Mit ‘Brezel’ getaggte Artikel

10. Juni 2010

Schmerz lass nach!

von Ariane Holzhausen

Wie ist das nochmal? Wer A sagt, muss auch in den sauren Apfel beißen? Gesagt, getan. Nach mehreren Besuchen des Burger King am Marienplatz hat es sich abgezeichnet – also es hat sich da am Hosenbund was abgezeichnet. Ich habe es jetzt, wie versprochen, meinem großen Vorbild Ingmar nachgemacht und gehe jetzt ins Fitnessstudio (keine Angst Ingmar! Ich mache es bei Fitnessstudios so wie du bei Freibädern: Ich nehm eins, in dem ich garantiert keinen kenne. Diese andere Sportvariante mit den Pommes wollte ich Dir nicht nachmachen, das klang viel zu aufregend).

Ich gehe da jetzt jedenfalls hin. Und es tut weh. Und ich komme mir alt vor. Weil ich es gar nicht so einfach finde, wie eine Brezel gefaltet am Boden zu liegen. Und weil dieses ständige auf Acht zählen auf Dauer auch anstrengend ist (wer hat diese ulkige Zählweise eigentlich erfunden? Sind Sätze wie “Aber jetzt noch EINE Acht!” nicht verboten?). Und weil – und das ist das Schlimmste: immer dann, wenn es gerade zum Heulen schmerzt, mir was ganz anderes die Tränen in die Augen reibt – diese Musik, die schon vor zwanzig Jahren in Fitnessstudios lief! “TEARDROPS” von WOMACK & WOMACK! MUSS DAS SEIN???

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26. April 2010

Brezel.me zieht in die City

von Tobias Köhler

Die Kollegen von der “Süddeutschen” haben sich einen geilen Tower rausgelassen haben, das Mutterblatt residiert in Möhringen in einem – sagen wir mal – sehr eindrücklichen Bürokomplex. Da wollten wir von Brezel.me nicht hintan stehen.

Von unseren ersten Millionen haben wir uns einen nagelneuen, atemberaubenden Büroturm mitten in der City geleistet. Wenn ihr am Schlossplatz vorbeikommt, könnt ihr ihn nicht übersehen.

Die Architektur ist klassisch, fast ein bisschen retro – unser Architektenteam (Jean Nouvel, Zaha Hadid und  Tadao Ando) hat uns aber versichert, der Fachwerkhaus-Style sei wieder schwer im Kommen. Jetzt fehlt nur noch eine Dachgaube.

Außerdem haben wir uns den Traum von einer eigenen kleinen Brezelbäckerei erfüllt. Mittelfristig wollen wir noch ein schnuckeliges Café einrichten und gelegentlich kleine, aber feine Tanzabende mit den besten DJs der Stadt (RAM!!!!) veranstalten.

Selbstverständlich könnt ihr uns ständig beim Arbeiten über die Schultern schauen – wir nennen das die “Gläserne Redaktion”. Also, schaut mal auf eine Brezel vorbei!

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02. Februar 2010

Brezel-Neujahrsempfang

von Ingmar Volkmann

Den schönsten Anlass, sich ungestraft und hemmungslos an einem Montag Abend zu beömmeln, liefert traditionell der Neujahrsempfang des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, der Dehoga. Wenn man die zahlreichen Jubel- und Jammer-Reden unbeschadet überstanden hat (oder besser noch diesen rhetorisch wertvollen offiziellen Teil gleich ganz schwänzt), kann man sich durch die Köstlichkeiten von Weinmanufaktur Untertürkheim über Restaurant Hirsch bis zu Cannstatter Weinerzeugern durchschnabulieren. Über dem Newsdesk der StZ hängt übrigens die gleiche Lampe wie auf dem Bild oben.

Brezel.me hatte selbstverständlich erstmals einen eigenen Stand. Kollege Raidt hatte wieder seine herzallerliebsten rosa Marzipan-Brezeln gebacken, die nicht nur in der Redaktion ganz toll ankommen. Kollege Elbert hatte mit seinem Schweizer Taschenmesser diverse Schnäpse dekantiert.

Ich stand dagegen wie immer nicht auf der Gästeliste, macht aber nichts, wie jedes Jahr habe ich mich beim Empfang als Wolfgang Schuster angemeldet. Keine Ahnung, was der Kerle beruflich so treibt, mit seinem Namens-Schildchen kommt man auf jeden Fall auf jede Veranstaltung.

Erstmal drinnen konnte man dann wie immer schön Stößchen machen mit den Bürgermeistern Föll und Müller-Trimbusch und allerlei anderen Politikern. Die finden die Dehoga-Partys auch immer ganz dufte. Fleischbällchen von der Hirsch-Schulter sind halt irgendwie bekömmlicher als Tritte und Pfiffe bei der S21-Prellbockzumgärtner-Verschiebung.

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01. Februar 2010

Wir sind gerührt!

von Tobias Köhler

Es kommt selten vor, dass hartgesottene Männer einfach in Tränen ausbrechen. Doch heute Morgen, als wir uns vor dem Brezel.me-Postfach drängten, um die neuesten Computerspiele zum Testen abzuholen, lag eine gänzlich unerwartete Sendung im Postkasten – adressiert an die Brezel.me-Redaktion.

Zunächst vermuteten wir eine Sprengfalle, abgeschickt von DJ Pate oder Cosimo, dem Neckarchecker.

Doch nachdem das Bombenentschärfungskommando grünes Licht gegeben hatte, öffneten wir den Briefumschlag – und fanden eine seeeehr nette Karte von Johanna (von Joki Papierkram). Und fünf Brezel-Anstecker.

Seitdem ist in der Brezel.me-Redaktion nichts mehr wie vorher. Volkmann und Elbert liegen sich schluchzend in den Armen, Raidt und Köhler müssen – vor lauter Freude entkräftetet – von ihren Zivis gestützt werden – und Ariane ist geflüchtet, um das verheulte Makeup zu reparieren.

Ins Redaktionsstatut wurde außerdem der Paragraf §7, Absatz 4, Satz 3 neu eingefügt, der vorschreibt, dass das Brezel-Abzeichen bei offiziellen Anlässen (Verleihung des Nobelpreises, Papstaudienzen, etc.) getragen werden muss.

Kurzum: Vielen Dank, Johanna. Wir sind echt gerührt!!!

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25. Januar 2010

Ihr und wir

von Erik Raidt

Stuttgart. In Vetretung des Vorstandsvorsitzenden der Brezel.me-AG ist es mir eine besondere Freude gewesen, die Gewinnerin unseres großen Facebook-Wettbewerbs “Wir wollen 200 Freunde” mit unserem stark gesalzenen Preis (zehn Brezeln) zu überraschen: Femke Bürkle will künftig die Welt durch die Laugenbrille betrachten (siehe Foto).

Der derzeitige Kurs von Brezel-Vorzugsaktien aus der Biobackstube liegt am Olgaeck übrigens bei 0,60 Euro. Die Brezel.me-AG notiert inzwischen bei 560 Facebook-Freunden, Analysten geben der Aktie ein nach oben offenes Kursziel.

Und nun das Wetter: saukalt.

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