Mit ‘Cannstatter Wasen’ getaggte Artikel

24. September 2010

Tiere am Rande des Nervenzusammenbruchs

von Erik Raidt

Aus aktuellem Anlass diese Frage: wie grausam darf der Umgang mit Maskottchen sein?

In der roten Ecke, Wasen-Hasi, der durchgeknallte LSD-Rammler aus dem Fanartikel-Sortiment unseres schönen Festes der Besinnungslosigkeit, das heute Abend von MC Hammer Schuster eröffnet wird.

In der blauen Ecke, Fritzle, das traurige Tanzkrokodil, das in den Katakomoben eines Cannstatter Sportvereins bei Neonlicht gehalten wird und dreimal die Woche bei Kindergeburtstagen im Außendienst tätig ist.

Mit welchem Maskottchen habt ihr am meisten Mitleid?

23. Juli 2010

Allein auf Tribüne B

von Tobias Köhler

Letztes Jahr war’s knackevoll, sauheiß und mies organisiert: Wer mal musste (aufs Klo) oder mal wollte (was trinken), stand elend lange in der Schlange. Aber irgendwie war’s großartig.

Die gute Nachricht: Dieses Jahr, also morgen, wird’s wohl keine Schlangen beim Heimspiel der Fanta4 auf dem Cannstatter Wasen geben. Denn statt 60.000 Leute wie anno 2009 werden’s dieses Mal wohl nur 15.000 sein.

Die schlechte Nachricht: Es wird wohl ein bisschen einsam. 15.000 Leute auf dem Cannstatter Wasen, das ist ungefähr so wie 500 in der Schleyerhalle. Oder 30 bei der Montagsdemo. Oder Kevin allein zu Haus.

Ich komme natürlich zum Mitfeiern. Falls ich mich sucht: ich bin der Typ, der auf Tribüne B sitzt.

13. Juni 2010

Australier bei der Arbeit

von Tobias Köhler

In Südafrika spielen Australier gegen Deutsche, in Stuttgart spielen sie – vor allem – für Deutsche: Ziemlich genau zu dem Zeitpunkt, wenn das erste WM-Spiel von Jogis Jungs ansteht, werden heute Abend AC/DC vor die rund 80.000 Zuschauer auf dem Cannstatter Wasen treten.

Für die Fans der Seniorenrocker kein Problem – es sei denn, sie halten’s auch mit den DFB-Junioren. “Das Management hat sich nicht geäußert, ob etwas in dieser Richtung geplant ist”, sagte der  Veranstalter des Konzerts dem Mutterblatt auf die Frage, ob’s denn eine Fußballübertragung während des AC/DC-Konzerts geben wird.

Aufs Handy darf man sich auf jeden Fall nicht verlassen: traditionell brechen die Netze zusammen, wenn ein paar zehntausend Menschen gleichzeitig verzweifelt versuchen, via Mobilfunk ihre Handyfotoles vom Konzert zu verschicken.

Das Mutterblatt wird natürlich ausführlich berichten – und viiiiiiele Bildle ins Netz stellen… Unser Musikspezialist Jan Ulrich Welke hat sich schon mal vorher so eine Gedanken über AC/DC gemacht. Titel: “Mit drei Bier die beste Band”.