Wer jetzt glaubt, dieser Blogeintrag diene ganz und gar der Suchmaschinenoptimierung, liegt nicht völlig falsch. Es ist nämlich so: Ein Rundgang durch das Brezel.me-Archiv hat ergeben, dass hier noch nie etwas über Ficken stand. Und das kann ja wohl nicht wahr sein. Der so genannte Comedian Ingo Appelt hat seine Karriere bei “RTL Samstag Nacht” schließlich auch damit begonnen, ein Schild nur mit dem Wort Ficken hochzuhalten. Ja ja, früher hat das noch gereicht. Und was Ingo Appelt kann, können wir dreimal. Also bitte: Ficken, Ficken, Ficken.
Der wahre Anlass ist aber ein anderer. Kollege Tobias K. war jüngst im Kino, um sich diesen neuen Harry-Potter-Film anzusehen. Und dabei hat er belauscht, wie sich zwei Jugendliche in der Reihe vor ihm über Ficken unterhielten. Nun wäre das an sich ja nichts Ungewöhnliches, sich in der Nachmittagsvorstellung eines Kinderfilms über Ficken zu unterhalten. Bloß ging es um ein Getränk! Moment, ein Getränk das Ficken heißt?! Das ist ja so unoriginell, dass es fast schon wieder … Nein, das ist es nicht.
Wir haben natürlich sofort die Brezel.me-Search-Force durch Stuttgart City geschickt, um, hihi, Ficken zu kaufen. Fündig geworden ist es in einer Videothek, wo es Ficken für einen Euro gibt. Bei Ficken handelt es sich um einen Schnaps, genauer: um einen Likör, noch genauer: um einen Jostabeerenlikör. Die Jostabeere ist ein Bastard, gekreuzt aus Johannes- und Stachelbeere. In der Wikipedia erfahren wir, dass ein gewisser Erwin Baur der Erste war, als er 1922 todesmutig die beiden Beerenmarken miteinander kreuzte – und heraus kam beim Beerensex: Die Jostabeere. Dass wiederum daraus mal Ficken werden würde, hätte der Herr Baur aber wahrscheinlich auch nicht gedacht.
Das Marketing für Ficken ist von vorne bis hinten, pardon, eine Schnapsidee. Während Deo-Produzenten halbwegs subtil die Chancensteigerung auf Beischlaf suggerieren, geht Ficken aufs Ganze. Es gibt sogar ein Musikvideo, das für den Schnaps mit dem verfi…, äh verflucht eingängigen Namen wirbt.
Ficken kommt übrigens aus Altheim. Und wer sich die Lage des Firmensitzes mal ansieht, dem kommt nur eines in den Sinn: Ficken im Grünen. In Altheim gibt es übrigens einen Stadtteil namens Frickingen. Und wer will, kann sich ja verlesen.
Wie der rote Likör schmeckt, wissen wir übrigens nicht. Aber auf der Weihnachtsfeier werden wir Ficken ausprobieren. Versprochen.
Und hier noch die Top 5 der schlechtesten Sprüche zu einem Getränk namens Ficken, für die Brezel.me das alleinige Copyright beantragt.
- „Ficken macht in der Gruppe einfach mehr Spaß.”
- „Ficken auf der Weihnachtsfeier.“
- „Ficken kostet einen Euro.“
- „Nach dem Essen erst mal Ficken.“
- Und die verblüffend einfache wie effektvolle Frage: „Ficken?“









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