Mit ‘Education’ getaggte Artikel

16. April 2010

So schlecht ist Schiller auch nicht

von Erik Raidt

Kleine Motivationshilfe für alle, die’s angeht. Wenn mal wieder sämtliche Rechenversuche in die Brüche gehen, man überhaupt nicht erklären kann, warum da gerade in Island ein Vulkan ausgebrochen ist und man Rilke für einen einst überragenden Linksaußen beim VfB hält, dann wird es vielleicht nix mit dem Abi. Aber man kann ja immer noch Pirat, Prinzessin, Lukas der Lokomotivführer oder Bob the Builder werden.

Ansonsten natürlich: viel Glück beim Abi! Gerade beginnen die Prüfungen.

Mein Original-Lieblingszitat von einer Schülerin nach der Deutschprüfung, befragt nach Schillers Räuber:
“So ein schlechtes Buch ist es nicht.”

P.S.: Besonders heftig drücke ich allen im Hegel-Gymnasium in Vaihingen die Daumen!

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11. Februar 2010

Praud of Wulfgäng

von Tobias Köhler

Was haben wir über Günther Oettinger gelacht, was haben wir über Guido Westerwelle gelästert. Weil wir uns auf diesem Blog aber der journalistischen Ausgewogenheit verpflichtet fühlen, wird zwischendrin auch mal gelobt.

Und zwar einer, der es sicher nicht von uns erwartet hätte: Dr. Wolfgang Schuster, Lord Mayor of Stuttgart.

Der ist nämlich – zumindest hinter den sieben Bergen – ein echter TV-Star. In den Nepal-News (“News from Nepal as it happens”) darf er über ein Thema referieren, dass Günther und Guido nicht mal ausgesprochen, geschweige denn übersetzt bekommen hätten: “Federalism: The German Experience”. (Wir sehen vorm geistigen Auge Herrn Oettinger vor uns, wie sich beim Aufscheinen des Wörtchens “The” seine Zunge verkrampft, bei “Experience” ist sie schon entzündet).

Wolfgang Schuster hingegen plaudert frei von der Leber weg und ohne Skript. Klar, das Thema ist irrsinnig langweilig, sowas liegt ihm.

Trotzdem muss man mal sagen: Wulfgäng, wi ar praud of ju!

Thanx für den Tipp an Heike Schiller (via Facebook).

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04. Februar 2010

Reich werden (2) – Was Gescheites lernen

von Tobias Köhler

Da der Martin den Streik ohnehin gebrochen hat (wir sprechen uns noch, Martin!), können wir genauso gut weitermachen. Am besten gleich mit einem echten Kapitalistenthema:

Ich habe mein Studium nach schlanken 13 Semestern abgebrochen, der ram seines sogar, bevor er es begonnen hat. Ariane, der Volkmann und der Raidt haben dem Vernehmen nach zwar studiert, aber allesamt irgendwelche Geisteswissenschaften – und selbst ein Einzeller weiß, dass das genauso ist, wie nicht zu studieren. Und dass man damit nix wird. Schon gar nicht reich.

Die Hochschule für Technik – deren wichtigster Vorteil ist, dass sie wie die Uni in der Innenstadt liegt, aber eben keine Geisteswissenschaften unterrichtet – hat gerade ein paar putzige, selbst gemachte Videos aus einem BWL-Seminar (“eBusiness und neue Medien”) über virales Marketing ins Netz gestellt. Message: Studiere bei uns, und du bist ein gemachter Mann.

Weil virales Marketing nur funktioniert, wenn jemand das Zeug auch verbreitet, und weil das Video wirklich nett ist, und weil ich auf keinem Fall daran schuld sein will, dass die Studis von der HfT Stuttgart nicht reich werden, habe ich’s eben mal gepostet.

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30. Januar 2010

Horst, schmeiß’ deine Stürmer raus!

von Tobias Köhler

Kleiner Tipp für Horst Heldt und die anderen Vorstandsjungs vom VfB Stuttgart vor dem Spiel gegen Dortmund (So, 15.30 Uhr): Verkauft Cacau, Pogrebnyak, Schieber und die anderen Stürmer (und am besten auch gleich den ganzen Rest). Leiht euch ein paar Spieler vom 1. RFC Stuttgart aus.

Die haben schon deutlich mehr Titel geholt als der VfB Stuttgart. Abgesehen davon haben die Robotkicker von der Uni Stuttgart den VfB-Profis einiges voraus:

  • Sie sind weder launisch noch eitel
  • sie üben keine Kritik an Trainern/Mitspielern/Vorstand
  • sie klauen den Fans keine Brillen
  • sie pinkeln nicht hinters Tor
  • sie spielen immer fair
  • sie wollen kein Millionensalär
  • sie spannen einander niemals die Freundin aus
  • sie feiern die Nacht nicht in der Disco durch
  • sie fahren keine Sportwagen zu Schrott
  • sie fliegen nicht First Class, sondern im Gepäckraum zum Champions-League-Spiel
  • sie sehen besser aus.

Natürlich fallen uns noch mehrere tausend weitere Gründe ein, die echten VfB-Kicker durch Roboter zu ersetzen. Aber die heben wir uns für den nächsten Spieltag auf.

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29. Januar 2010

Sehen und staunen

von Tobias Köhler

Stopp! Aufhören! Anhalteeeeen! Jetzt mal keine Gehässigkeiten, nur einen Moment lang. Dieses Video ist wirklich abgefahren – obwohl keiner schlecht Englisch spricht, die Nationalhymne singt oder in den Neckar stolpert.

Studenten der Hochschule der Medien in Stuttgart haben für eine Abschlussarbeit das Schloss Rosenstein als Leinwand für ihre Videoprojektion “Four Elements” genutzt. Seht und staunt, was mit dem alten Gemäuer passiert.

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