Der “Lonely Planet” ist eine Legende. Damals, als wir noch Urlaub mit Rucksack – und nicht wie heute mit Kinderwagen – gemacht haben, gehörte das Ding zur Pflichtlektüre. In unserem Regal gammeln noch die Ausgaben für Neuseeland, Mexiko, Thailand, Indonesien und Kanada vor sich hin. Außerdem ein nahezu unberührtes Exemplar von Korea – denn niemand kann sich erinnern, jemals nach Korea gewollt zu haben, geschweige denn, dort gewesen zu sein.
Jedenfalls: der “Lonely Planet” ist zumindest unter Backpackern die Mutter aller Reiseführer.
Was für eine Freude also, als ich dieser Tage in Apples App-Store auf den “Lonely Planet Stuttgart” gestoßen bin. Bockstarker Teasertext: “Start your engines in Stuttgart!…Fantastisch ” (siehe Foto nach dem Break).
Neugierig, wie ich bin, habe ich die 2,39 Euro auf den Tisch gelegt, um mir das Ding mal anzuschauen.
Kurz zusammengefasst: ich kenne nordthailindische Provinzhauptstädte, über die der “Lonely Planet” mehr und kompetenter berichtet hat. Unter “Eating & Drinking” empfiehlt der neben Bohnenviertel, Hans-im-Glück-Brunnen noch die Theodor-Heuss-Straße (“lots of trendy Szenekneipen”) and “the city’s best beer garden in the Mittlerer Schlossgarten”. Namentlich werden acht Kneipen genannt – u.a. der Brunnenwirt, das Weinhaus Stetter, das persische Restaurant Nirvan und die Markthalle.








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