Mit ‘Die City’ getaggte Artikel

23. August 2010

Brezel am Zaun

von Christiane Wild

Da kann der Tobias noch so viel von Betriebsferien faseln, es täuscht halt nicht darüber hinweg, dass keinesfalls wir ALLE Urlaub haben. Klar, der Tobias hat Urlaub – wie so oft, möchte man sagen, aber er hat ihn sich ja auch irgendwie verdient und so. Behauptet er jedenfalls.

Manche Brezeln sind aber trotzdem da. Und die trifft man an den denkwürdigsten Orten. Da wo was los ist. Im Herzen der Stadt. Am Zaun. Mittendrin.

Oben bleiben, kleine Brezel und lass dich nicht anknabbern!

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30. April 2010

Pfefferkuchenhaus 2.0

von Tobias Köhler

Früher haben die Leute Hexenhäusle aus Pfefferkuchen gezimmert, mit allerlei Schoko- und Süßkram als Baumaterial. Heute kriegt man die Kinder mit viel weniger Aufwand rum. Bei einem Feldtest mit meinen Töchtern ist es mir bei 50 Spaziergängen entlang der Lautenschlagerstraße genau Null mal gelungen, am “Tausendschön” vorbeizukommen.

Und daran ist nur diese seltsame Windräderflugdrachenneonleucht-Skulptur aus Massen von “Made in China”-Kunststoffkram schuld. Eine geniale Werbemaßnahme, die grundsätzlich mit einem “Paaaaapaaaa, ich will…” endet.

Je nach Tagesform und Dringlichkeit meiner eigenen Besorgungen in Sachen Apple (straßenaufwärts) oder Sneakers (straßenabwärts) verläuft die Sache unterschiedlich. Schlecht geht sie am Ende immer aus. Entweder für meine Nerven oder für meinen Geldbeutel.

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26. April 2010

Brezel.me zieht in die City

von Tobias Köhler

Die Kollegen von der “Süddeutschen” haben sich einen geilen Tower rausgelassen haben, das Mutterblatt residiert in Möhringen in einem – sagen wir mal – sehr eindrücklichen Bürokomplex. Da wollten wir von Brezel.me nicht hintan stehen.

Von unseren ersten Millionen haben wir uns einen nagelneuen, atemberaubenden Büroturm mitten in der City geleistet. Wenn ihr am Schlossplatz vorbeikommt, könnt ihr ihn nicht übersehen.

Die Architektur ist klassisch, fast ein bisschen retro – unser Architektenteam (Jean Nouvel, Zaha Hadid und  Tadao Ando) hat uns aber versichert, der Fachwerkhaus-Style sei wieder schwer im Kommen. Jetzt fehlt nur noch eine Dachgaube.

Außerdem haben wir uns den Traum von einer eigenen kleinen Brezelbäckerei erfüllt. Mittelfristig wollen wir noch ein schnuckeliges Café einrichten und gelegentlich kleine, aber feine Tanzabende mit den besten DJs der Stadt (RAM!!!!) veranstalten.

Selbstverständlich könnt ihr uns ständig beim Arbeiten über die Schultern schauen – wir nennen das die “Gläserne Redaktion”. Also, schaut mal auf eine Brezel vorbei!

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18. Februar 2010

Ach Göttchen, der Herr Tutorial!

von Ariane Holzhausen

Lieber Herr Tutorial, wenn Sie weiter solche Filmchen drehen, können wir uns hier einbuddeln. Lassen Sie das. Finger weg von der Kamera. Und von Stuttgart. Das hat die Stadt echt nicht verdient.

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13. Januar 2010

Die Bagger rollen an

von Tobias Köhler

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Gerade hat stuttgarter-zeitung.de vermeldet, dass der Spatenstich für das – sich großer Beliebtheit erfreuende – Projekt Stuttgart 21 am Dienstag, 2. Februar 2010, stattfinden wird. Auch der Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sticht mit. Weil wir von Brezel.me unserer Zeit immer ein bisschen voraus sind, haben wir gleich mal ein brandaktuelles Bild dieses Ereignisses, das sicher von vielen Fans begleitet werden wird, gepostet.

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08. Januar 2010

Roland Emmerich dreht . . . durch

von Tobias Köhler

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Dass man dieser Tage in der City gerne mal von shoppenden Menschenmassen erdrückt wird – keine Frage. Dass man bei gefühlten minus 20 Grad auf dem abendlichen Schlossplatz erfriert – keine Frage. Dass man in diversen Schlangen – ob vor dem Kino oder in der Shoppingmall – beim Warten hungers stirbt – keine Frage.

Aber niemand konnte ahnen, dass nun selbst von unserem schicken, angesagten, seriösen Kunstmuseum eine Gefahr ausgeht. Darauf weist jedenfalls dieser Tage ein rot-weißes Absperrband samt selbstausgedrucktem DIN-A4-Zettel hin: “Achtung, Gefahrenbereich. Kein Durchgang”. Leider gibt es keinen Hinweis darauf, welcher Art die Gefahr sein könnte. Wir fordern deshalb an dieser Stelle Aufklärung. Und spekulieren so lange mal, was am Rande der Königstraße Lebensbedrohliches lauern könnte.

  1. Herabstürzende Eiszapfen könnten die Museumsbesucher erschlagen.
  2. Der Boden könnte sich auftun und die Kunstinteressierten in den Museumkeller hinabreißen.
  3. Das ganze ist eine ironische Installation des wahnsinnig angesagten tibetanischen Aktionskünstlers Ei-Jei-Jei.
  4. Die Absperrung ist Teil der städtischen Sparmaßnahmen: in den nächsten Jahren werden regelmäßig Teile der Innenstadt abgesperrt, um den Straßenbelag zu schonen.
  5. Die Glasscheiben der Fensterfront stehen mal wieder kurz davor, zu zerbrechen, weil sich a) der Statiker ein bissle verrechnet hatte oder b) Rainer Calmund den Ausgang nicht erwischt hat.
  6. Roland Emmerich dreht in Stuttgart gerade seinen neuesten Katastrophenfilm – das Kunstmuseum wird dabei leider in einer gewaltigen Erdspalte versinken.
  7. In der neuen Eventgastronomie ist vor dem Kunstmuseum ist leider etwas in der Nummer mit der Tigerdressur schiefgelaufen.
  8. Beim Versuch, in Konkurrenz zum “Wintertraum” auf dem Schlossplatz eine eigene Schlittschuhbahn vor dem Kunstmuseum aufzubauen, wurden leider sämtliche wichtigen Werke des Früh-, Spät-. und mittleren Ex- und Impressionismus auf Eis gelegt.
  9. Die Museumsleitung hat die Schnauze voll von Passanten aus WN, LB, GP und BB, die immer nur die Museumstoilette benutzen wollen – und setzt auf Abschreckung.
  10. Es hat irgendetwas mit dem neuesten Ausraster von Jens Lehmann zu tun.

UPDATE (12. Januar 2009): Die Kollegen von der Stuttgarter Zeitung haben des Rätsels Lösung. So viel vorab: es ist eine Mischung aus Grund Nr.1 und Grund Nr. 5…

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