Mit ‘Clubs’ getaggte Artikel

10. Februar 2011

Wasserschaden, Feierabend, Abriss

von Martin Elbert

Das ging schnell. Oder voll krass, wie nur noch wir Mitdreißiger sagen: Anfang Dezember wurde der Club Schräglage gegenüber vom Breuninger Opfer eines hektoliterreichen Wasserschadens. Und nicht nur die gerne besuchte Partylocation mit traumhafter Terrasse und noch traumhafteren Blick auf den Marktplatz war betroffen, sondern auch Winnie Klenks (Abseits) “günstiger” Zweitshop namens “Gib Alles” im EG. Schaden all over roundabout 100.000 Euro, meldete die Polizei.

Kurzzeitig waren die SL-Macher noch optimistisch und unter Stuttgarts Clubbern herrschte derweil eine panische Anspannung wie zu der Zeit als Papst Johannes Paul II starb, aber Mitte Dezember war endgültig klar: Die Schräglage wird, zumindest an dieser Stelle, nicht mehr aufmachen.

“Nicht die vielen feiernden Gäste, nicht die Polizei und auch nicht ein tobender Nachbar wurde uns zum Verhängnis, es war ein kleiner Schlauch, den die Hausverwaltung nicht richtig befestigt hatte und dessen Ventile man nicht zugedreht hatte, der das Ende der Schräglage bewirkte”, meldeten damals die Betreiber.

Da dem Vermieter der Club schon länger ein Dorn im Auge war, kursierten schnell Verschwörungstheorien im Kessel, welche durch den doch verblüffend schnellen Abriss weiter genährt werden. Bereits Mitte Januar ging es los, und aktuell sieht es so aus wie oben oder hier:

Also platt. Scheint jemand gute Connections zu haben. Aber Bagger machen uns krass Junge eh nix. Im Nightlife ging schon immer ein neues Törchen auf. Gerüchten zur Folgen stehen die Schräglage-Macher vor dem Abschluss eines neuen Mietvertrages. Und schon löst sich wieder die Anspannung.

24. September 2010

Achtung Werbung: Eröffnung Schwabylon

von Martin Elbert

Jaja, ich weiß, das ist hier nicht so gerne gesehen, aber dieses brandneue Nachtleben-Projekt dürfte auch avantgardistische Brezel-Nachteulen interessieren, die sich noch fit genug fühlen um das Tanzbein zu schwingen: Morgenabend eröffnet das Schwabylon in ehemaligen Mercedes-Benz-Niederlassung in der Türlenstraße.

“Der Klub im Ausweichquartier des Schauspiels Stuttgart” sagt schon recht viel um was es geht: Das Staatstheater im Schlossgarten wird saniert und die Vorführungen finden deswegen ein Jahr lang in dem ehemaligen Autohaus statt.

Während man die ehemalige Kathedrale des Sterns Theatergerecht gepimpt hat, tat sich noch ein “Multifuntionsraum” auf, kurzerhand Box getauft, der am Wochenende für Klubzwecke abseits des Innenstadtmainstreams genutzt wird. So ist sind hier jeden Freitag und Samstag exquisite Sounds von Soul bis Elektronik geboten, stets sondern gewissenhaft ausgesuchte Perlen für die Seele und den Groove ganz ohne Karneval-Faktor.

Ab und zu findetin der Box unter der Woche auch mal ein Live-Konzert oder Kinovorführungen statt. Alles in allem eine spannende neue Sache, für die man sich gerne mal aus der Innenstadt rausbewegen darf. Sind ja nur ein paar Meter.

Schwabylon, ehemalige Mercedes-Benz-Niederlassung, Türlenstraße 2

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Opening am Samstag, 25. September 2010

01. September 2010

Reimt euch rein!

von Tobias Köhler

So, um euch nach unseren B.me-Sommerferien milde zu stimmen, gibt’s was zu gewinnen: 2×2 Karten für lan Fitzpatrick meets Florian Meindl @ Romy S. am Samstag (23 Uhr). Wer hin will, schreibt uns einfach ‘nen kleinen Reim in die Kommentare.

Die Pressemitteilung zum Ereignis gibt’s nach dem Break.

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15. Juli 2010

Lebendig

von Martin Elbert

Ein “lebendes Buffet” oder auch ein “lebendes Früchte Buffet” ist freilich nix neues. Aber auf diesem Flyer ist mir zum ersten mal aufgefallen, dass man “lebendes Früchte Buffet” auch auf eklige Art und Weise umdeuten kann. Vielleicht lebt es ja wirklich? Kann ja sein, in der schwülen Hitze der Nacht bilden sich sicherlich schnell diverse Kleinstiere und machen die Früchte lebendig…

27. Mai 2010

Keine Ahnung, viel Spaß!

von Tobias Köhler

Ich könnte ja jetzt so tun, als wüsste ich, von was ich rede. Erfahrungsgemäß nimmt mit das aber keiner ab. Deshalb ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung, wie großartig die Jungs sind, deren Flyer ich oben reingeschraubt habe.

Aber Patrice von den Benztownartists hat uns zweimal zwei Freikarten für Samstag im Romy S. angeboten: Die “Stil vor Talent Nacht & X-Files Album Tour” mit Oliver Koletzki und Alexander Maier steht auf dem Programm. Wer mehr wissen will, einfach hier oder hier klicken. Und wir dachten, ihr würdet euch wahrscheinlich drüber freuen.

Wer also gerne mitmachen will: einfach ne Mail mit Betreff “Ich will” samt Name und Adresse an uns schicken (hier draufklicken).

26. Mai 2010

Sag mal, Ram (3)

von Tobias Köhler

Tobias Köhler geht stramm auf die 50 zu – und wenn er davon redet, dass er die Nacht durchgemacht hat, heißt das, dass seine dreieinhalbjährigen Zwillingsmädels um 1.30 Uhr, um 4 Uhr und um 5.30 Uhr abwechselnd um Hilfe gerufen haben (Kuscheltier verloren, Decke verrutscht, “Paaapaaa, trinkeeen”). Zu den Zeiten, als er länger als 22 Uhr aufgeblieben ist, hießen Clubs noch “Disco” und Helmut Kohl war Kanzler.

Damit er endlich erfährt, was außerhalb von Newsroom und Kinderzimmer los ist, fleht er den Fachmann um Rat an: In der neuen Brezel.me-Serie “Sag mal, Ram…” wird ihm geholfen.

Martin Elbert aka RAM ist der Brezel.me-Fachmann für alles, was nach 22 Uhr passiert. Er legt jeden Freitag und jeden Samstag in diversen Stuttgarter Wirtshäuser auf, hat dabei meistens ziemlich viel Spass und nimmt wie beim Marathon ziemlich viel Flüssigkeit auf, meist in kleinen Gläsern. Manchmal muss er sich auch ärgern. Aber nur manchmal.

Heute Teil 3:

Sag mal, Ram, kann es sein, dass die Clubs in Stuttgart nur noch am Samstag voll sind?

Sagen wir es mal so: Samstags geht definitiv mehr. Der Freitag ist nun schon seit einigen Jahren ein Problemtag, mit dem eigentlich so gut wie alle Locations zu kämpfen haben, egal ob Bars, Lounges oder Clubs und egal welche Musiksparte bzw. welches Ladenkonzept.

Natürlich gibt es Oasen, Felsen in der Brandung. Da fällt mir spontan (in meinem Bereich) das Transit oder die Schräglage ein. Da geht immer was.

Einige Läden auf der Theo sind gegen diese Problematik ebenfalls resistent oder wenn z.B. im Rocker oder Romy ein sehr bekannter DJ gastiert, strömen auch am Freitag die Leute hin. Ab und zu gibt es dann noch Nächte, wo halt einfach mal wieder all over was geht, gerade an einem lauen Sommerabend. Aber Grundtenor unter Stuttgarts Nacht-Aktivisten bleibt: „Freitag ist echt schwer.“

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23. März 2010

Sag mal, Ram… (2)

von Tobias Köhler

Tobias Köhler geht stramm auf die 50 zu – und wenn er davon redet, dass er die Nacht durchgemacht hat, heißt das, dass seine dreieinhalbjährigen Zwillingsmädels um 1.30 Uhr, um 4 Uhr und um 5.30 Uhr abwechselnd um Hilfe gerufen haben (Kuscheltier verloren, Decke verrutscht, “Paaapaaa, trinkeeen”). Zu den Zeiten, als er länger als 22 Uhr aufgeblieben ist, hießen Clubs noch “Disco” und Helmut Kohl war Kanzler.

Damit er endlich erfährt, was außerhalb von Newsroom und Kinderzimmer los ist, fleht er den Fachmann um Rat an: In der neuen Brezel.me-Serie “Sag mal, Ram…” wird ihm geholfen.

Martin Elbert aka RAM ist der Brezel.me-Fachmann für alles, was nach 22 Uhr passiert. Er legt jeden Freitag und jeden Samstag in diversen Stuttgarter Wirtshäuser auf, hat dabei meistens ziemlich viel Spass und nimmt wie beim Marathon ziemlich viel Flüssigkeit auf, meist in kleinen Gläsern. Manchmal muss er sich auch ärgern. Aber nur manchmal.

Heute Teil 2:

Sag mal, Ram, können DJs eigentlich tanzen?

Objektiv gesehen würde ich sagen nein. Mir ist weder irgendein hiesiger Kollege als herausragender Tänzer bekannt – gut, mein Nachbar DJ Emilio (links im Bild) hat ein paar richtig gelungene Moves drauf – noch bin ich als solch einer im Laufe meiner unfassbaren DJ-Karriere (Welttourneen zwischen S-West und S-Mitte) in Erscheinung getreten.

In der Regel nicken DJs maximal mit dem Kopf, eigentlich verwunderlich, denn man müsste doch davon ausgehen, dass sie mehr Rhythmus im Blut haben. Ist aber nicht so bzw. münzt sich das vermeintliche Rhythmusgefühl nicht in hohe Tanzkunst um. Beim Auflegen wippe ich ganz gerne mit dem gesamten Oberkörper – mal mehr, mal weniger wild – nach vorne und zurück.

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11. März 2010

Sag mal, Ram… (1)

von Tobias Köhler

Tobias Köhler geht stramm auf die 50 zu – und wenn er davon redet, dass er die Nacht durchgemacht hat, heißt das, dass seine dreieinhalbjährigen Zwillingsmädels um 1.30 Uhr, um 4 Uhr und um 5.30 Uhr abwechselnd um Hilfe gerufen haben (Kuscheltier verloren, Decke verrutscht, “Paaapaaa, trinkeeen”). Zu den Zeiten, als er länger als 22 Uhr aufgeblieben ist, hießen Clubs noch “Disco” und Helmut Kohl war Kanzler.

Damit er endlich erfährt, was außerhalb von Newsroom und Kinderzimmer los ist, fleht er den Fachmann um Rat an: In der neuen Brezel.me-Serie “Sag mal, Ram…” wird ihm geholfen.

Martin Elbert aka RAM ist der Brezel.me-Fachmann für alles, was nach 22 Uhr passiert. Er legt jeden Freitag und jeden Samstag in diversen Stuttgarter Wirtshäuser auf, hat dabei meistens ziemlich viel Spass und nimmt wie beim Marathon ziemlich viel Flüssigkeit auf, meist in kleinen Gläsern. Manchmal muss er sich auch ärgern. Aber nur manchmal.

Heute Teil 1:

Sag mal, Ram, stehen eigentlich alle Mädels auf den DJ?

Jein. Und alle schon mal gar nicht. Es gibt sicherlich ein paar wenige Mädchen, die kategorisch auf DJs stehen – warum auch immer. Wahrscheinlich weil er für manche immer noch was von einem Rockstar hat. Allerdings muss das Zielobjekt, sprich der DJ, auch magisch anziehend sein und eine entsprechende Bereitschaft bzw. Empfänglichkeit für die Damen suggerieren.

Will heißen: Wäre man ein Muscle-Shirt-Träger, hätte noch das oder andere verschärfte Tattoo und im Zweifelsfall einen Sixxer, will man vielleicht eher etwas mit nach Hause nehmen als ein bebrillter Geheimratsecken-Träger, der sich ohne großartige Performance hinter seinem DJ-Pult verschanzt, wie ich es bin und tue.

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