Mit ‘Facebook’ getaggte Artikel

06. Juli 2010

Facebook Movie

von Martin Elbert

Facebook ist bekanntlich überall, sogar massiv in Stuttgart. Gibt schon richtige FB-Stars im Kessel. Z.B. Tobias K., im Gegensatz zu Erik R., der Blau-Weiß nicht viel abgewinnen kann. Zumindest ist er kaum da. Wie auch der Herr Volkmann. Die glücklichsten Menschen sind aber sowieso die, die sich bei der größten Zeitfresser-Maschine aller Zeiten noch nicht angemeldet haben. Sagen Leute, die sich regelmässig auf Facebook einloggen.

11 Millionen Deutsche sind es derzeit, 400 Millionen weltweit, wenn ich es gerade richtig im Kopf habe, von Stagnation kann derzeit kaum die Rede sein, die Kurve steigt stark exponentiell an. Ungefähr so wie die Besucherzahlen von Brezel.me. Daran ändert auch nichts eine öfters mal stark kontrovers diskutierte Privacy Policy.

Sony-Pictures hat nun einen Film über Facebook bzw. über die Entstehungsgeschichte des sozialsten Netzwerk aller Zeiten  und somit auch über die personifizierte Datenkrake Mark Zuckerberg gedreht, wie ich heute via Neeo erfahren habe. Kommt im Oktober.

Ob man das wirklich braucht, sieht man spätestens dann. Aber wahrscheinlich kaum. Immerhin ist dank FB mittlerweile jeder noch mehr mit sich selbst beschäftigt und geht sowieso nicht mehr ins Kino.

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05. Mai 2010

Wie Facebook wirklich funktioniert

von Ingmar Volkmann

Ganz echt: Ich verstehe Facebook einfach nicht. Mir erschließt es sich einfach nicht, wieso meine lieben Kollegen bei LIFT dreieinhalb Quadratmeter voneinander entfernt sitzen und sich trotzdem via Facebook unterhalten. „Zum Ende der Heft-Produktion gehe ich ein fettes Schnitzel essen!“ Drei Freunden gefällt das. Gibt es eigentlich auch einen „Ich versteh’s nicht“-Button?

Meine Mutter ist Oldschool und sagt: „Handy und Email, pah, ich kommuniziere via Festnetz und Post, das reicht!“ Ich bin fast so gestrig, simse noch und schreibe lieber Mails, statt über Facebook Nachrichten zu versenden. Nur meinen Account zu löschen traue ich mich nicht. Als Bruno Labbadia der sozialen Netzwerke habe ich dann doch zu viel Angst, etwas zu verpassen.

Wenigstens verstehe ich jetzt dank Pierre M. Krause so ungefähr, wie Facebook funktioniert. Für SWR-Verhältnisse ist das Video erstaunlich lustig.

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04. Mai 2010

Brezel.me gefällt das.

von Dora Asemwald

Brezel.me gibt’s bekanntlich auch bei Facebook und 985 Personen gefällt das. Mit ein bisschen Überzeugungsarbeit werden wir wohl noch 15 weitere Freunde finden. Das gefällt uns. Am Freitag den 7. Mai um 23 Uhr werden wir uns in die geheime Zentrale zurückziehen und unsere Lottofee wird aus allen Facebookbrezlern einen Gewinner ermitteln. Neben Ruhm und Ehre wird er oder sie mit einem iPod Nano (8 GB) beschenkt.
Ladet all eure Freunde ein!

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01. März 2010

Überholt

von Martin Elbert

Kollege Köhler hat neulich schon auf die infamous “kann dieses Brezel mehr Fans als Tokio Hotel haben” Facebook-Fanpage (für Schwaben: kann diese Brezel) hingewiesen. Yes, Brezel can. Tokio Hotel (knapp 400.000) hat man längst überholt und steuert nun gesund und munter auf die 600.000 Fäns zu.

Ganz vorne mit dabei unser Köhli, wie man sieht.

Aight. Wie das so ist, wenn man sich Menschen über andere Menschen lustig machen, oder bzw. bissle was aufs Korn nehmen (so eine Brezel-Page ist wohl auch als eine Art Kunst zu verstehen, die uns die Sinnlosigkeit von Facebook-Seiten vor die Augen hält), finden das nicht immer alle dufte.

Manche Hardliner Tokio Hotel-Fans verkraften das z.B. überhaupt gar nicht. Wir überlassen folgenden Text, ein Statement aus dem Brezel-Diskussionsforum, einfach mal unkommentiert…

(weiterlesen…)

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11. Februar 2010

Solidarität jetzt!

von Tobias Köhler

Natürlich sind die Brezel.me-Autoren inzwischen reich und aller finanzieller Sorgen enthoben – schließlich fluppt diese Seite wie irre und die Erlöse aus den drei, vier Google-Ads unten rechts haben uns inzwischen mehrere S-Klassen, Hummers und Maseratis beschert.

Trotzdem sind wir keine satten, weltfremden Fantastilliardäre – sondern verantwortungsbewusste Journalisten mit Herz – und einer Mission. Die wechselt zwar täglich, heute aber werben wir für einen gute Zweck: die Facebook-Gruppe “Kann dieses Brezel mehr Fans als TOKIO HOTEL haben?”.

Natürlich merkt man sofort, dass die Gruppe von einem Österreicher gegründet wurde – nur ein Öschi kommt auf die Idee, “das Brezel” zu schreiben. Davon abgesehen ist die Sache aber überaus verdienstvoll: Innerhalb von nur sieben Tagen hat die Gruppe 266.000 Fans gesammelt. Den Tokio-Hotel-Anhängern dürfte ganz gut die Muffe gehen -  deren Facebook-Fanklub stagniert bei 391.500 Mitgliedern.

Also, Leute: wenn sich auch nur einige der vier Millionen Brezel.me-Fans noch heute solidarisch erklären, schaffen die Öschis ihr Ziel in der nächsten Stunde. Ranhalten!

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15. Januar 2010

Das kommt von Herzen

von Tobias Köhler

Kunden E-Mail

Das ist echte Wertschätzung: Auszug aus einer Mail an den Designer dieses Blogs.

(Wir waren NICHT der Absender!)

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21. Dezember 2009

Der beste Knopf der Welt

von Tobias Köhler

Farmville

70 Millionen Menschen spielen Farmville, knapp 30 Millionen Mafia Wars und ein paar Milliarden nehmen an lustigen Facebook-Umfragen zum Thema “Was ist deine Lieblingsstadt?”, “Welche Pickelcreme passt zu dir?” oder “Welche Rolle in “Bambi” solltest du spielen?” teil. Und dann verschicken sie Einladungen und wollen, dass ich auch mitmache. Will ich aber nicht. In aller Kürze: Nein, ich möchte keiner digitalen Kuschelkolchose beitreten. Ich möchte mich auch nicht bei den Schwaben-Corleones aus Waldorfhäslach zum Paten hochdienen. Und mein Lieblingsdings ist ebenso wie mein Lieblingsbums meine Privatsache, allerspätestens seit ich mit Verlassen der Grundschule nicht mehr in Freundschafts- und Poesiealben schreiben muss.

Aber eines kann man Facebook gar nicht hoch genug anrechnen: Die flächendeckende Einführung der “Verbergen”- und “Ignorieren”-Buttons. Es gibt nichts und niemanden, den man nicht ignorieren kann. Besonders Farmville-, Mafia-Wars- und Umfrageeinladungen.

Während ich gerade an diesen Zeilen schreibe, lädt mich ein Ex-Kollege zu “Whack – die größte Facebook-Kissenschlacht aller Zeiten” ein, indem er mir ein virtuelles Weihnachtsbaum-Kissen (???) in die Visage wirft. Gleich viermal. Ich bin versucht, eine Beton-Bettdecke zurück zu schicken. Aber ich atme zweimal durch – und drücke auf “Ignorieren”.

So ein “Schick ihn zum Teufel”-Button ist schon ein feine Sache. Wäre herrlich, man hätte ihn immer in Reichweite. Auch im richtigen Leben. Wenn mal wieder im Januar die Rechnung für die Kfz-Versicherung kommt – IGNORIEREN. Wenn mal wieder das “Kehrwoche”-Schild an der Wohnungstüre hängt – IGNORIEREN. Wenn mir mal wieder der Typ am Kiosk ein Gespräch über den VfB reinwürgen will – IGNORIEREN. Wenn mal wieder der Parkplatz im Stuttgarter Westen zu eng für die Familienkutsche ist – IGNORIEREN. Wenn mal wieder die Kinder morgens um halb sechs an der Schlafzimmertüre stehen und “Adventskalender aufmachen!” brüllen – IGNORIEREN. Wenn mal wieder der Computer mit dem fast fertigen, ungesicherten Text abstürzt – IGNORIEREN. Wenn mal wieder die Server des Content-Management-Systems nur einen Text pro Viertelstunde speichern wollen – IGNORIEREN. Wenn… Naja, ihr habt’s verstanden.

Deshalb: Danke Facebook für eine wirklich großartige Erfindung!

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