte Artikel

15. November 2010

Alpha 0.7

von Martin Elbert

(Bild dpa)

Gestern war Stuttgart-Fernsehtag. Die Dora hat ja den Tatort schon etwas auseinandergenommen, auch das Mutterblatt, bzw. der Autor, fand ihn eher ebenfalls eher fad, genauer gesagt die Thematik zu brav umgesetzt.

Ich sag: Ging. Konnte man anschauen. Witzig waren die stark wechselnden Schneeverhältnisse in den drei, vier Ermittlertagen. Von arktisch bis Tauwetter war da alles dabei. Und nicht zu vergessen die längst berühmten Blaulicht-Einsätze, dieses Mal z.B. über die Zeppelinstraße, vorbei am Haus von Willi Weber und im nächsten Schnitt in einem Bunker angeblich in Mühlhausen zu sein – hat einfach was.

Gestern war aber noch mehr Stuttgart geboten: Im Dritten startete um 22:40 Uhr der Sechsteiler Alpha 0.7, wie auch schon die Chefs mal berichtet haben, mit jede Menge bekannten deutschen (Jung)-Schauspielern, denen ich nie einen Namen zuweisen kann, außer dass die Blonde links Frau Mühe heißt. Die und ihre Kollegen haben im Sommer übrigens mal auf meine Musik getanzt in der Suite, so nach den Dreharbeiten. Habs bloss in dem Moment bloss nicht geblickt, dass die da waren.

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Genug angegeben: Alpha 0.7 spielt im Jahr 2017 in Stuttgart und Stuttgart 2017 sieht irgendwie genauso aus wie Stuttgart 2010. Auch ein Minicooper ist dann noch das Auto in the place to be, nur die Navi ist so mehr crazy. Und überall sind Kameras, Gesichter werden gescannt und prompt einem Datensatz zugeordnet. Big Brother Stuttgart halt.

Johanna Berger nimmt einen neuen Job in einer Firma an, die einen neuen Job in einer, hmmm, Überwachungstechnikfirma (?) anfängt. Name vergessen. Die Firma wiederum stellt am selben Tag einen neuen Scanner vor, der das Hirn auf vorhandenes Verbrechenspotential überprüft. Die Vorstellung wird prompt von Anti-Überwachungs-Aktivisten gecrashed. Weiterhin ist tags zuvor ein bekannter Hirnforscher bei einem Autounfall ums Leben gekommen und Johanna ist in ihren Alpträumen am Unfallort gewesen.

War alles in allem bissle viel auf einmal gestern Abend, aber durchaus spannend. Freu mich jedenfalls auf nächsten Sonntag. Wer die erste Folge verpasst hat, kann sie auch auf dem ARD-Youtube-Channel anschauen – oder halt hier:

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Das besondere an der Produktion ist übrigens, dass Alpha 0.7 die erste fiktionale Serie ist, die im TV, Internet und Hörfunk ausgestrahlt wird.

19. Oktober 2010

Guru-Fernsehen (X)

von Tobias Köhler

Wie geil ist das denn? Auf Bild.de haben wir’s heute Morgen gelesen: Nächstes Jahr kommt “Thomas G. Hornauer – Der Film” ins Kino. Naja, heißen tut er offiziell “Der Gründer”, aber es wird um unseren geliebten Fernsehguru gehen.

Weil es nicht einmal Brezel.me möglich ist, diesen Wahnsinn zu toppen, hier im O-Ton der Texttrailer:

Gerhard Hornbacher ist ein schmieriger Pornoproduzent, der sich im Schwulen- und Drogenmilieu bewegt. Eines Nachts konfrontiert er auf seinem Dach den Antorianer Torok, der dort mit seiner Fliegenden Untertasse gelandet ist. Hornbacher kann den Außerirdischen überwältigen und erlangt die Macht über dessen Beam- und Formwandler-Technologie, von der er sich einen enormen Reichtum erhofft.

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16. August 2010

Guru-Fernsehen (VIII)

von Tobias Köhler

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Sorry, wir haben ihn ein bissle vernachlässigt in letzter Zeit. Dafür lassen wir Thomas Hornauer an dieser Stelle eine neue Stufe des Wahnsinns erklimmen – und das Heilige deutsche Königreich ausrufen. Wohl bekomm’s.

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26. Mai 2010

Komplett-Ausfall

von Ariane Holzhausen

Wie wir es geschafft haben, in einer kompletten Straße das Internet lahm zu legen – oder im Tal der Ahnungslosen ist’s finster:

Angefangen hat alles am Freitagabend. Da wollte das Internet nicht anspringen. Macht nichts, hat halt gerade nen Hänger. Ist eh schon spät. Samstag nach dem Aufstehen: das Internet schläft weiter. Nix geht. Der Fernseher will auch nicht anspringen. Und an dem prima Entertainment-Dingens der Telekom (von dem ja auch schon Kollege Köhler geschwärmt hat) leuchten die Lampen nicht mehr grün, sondern magentarot. Nicht gut. Ganz schlimm sogar, wie die Telekom-Mitarbeiterin meinte: “Vor Dienstag wird da gar nix mehr gehen. Jetzt kommen ja auch die Feiertage.”

Ein kurzer Schweißausbruch und bei dem Gedanken daran, dass am Montag das “Lost”-Finale auf dem Programm steht, noch ein langer hinterher. Aber: Das Wetter ist ja zu schön, wer will denn da auch vor irgendeinem Bildschirm sitzen? Und nochmal (damit es vielleicht wirkt): Das Wetter ist ja zu schön, wer will denn da auch vor irgendeinem Bildschirm sitzen? Es passieren ganz merkwürdige Dinge, wenn man vier Tage im “Tal der Ahnungslosen” (so T-Köhler) hockt: Man überlegt zum Beispiel, ob man genug Brennholz fürs Abendessen gesammelt hat, putzt die Höhle und weiß wieder, wie ein Buch von innen aussieht.

Seit gestern sind wir wieder mit der Außenwelt vernabelt. Die hochrote Firma ließ uns noch wissen, dass wir daran Schuld sind, dass gestern für eine halbe Stunde das Internet in unserer Straße (Nähe Marienplatz) ausfiel. Das tut uns sehr leid. Der Telekom hoffentlich auch.

15. Mai 2010

Guru-Fernsehen – Best of

von Tobias Köhler

Wegen des umwerfenden Erfolgs unseres letzten Hornauer-Posts – und weil wir am Wochenende zu faul sind, uns ganz neue, weltbewegende Dinge auszudenken – gibt es heute das Best-of-Hornauer-Special. Plus einer halblustigen Verarsche (siehe oben).

1.) Hornauer tritt seinen neuen Job bei BTV an und tanzt auf den Tischen

2.) Hornauer muss heulen. Wir heulen mit.

3.) Aber es gibt auch schöne Momente in Hornauers Wahnsinns-Sender.

4.) “Vor 500 Inkarnationen war das vielleicht ganz normale”

5.) Das Telemedial Fernsehballett at its best.

6.) Unser Lied für Oslo (Teil 1)

7.) Unser Lied für Oslo (Teil 2)

To be continued…

13. Mai 2010

Guru-Fernsehen (VII)

von Tobias Köhler

Wir haben schon viel zu lange nichts mehr von ihm gehört. Deshalb sind wir stolz, heute Thomas G. Hornauers neuesten Superhit präsentieren zu können: “Ehre dem Tod”.

Ein einfühlsamer Song mit hintersinnigem Text, der mit einer fast subtil zu nennenden Leichtigkeit mit den gängigen Klischees von Leben und Tod spielt und dabei zu überraschenden neuen Einsichten kommt.

Ein Pflichtkauf für alle Plattensammler – und leger. Wir sagen nur: Thomas, mehr davon!

07. Mai 2010

Gestatten SOKO. James SOKO.

von Martin Elbert

Jonger! Gestern SOKO! Puh! Altaaa! Ich muss immer noch nach Luft schnappen vor lauter Begeisterung. Gebt mir eine Tüte! Großanschlag auf unser heiliges Wässerle! Unsere guade Mineralquella! Verseucht! Anschlag! Terrorismus! In Stuttgart! Im Tal der Täler! (Und den CDU-Wählern, alter Massive Töne Reim, kennste?) Zwei Tote! Ein Trittbrettfahrer-Mord! Unfassbar!

Okay, nach den unfassbar vielen Ausrufezeichen kurz durchatmen. Folgendes: Ein Unbekannter lässt beim Inselbad irgendnen Zeug in das Brunnen-Fließsystem unserer schönen Mineralquellen einlaufen. Betroffen sind 19 Brunnen in Bad Cannstatt. Zu Bad C. zählt bei der SOKO Stuttgart  übrigens auch der Galateabrunnen am Eugens-Platz. Soviel nochmals zum Thema logische Ketten.

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26. April 2010

Baller, Baller

von Tobias Köhler

Nach der ersten Viertelstunde stand ich kurz davor, selber zum Mörder zu werden. Wenn ich noch einen Stuggi-Tatort ertragen muss, in dem der gesamte Cast hochdeutsch quatscht (einzige Ausnahme: die dezent schwäbelnde Lisa Martinek) und dann schlappt so eine Type vor die Kamera, die sich für den brutalen Schwäbisch-Slang schier den Unterkiefer ausrenkt, dann kriege ich wirklich Gewaltfantasien. Aaaarrrggh!

Ich bin inzwischen fast sicher, dass irgendwer beim SWR – und ich habe da ganz konkret Sonja Schrecklein im Verdacht – sitzt, der für die Endabnahme der Stuttgart-Tatorte zuständig ist und vor der Freigabe immer befielt: Do muss oiner Schwäbisch schwätza, des sin mir onserm Publikum schuldig.

Auf in den Fröhlichen Weinberg!

Aber von vorne: Sonntagabend, Tatortzeit, Stuttgart ist mal wieder dran. “Blutgeld” heißt die Story. Frau und Tochter sind erschossen worden, alles deutet auf den Vater als Täter hin. Doch der hat ein Alibi.

Und dann entfaltet sich eine fiese Räuberpistole mit Mafiaanwalt, Ostblockkillern, Rumgeballere und ner Menge Toten. Ziemlich abgedreht. Aber viel Äktschen.

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22. April 2010

Two Wulfgangs

von Tobias Köhler

 

Stranded in St. Louis: Wolfgang Schuster kam wegen der Asche nicht aus unserer Partnerstadt raus. Fox2now nutzte das für ein wundervolles Interview. Das ist, sorry, ganz heißer Scheiß!

(Thanx to Jörg und Christian Fahrenbach).

16. April 2010

Update: Gib Gas, ich will Spaß

von Tobias Köhler

Vor fast drei Jahren ist der Bassi aus Stuttgart mal mit dem Longboard den Drackensteiner Hang – also die A8 – runtergebrettert. Mördercool. Und brutal verboten. Hat in den Medien für allergrößte Aufregung gesorgt.

Und ist bei Youtube mehr als 700.000 Mal aufgerufen worden.

Logischerweise hatte er danach ziemlich viel Ärger – heute muss er auch noch vor Gericht wegen der Sache.

Update: Der Prozess ist für die Staatsanwaltschaft gar nicht gut gelaufen. Weil die meisten Vergehen längst verjährt waren, haben die Behörden zuletzt versucht, Bassi wegen der abgeklebten Nummernschilder an den Begleitfahrzeugen – und damit wegen Urkundenfälschung – dran zu kriegen.

Was Richter Reinhard Wenger mit den Worten kommentierte, “dass die Staatsanwaltschaft in diesem Fall nicht mit Kanonen, sondern mit Raketen auf Spatzen geschossen hat”. Ergebnis: minimale Geldstrafen für die Angeklagten – und ein Lob vom Richter. “Sportlich gesehen war das eine reife Leistung , und der Film ist gut gemacht, das darf man hier ruhig mal sagen.”

Mehr dazu im Mutterblatt…

Anmerkung: Habe bei der Aktualisierung gleich ein paar (dämliche) Fehler aus dem Post rausgemacht. Also nicht wundern…

12. März 2010

Großes Kino

von Tobias Köhler

Meine Lieblingssendung im SWR.

Keine Volksmusik. Kein Geschnunkel. Keine Sonja Schrecklein.

09. März 2010

Dr. House?!

von Ariane Holzhausen

Heute Abend startet ja die neue Staffel von Dr. House. Und schwupps, kaum ist dieser Satz geschrieben, schon schnappen die Synapsen wieder über. Es ist nämlich leider so: Immer wenn ich an Dr. House denke, kriege ich zwei andere Bilder einfach nicht mehr aus dem Kopf (eines davon muss ich leider völlig plan- und inhaltslos mit einem youtube-Ausschnitt veranschaulichen, sorry) …

1.

(Dr. House in “Black Adder”) und

2.

(Timo Brunke, Stuttgarter Wortkünstler, der aussieht wie Laurie – naja, fast)

Und nach diesen Bildern soll man dem Laurie noch allen Ernstes den mürrischen Arzt abnehmen können???

06. März 2010

Guru-Fernsehen (V)

von Tobias Köhler

Das Telemedial-Fernsehballett mit dem zum Sender gehörigen Radiosymphonie-Orchester.

Für Hartgesottene gibt’s hier noch den Beginn der Performance.

05. März 2010

Guru-Fernsehen (IV)

von Tobias Köhler

“Vor 500 Inkarnationen war das vielleicht ganz normal.”

04. März 2010

Frau Bratbecker?!

von Tobias Köhler


Alte Mc Donalds Werbung – Mc Chicken – Frau Bratbe… – MyVideo

Das hat jetzt leider überhaupt nix mit Stuttgart zu tun – aber bei einer Fachdiskussion am Newsdesk haben wir gerade festgestellt, dass das einer der lustigsten Werbespots ist, an den wir uns erinnern können. Und zwar gleichermaßen der greisenhafte Köhler wie die (fast) jugendliche, zwanzig Jahre spätere geborene Frau Wild. Sozusagen generationenübergreifend!

Deshalb müsst ihr den eben jetzt auch anschauen.