Mit ‘Disco’ getaggte Artikel

27. September 2010

Sag mal Ram (4)

von Tobias Köhler

Tobias Köhler geht stramm auf die 50 zu – und wenn er davon redet, dass er die Nacht durchgemacht hat, heißt das, dass seine dreieinhalbjährigen Zwillingsmädels um 1.30 Uhr, um 4 Uhr und um 5.30 Uhr abwechselnd um Hilfe gerufen haben (Kuscheltier verloren, Decke verrutscht, “Paaapaaa, trinkeeen”). Zu den Zeiten, als er länger als 22 Uhr aufgeblieben ist, hießen Clubs noch “Disco” und Helmut Kohl war Kanzler.

Damit er endlich erfährt, was außerhalb von Newsroom und Kinderzimmer los ist, fleht er den Fachmann um Rat an: In der Brezel.me-Serie “Sag mal, Ram…” (jaja, für diesen Teil hat der RAM sich lange Zeit gelassen) wird ihm geholfen.

Martin Elbert aka RAM ist der Brezel.me-Fachmann für alles, was nach 22 Uhr passiert. Er legt jeden Freitag und jeden Samstag in diversen Stuttgarter Wirtshäuser auf, hat dabei meistens ziemlich viel Spass und nimmt wie beim Marathon ziemlich viel Flüssigkeit auf, meist in kleinen Gläsern. Manchmal muss er sich auch ärgern. Aber nur manchmal  - aber ums ärgern geht es heute.

(Gefunden auf Struttinbeats.com.)

Teil 4: Sag mal Ram, was hasst du eigentlich am meisten beim Auflegen?

Kurzer Prolog: Natürlich muss der DJ im Rahmen seiner Möglichkeiten und innerhalb des Konzepts beziehungsweise der musikalischen Ausrichtung der bespielten Lokalität gute Stimmung in die Bude bringen.

Und unter dem Strich muss man sagen, dass sich der Großteil des Publikums absolut fair gegenüber dem DJ verhält. Außerdem kann ein Wunsch ab und zu durchaus inspirierend sein, und du denkst dir, klar Mann, passt genau jetzt!

Es gibt aber (wenige) Nächte, die dir diese nervtötenden Gören und Bengel (Verhältnis der Wünscher circa 70% Mädchen, 30% Typen) versauen können  und dich mit ihrer dauernden Wünscherei komplett verunsichern. Meist enden solche Abende für beide Seiten mies. Du bist angekotzt, findest keinen Flow oder Rhythmus, spielst wirr durch die Gegend, was sich wiederum meist negativ auf die Stimmung niederschlägt.

Deswegen meine Liste, 10 Dinge, die ich (und schätzungsweise viele Kollegen) beim Auflegen überhaupt nicht mag:

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27. Mai 2010

Keine Ahnung, viel Spaß!

von Tobias Köhler

Ich könnte ja jetzt so tun, als wüsste ich, von was ich rede. Erfahrungsgemäß nimmt mit das aber keiner ab. Deshalb ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung, wie großartig die Jungs sind, deren Flyer ich oben reingeschraubt habe.

Aber Patrice von den Benztownartists hat uns zweimal zwei Freikarten für Samstag im Romy S. angeboten: Die “Stil vor Talent Nacht & X-Files Album Tour” mit Oliver Koletzki und Alexander Maier steht auf dem Programm. Wer mehr wissen will, einfach hier oder hier klicken. Und wir dachten, ihr würdet euch wahrscheinlich drüber freuen.

Wer also gerne mitmachen will: einfach ne Mail mit Betreff “Ich will” samt Name und Adresse an uns schicken (hier draufklicken).

26. Mai 2010

Sag mal, Ram (3)

von Tobias Köhler

Tobias Köhler geht stramm auf die 50 zu – und wenn er davon redet, dass er die Nacht durchgemacht hat, heißt das, dass seine dreieinhalbjährigen Zwillingsmädels um 1.30 Uhr, um 4 Uhr und um 5.30 Uhr abwechselnd um Hilfe gerufen haben (Kuscheltier verloren, Decke verrutscht, “Paaapaaa, trinkeeen”). Zu den Zeiten, als er länger als 22 Uhr aufgeblieben ist, hießen Clubs noch “Disco” und Helmut Kohl war Kanzler.

Damit er endlich erfährt, was außerhalb von Newsroom und Kinderzimmer los ist, fleht er den Fachmann um Rat an: In der neuen Brezel.me-Serie “Sag mal, Ram…” wird ihm geholfen.

Martin Elbert aka RAM ist der Brezel.me-Fachmann für alles, was nach 22 Uhr passiert. Er legt jeden Freitag und jeden Samstag in diversen Stuttgarter Wirtshäuser auf, hat dabei meistens ziemlich viel Spass und nimmt wie beim Marathon ziemlich viel Flüssigkeit auf, meist in kleinen Gläsern. Manchmal muss er sich auch ärgern. Aber nur manchmal.

Heute Teil 3:

Sag mal, Ram, kann es sein, dass die Clubs in Stuttgart nur noch am Samstag voll sind?

Sagen wir es mal so: Samstags geht definitiv mehr. Der Freitag ist nun schon seit einigen Jahren ein Problemtag, mit dem eigentlich so gut wie alle Locations zu kämpfen haben, egal ob Bars, Lounges oder Clubs und egal welche Musiksparte bzw. welches Ladenkonzept.

Natürlich gibt es Oasen, Felsen in der Brandung. Da fällt mir spontan (in meinem Bereich) das Transit oder die Schräglage ein. Da geht immer was.

Einige Läden auf der Theo sind gegen diese Problematik ebenfalls resistent oder wenn z.B. im Rocker oder Romy ein sehr bekannter DJ gastiert, strömen auch am Freitag die Leute hin. Ab und zu gibt es dann noch Nächte, wo halt einfach mal wieder all over was geht, gerade an einem lauen Sommerabend. Aber Grundtenor unter Stuttgarts Nacht-Aktivisten bleibt: „Freitag ist echt schwer.“

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23. März 2010

Sag mal, Ram… (2)

von Tobias Köhler

Tobias Köhler geht stramm auf die 50 zu – und wenn er davon redet, dass er die Nacht durchgemacht hat, heißt das, dass seine dreieinhalbjährigen Zwillingsmädels um 1.30 Uhr, um 4 Uhr und um 5.30 Uhr abwechselnd um Hilfe gerufen haben (Kuscheltier verloren, Decke verrutscht, “Paaapaaa, trinkeeen”). Zu den Zeiten, als er länger als 22 Uhr aufgeblieben ist, hießen Clubs noch “Disco” und Helmut Kohl war Kanzler.

Damit er endlich erfährt, was außerhalb von Newsroom und Kinderzimmer los ist, fleht er den Fachmann um Rat an: In der neuen Brezel.me-Serie “Sag mal, Ram…” wird ihm geholfen.

Martin Elbert aka RAM ist der Brezel.me-Fachmann für alles, was nach 22 Uhr passiert. Er legt jeden Freitag und jeden Samstag in diversen Stuttgarter Wirtshäuser auf, hat dabei meistens ziemlich viel Spass und nimmt wie beim Marathon ziemlich viel Flüssigkeit auf, meist in kleinen Gläsern. Manchmal muss er sich auch ärgern. Aber nur manchmal.

Heute Teil 2:

Sag mal, Ram, können DJs eigentlich tanzen?

Objektiv gesehen würde ich sagen nein. Mir ist weder irgendein hiesiger Kollege als herausragender Tänzer bekannt – gut, mein Nachbar DJ Emilio (links im Bild) hat ein paar richtig gelungene Moves drauf – noch bin ich als solch einer im Laufe meiner unfassbaren DJ-Karriere (Welttourneen zwischen S-West und S-Mitte) in Erscheinung getreten.

In der Regel nicken DJs maximal mit dem Kopf, eigentlich verwunderlich, denn man müsste doch davon ausgehen, dass sie mehr Rhythmus im Blut haben. Ist aber nicht so bzw. münzt sich das vermeintliche Rhythmusgefühl nicht in hohe Tanzkunst um. Beim Auflegen wippe ich ganz gerne mit dem gesamten Oberkörper – mal mehr, mal weniger wild – nach vorne und zurück.

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11. März 2010

Sag mal, Ram… (1)

von Tobias Köhler

Tobias Köhler geht stramm auf die 50 zu – und wenn er davon redet, dass er die Nacht durchgemacht hat, heißt das, dass seine dreieinhalbjährigen Zwillingsmädels um 1.30 Uhr, um 4 Uhr und um 5.30 Uhr abwechselnd um Hilfe gerufen haben (Kuscheltier verloren, Decke verrutscht, “Paaapaaa, trinkeeen”). Zu den Zeiten, als er länger als 22 Uhr aufgeblieben ist, hießen Clubs noch “Disco” und Helmut Kohl war Kanzler.

Damit er endlich erfährt, was außerhalb von Newsroom und Kinderzimmer los ist, fleht er den Fachmann um Rat an: In der neuen Brezel.me-Serie “Sag mal, Ram…” wird ihm geholfen.

Martin Elbert aka RAM ist der Brezel.me-Fachmann für alles, was nach 22 Uhr passiert. Er legt jeden Freitag und jeden Samstag in diversen Stuttgarter Wirtshäuser auf, hat dabei meistens ziemlich viel Spass und nimmt wie beim Marathon ziemlich viel Flüssigkeit auf, meist in kleinen Gläsern. Manchmal muss er sich auch ärgern. Aber nur manchmal.

Heute Teil 1:

Sag mal, Ram, stehen eigentlich alle Mädels auf den DJ?

Jein. Und alle schon mal gar nicht. Es gibt sicherlich ein paar wenige Mädchen, die kategorisch auf DJs stehen – warum auch immer. Wahrscheinlich weil er für manche immer noch was von einem Rockstar hat. Allerdings muss das Zielobjekt, sprich der DJ, auch magisch anziehend sein und eine entsprechende Bereitschaft bzw. Empfänglichkeit für die Damen suggerieren.

Will heißen: Wäre man ein Muscle-Shirt-Träger, hätte noch das oder andere verschärfte Tattoo und im Zweifelsfall einen Sixxer, will man vielleicht eher etwas mit nach Hause nehmen als ein bebrillter Geheimratsecken-Träger, der sich ohne großartige Performance hinter seinem DJ-Pult verschanzt, wie ich es bin und tue.

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