
Ob Springer, Gruner und Jahr oder Holtzbrink – alle Medienkonzerne diskutieren darüber: Wir können unsere wertvollen Texte, Bildle und so weiter nicht länger im Internet verschenken.
Das Problem ist uns von Brezel.me natürlich nur allzu gut bekannt: Irgendwie müssen wir unsere 300-köpfige Redaktion, die 1000 Hektar große Serverfarm und die Escort-Services für die Redaktionsleitung schließlich finanzieren.
Deshalb wird Brezel.me ab sofort kostenpflichtig. Nicht auf freiwilliger flattr-Basis, wie das die Kollegen von Kessel.tv machen, sondern so richtig.
Natürlich ist uns klar, dass kein Mensch bereit wäre, für die haarsträubenden Textfragmente und halbslustigen Denksportaufgaben, aus denen dieses Blog überwiegend besteht, auch nur einen Cent zu blechen.
Doch für eines sind wir von Brezel.me wirklich berühmt: für unsere Usernähe und Serviceorientierung. Ja, B.me bietet Lebenshilfe im besten und in jedem Sinne.
Und der kostet – ätsch! – ab sofort Geld.
Damit ihr’s checkt, fangen wir heute mit was ganz Exklusiven, Einzigartigen, Begehrenswerten an: einem Parkplatz im Stuttgarter Westen. Eine etwas verhuschte mittelalte Dame hat den halben Stadtteil mit den kleinen gelben Zetteln vollgekleistert. Unverständlicherweise hatte sie’s besonders auf Altglascontainer abgesehen.
Wir sind ihr gefolgt – und haben alle Kleber wieder runtergemacht und verbrannt. Bis auf einen. Den haben wir bei uns im Panzerschrank deponiert.
Das Brezel.me-Bezahlsystem funktioniert nun ganz einfach: ihr bringt uns einen Fünf-Euro-Schein in der Redaktion vorbei – und kriegt einen Ausdruck des Fotos mit der KOMPLETTEN NUMMER drauf. Wer als erster kommt, hat natürlich die besten Chancen, bei der Zettel-Lady erfolgreich zu sein. Fünf Euro für einen Parkplatz im Westen, der mehr Wert ist, als man in Euro, Dollar oder Yen ausdrücken kann. Wenn das mal nicht ein geiles Einstiegsangebot ist.
Also, wir von Brezel.me raten: Sofort zuschlagen!