Das ging schnell. Oder voll krass, wie nur noch wir Mitdreißiger sagen: Anfang Dezember wurde der Club Schräglage gegenüber vom Breuninger Opfer eines hektoliterreichen Wasserschadens. Und nicht nur die gerne besuchte Partylocation mit traumhafter Terrasse und noch traumhafteren Blick auf den Marktplatz war betroffen, sondern auch Winnie Klenks (Abseits) “günstiger” Zweitshop namens “Gib Alles” im EG. Schaden all over roundabout 100.000 Euro, meldete die Polizei.
Kurzzeitig waren die SL-Macher noch optimistisch und unter Stuttgarts Clubbern herrschte derweil eine panische Anspannung wie zu der Zeit als Papst Johannes Paul II starb, aber Mitte Dezember war endgültig klar: Die Schräglage wird, zumindest an dieser Stelle, nicht mehr aufmachen.
“Nicht die vielen feiernden Gäste, nicht die Polizei und auch nicht ein tobender Nachbar wurde uns zum Verhängnis, es war ein kleiner Schlauch, den die Hausverwaltung nicht richtig befestigt hatte und dessen Ventile man nicht zugedreht hatte, der das Ende der Schräglage bewirkte”, meldeten damals die Betreiber.
Da dem Vermieter der Club schon länger ein Dorn im Auge war, kursierten schnell Verschwörungstheorien im Kessel, welche durch den doch verblüffend schnellen Abriss weiter genährt werden. Bereits Mitte Januar ging es los, und aktuell sieht es so aus wie oben oder hier:
Also platt. Scheint jemand gute Connections zu haben. Aber Bagger machen uns krass Junge eh nix. Im Nightlife ging schon immer ein neues Törchen auf. Gerüchten zur Folgen stehen die Schräglage-Macher vor dem Abschluss eines neuen Mietvertrages. Und schon löst sich wieder die Anspannung.












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