Mit ‘Brezel’ getaggte Artikel

11. Januar 2012

Bilderrätsel des Tages

von Martin Elbert

Okay, die Überschrift ist falsch, Lösung steht ja schon über dem Rätsel. Ein Schinken und ein Hörnchen ergibt ein Schinkenhörnchen, darüber in zwei verschiedenen Farbengeschrieben, schinkenrosa! Super Marketing im Heusteig-Hafendörfer, kann man nix sagen. Und voll süss, dachte ich mir vorhin.

Hab mir aber trotzdem kein Hörnchen geholt, sondern wie immer wenn ich in der Gegend bin, Gott sei dank mittlerweile doch öfters, eine Butterbrezel, klar, und das Spiegelei-Brötchen! Das ist der Killer! Kann ich absolut empfehlen. Ansonsten streitet man sich in Stuttgart ganz gerne, wer die beste Brezel hat, traditionell liegt da der Bäcker Frank recht weit oder ganz vorne. Hafendörfer geht aber definitiv auch klar – oder was sagt ihr so?

23. Mai 2011

Präsident auf Brezel-Tour

von Peter Meuer

Natürlich, wenn Fernando Armindo Lugo Méndez nach Baden-Württemberg kommt, dann besichtigt er auch das neue Schloss und schüttelt Winni Kretschmann die Pfote. Kann man ja mal machen.

Doch brezel.me hat nun den Fotobeweis für die wahren Gründe seines Besuchs: Das Staatsoberhaupt von Paraguay wollte einfach einmal wieder eine richtige, echte und total leckere schwäbische Brezel genießen. Die servierte ihm am Donnerstag sein alter Kumpel Franz Pitzal, der katholische Pfarrer von Renningen (links neben ihm).

Er ist eben ein Genussmensch, der Fernando  – so ein richtiger katholischer Lebemann.

Thanx an Stefan Bolz

20. Mai 2011

Wie in der DDR

von Ingmar Volkmann

Sotele, endlich wieder Freitag, der schlimmste Teil der Woche liegt hinter uns. Wie immer erfolgreich von Montag bis Donnerstag vor dem Chef versteckt, die Kollegen ignoriert und in der Kantine vorgedrängelt. Bald neigt sich auch heute wieder ein langer Arbeitstag dem Ende zu, um 11 Uhr mach ich wie immer freitags Schluss, sitze schließlich auch schon wieder seit einer halben Stunde am Rechner.

Dann beginnt der angenehme Teil des Lebens, Hobby-Pflege, Gartenarbeit, Brettspielabend mit Freunden, vielleicht noch auf ein alkoholfreies Bierchen in die angesagte Kneipe, was man halt so Fetziges treibt am Wochenende.

Am meisten freue ich mich aber wie immer auf meine Samstagsbrezel vom Bäcker Frank. Zwischen 8 und 10 Uhr geht es bei der Filiale im Stuttgarter Süden zu wie in der DDR: Schlange stehen für Fortgeschrittene. Und wo steht Ihr so an? Welche Brezelschlange ist die längste der Stadt?

05. April 2011

Der Brezel-Schwindel von Frankfurt

von Ingmar Volkmann

Am Wochenende mal wieder im Ausland gewesen. In Hessen. In einer komischen Stadt namens Frankfurt. Kein Wort verstanden. Die sagen dort ernsthaft „Küsche“, wenn sie das Areal rund um den Herd meinen. Oder „Filmsche“, wenn sie von einem kurzen Video sprechen. Größter Skandal aber die Kunstinstallation auf dem Foto oben: In einer Galerie mit angeschlossenem Schmuckverkauf thronte eine Schaufensterpuppe mit Migrationshintergrund auf schlecht modellierten Brezeln. Kunst darf ja bekanntlich alles. Wir sind dennoch geschockt und recherchieren, was es mit dieser Schaufensterdeko auf sich hat.

11. Februar 2011

Es geht um Liebe

von Ingmar Volkmann

Der Valentinstag steht vor der Tür. Bombentag, um mal wieder Milka-Herzchen an die Herzdame/den Herzbuben zu verschenken. Spaß, macht man natürlich nicht, machen nur die Nasenbären in der Werbung. Wir setzen auf kreativere Geschenke. Tobias K. zum Beispiel ist so sehr mit sich selbst im Reinen, dass er sich zum Valentinstag selbst beschenkt – mit einem neuen Kleidchen für sein iPhone in Rosa. Dem Martin dagegen schenke ich ein paar Schnäpse, weil ich ihn so lieb habe.

Wer mit solch fetzigen Geschenktipps immer noch nichts anfangen kann, wird ganz bestimmt fündig auf der herzallerliebsten Seite www.miSt-art.de. „Darauf präsentieren wir originelles Kunsthandwerk aus Stuttgart und Region, stellen die KünstlerInnen dahinter vor und spicken die Seite außerdem mit Insider-Informationen zur Landeshauptstadt“, verkündet der Pressetext zur Website mit stolzgeschwellter Brust.

miSt-art steht dabei für made-in-Stuttgart-art. Besser als das Kürzel sind auf jeden fall die Objekte auf der Seite. Wir haben uns – wie könnte es auch anders sein – direkt mal verliebt in die duften Magnet-Brezeln von Jürgen Sill. Zum Reinbeißen. Bei soviel Geschenk-Ideen fehlt dem ein oder anderen womöglich nur noch die passende Liebschaft zum Valentinstag.

18. Januar 2011

Die Neue auf Weltreise – Die Brezel ist am Ende…

von Franziska Schuppert

… der Welt! Ushuaia, die Hauptstadt der argentinischen Provinz Feuerland, wurde abgebrezelt. Ein Brezel.me-Bäbber ziert nun die Hafenstraße der südlichsten Stadt der Welt. Dass man die schwäbische Brezel hier jedoch bereits zu kennen scheint, zeigt meine neue ushuaische Errungenschaft vom Künstlermarkt: ein Brezelring! Ein Ring, sie zu knechten… ähm, die Menschen am Arsch der Welt haben halt einfach Geschmack.

07. November 2010

Rot-grüne Kapuzen

von Christiane Wild

Mal eines vorweg: diese Brezeln sehen nicht gut aus. Dass sie trotzdem immer noch knuspriger aussehen, als Cem und Claudi macht es auch nicht besser.

Irgendwie traurig, wie sie da aus ihren grünen Kapuzensweatern schauen. Gar nicht einfach dieser Protest. Stuttgart, Wendland – was kommt als nächstes? Wie hält man das durch? Und wo ist Heiner Geißler?

Fragen über Fragen, nich wahr.

02. November 2010

Internationales Brezeltum (1): Peking

von Dora Asemwald

Brezeln sind eine großartige Erfindung, überall auf der Welt kopiert, aber  natürlich nur in ihrer Heimat richtig gebacken. Meistens sind die Arme dick und teigig und der Bauch zu dünn um ihn ordentlich zu buttern.  Als anerkanntes Brezelfachmagazin ist es natürlich unsere Pflicht, dem internationalen Brezeltum auf die Finger zu schauen.

Unser erster Brezeltest: Peking. Chinesen kopieren nicht nur Rolex und Louis Vuitton, sie versuchen sich auch an unserer Brezel. Ich setze mich also ins nächst beste Taxi und scheuche den Fahrer wild fuchtelnd durch die Stadt bis wir in der Lucky Street landen. Ein Albtraum nachempfundener Fachwerkromantik. Mitten drin: Die South German Bakery Café Konstanz.

Und dort gibt’s auch Brezeln. Die nette Verkäuferin präsentiert die Wahre, der optische Eindruck ist exzellent. Es gibt sie auch vorgebuttert, mit dem breitesten Grinsen dass ich seit langem gesehen hab. Chinesische Schneidekunst trifft auf deutschte Brezel.

Leider kommt die Brezel nicht frisch aus dem Ofen, sie befindet sich trotzdem auch in den Kategorien Geschmack und Haptik im oberen Mittelfeld der Brezelheimat. Ich bin erschrocken wie weit die Chinesen qualitativ sind, da können die Bayern mit ihren komischen Brezen nicht mehr mithalten.

Optik *****
Geschmack  ****
Konsistenz: ****
(Maximum: *****)
Preis: 4 RNB (ca. 40 Cent), gebuttert: 12 RNB (1,20 €)

www.germanbakery.com.cn

29. Oktober 2010

Love is in the air

von Erik Raidt

In Stuttgart tagt heute wieder die Richterin Barbara Salesch im Rathaus. Erneut treffen sich jeweils sieben Ritter der Tafelrunde, das Catering hat Brezel.me persönlich übernommen. Wirtschaftsminister Ernst Pfister vertilgte schon vor dem Beginn der Liveübertragung heimlich drei Butterbrezeln, Tübingens OB Boris Palmer filmte mit seinem Smartphone. Das Video soll in die Beweismittel eingehen.

Vor dem Rathaus hat unterdessen eine ganze Kolonne von TV-Übertragungswagen Aufstellung genommen. Am Haupteingang kontrollieren Polizisten Passanten mit verdächtigen Jutetaschen. Da heute jedoch kein Markttag ist, gilt es derzeit als unwahrscheinlich, dass Kopfsalate als Wurfware in die Gerichtsshow eingeschmuggelt werden können.

13. Oktober 2010

Wer hat’s erfunden?

von Ingmar Volkmann

Meine liebe Kollegin Martina N. befindet sich derzeit auf Fortbildung bei einer bayerischen Wald- und Wiesen-Zeitung. Dabei hat sie Erschreckendes recherchiert, das wir euch nicht vorenthalten wollen:

Dass die Bayern ein seltsames Völkchen sind, war uns Schwaben ja schon immer klar. Auch ihre seltsame Folklore (Dirndl, Lederhose, rot-blaues Fankostüm) gönnen wir den Freistaatlern, weltoffen wie wir sind. Dass ich während meines beruflichen Kurzzeitaufenthalts in der Redaktion einer überregionalen Münchner Tageszeitung die FC-Bayern-Fan-Tasse in der Teeküche beim Ausräumen des Geschirrspülers noch nicht ZUFÄLLIG habe fallen lassen, rechne ich mir selbst als fast schon übermenschliche Toleranzleistung an.

Aber bei der Brezel hört der Spaß auf: Die Bayern nennen des Schwaben liebstes Gebäck im Ernst „Breze“ und gerieren sich – auch ganz protzig mit Häuserdeko im Reichenreservat am Starnberger See (Foto) – als deren Erfinder. Neulich beim Bäcker um die Ecke musste ich lernen, dass „Laugenbrötchen“ hier „Laugenkastanie“ heißt. Kenner sprechen bereits vom Stuttgarter Pflasterstein.

Aber wer hat sie eigentlich erfunden, die BrezeL(!)? Doch nicht die Bazis, zefix nomol? Was meint ihr, liebe Schwestern und Brüder im schwäbischen Brezelglauben?

10. Juni 2010

Schmerz lass nach!

von Ariane Holzhausen

Wie ist das nochmal? Wer A sagt, muss auch in den sauren Apfel beißen? Gesagt, getan. Nach mehreren Besuchen des Burger King am Marienplatz hat es sich abgezeichnet – also es hat sich da am Hosenbund was abgezeichnet. Ich habe es jetzt, wie versprochen, meinem großen Vorbild Ingmar nachgemacht und gehe jetzt ins Fitnessstudio (keine Angst Ingmar! Ich mache es bei Fitnessstudios so wie du bei Freibädern: Ich nehm eins, in dem ich garantiert keinen kenne. Diese andere Sportvariante mit den Pommes wollte ich Dir nicht nachmachen, das klang viel zu aufregend).

Ich gehe da jetzt jedenfalls hin. Und es tut weh. Und ich komme mir alt vor. Weil ich es gar nicht so einfach finde, wie eine Brezel gefaltet am Boden zu liegen. Und weil dieses ständige auf Acht zählen auf Dauer auch anstrengend ist (wer hat diese ulkige Zählweise eigentlich erfunden? Sind Sätze wie “Aber jetzt noch EINE Acht!” nicht verboten?). Und weil – und das ist das Schlimmste: immer dann, wenn es gerade zum Heulen schmerzt, mir was ganz anderes die Tränen in die Augen reibt – diese Musik, die schon vor zwanzig Jahren in Fitnessstudios lief! “TEARDROPS” von WOMACK & WOMACK! MUSS DAS SEIN???

26. April 2010

Brezel.me zieht in die City

von Tobias Köhler

Die Kollegen von der “Süddeutschen” haben sich einen geilen Tower rausgelassen haben, das Mutterblatt residiert in Möhringen in einem – sagen wir mal – sehr eindrücklichen Bürokomplex. Da wollten wir von Brezel.me nicht hintan stehen.

Von unseren ersten Millionen haben wir uns einen nagelneuen, atemberaubenden Büroturm mitten in der City geleistet. Wenn ihr am Schlossplatz vorbeikommt, könnt ihr ihn nicht übersehen.

Die Architektur ist klassisch, fast ein bisschen retro – unser Architektenteam (Jean Nouvel, Zaha Hadid und  Tadao Ando) hat uns aber versichert, der Fachwerkhaus-Style sei wieder schwer im Kommen. Jetzt fehlt nur noch eine Dachgaube.

Außerdem haben wir uns den Traum von einer eigenen kleinen Brezelbäckerei erfüllt. Mittelfristig wollen wir noch ein schnuckeliges Café einrichten und gelegentlich kleine, aber feine Tanzabende mit den besten DJs der Stadt (RAM!!!!) veranstalten.

Selbstverständlich könnt ihr uns ständig beim Arbeiten über die Schultern schauen – wir nennen das die “Gläserne Redaktion”. Also, schaut mal auf eine Brezel vorbei!

02. Februar 2010

Brezel-Neujahrsempfang

von Ingmar Volkmann

Den schönsten Anlass, sich ungestraft und hemmungslos an einem Montag Abend zu beömmeln, liefert traditionell der Neujahrsempfang des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, der Dehoga. Wenn man die zahlreichen Jubel- und Jammer-Reden unbeschadet überstanden hat (oder besser noch diesen rhetorisch wertvollen offiziellen Teil gleich ganz schwänzt), kann man sich durch die Köstlichkeiten von Weinmanufaktur Untertürkheim über Restaurant Hirsch bis zu Cannstatter Weinerzeugern durchschnabulieren. Über dem Newsdesk der StZ hängt übrigens die gleiche Lampe wie auf dem Bild oben.

Brezel.me hatte selbstverständlich erstmals einen eigenen Stand. Kollege Raidt hatte wieder seine herzallerliebsten rosa Marzipan-Brezeln gebacken, die nicht nur in der Redaktion ganz toll ankommen. Kollege Elbert hatte mit seinem Schweizer Taschenmesser diverse Schnäpse dekantiert.

Ich stand dagegen wie immer nicht auf der Gästeliste, macht aber nichts, wie jedes Jahr habe ich mich beim Empfang als Wolfgang Schuster angemeldet. Keine Ahnung, was der Kerle beruflich so treibt, mit seinem Namens-Schildchen kommt man auf jeden Fall auf jede Veranstaltung.

Erstmal drinnen konnte man dann wie immer schön Stößchen machen mit den Bürgermeistern Föll und Müller-Trimbusch und allerlei anderen Politikern. Die finden die Dehoga-Partys auch immer ganz dufte. Fleischbällchen von der Hirsch-Schulter sind halt irgendwie bekömmlicher als Tritte und Pfiffe bei der S21-Prellbockzumgärtner-Verschiebung.

01. Februar 2010

Wir sind gerührt!

von Tobias Köhler

Es kommt selten vor, dass hartgesottene Männer einfach in Tränen ausbrechen. Doch heute Morgen, als wir uns vor dem Brezel.me-Postfach drängten, um die neuesten Computerspiele zum Testen abzuholen, lag eine gänzlich unerwartete Sendung im Postkasten – adressiert an die Brezel.me-Redaktion.

Zunächst vermuteten wir eine Sprengfalle, abgeschickt von DJ Pate oder Cosimo, dem Neckarchecker.

Doch nachdem das Bombenentschärfungskommando grünes Licht gegeben hatte, öffneten wir den Briefumschlag – und fanden eine seeeehr nette Karte von Johanna (von Joki Papierkram). Und fünf Brezel-Anstecker.

Seitdem ist in der Brezel.me-Redaktion nichts mehr wie vorher. Volkmann und Elbert liegen sich schluchzend in den Armen, Raidt und Köhler müssen – vor lauter Freude entkräftetet – von ihren Zivis gestützt werden – und Ariane ist geflüchtet, um das verheulte Makeup zu reparieren.

Ins Redaktionsstatut wurde außerdem der Paragraf §7, Absatz 4, Satz 3 neu eingefügt, der vorschreibt, dass das Brezel-Abzeichen bei offiziellen Anlässen (Verleihung des Nobelpreises, Papstaudienzen, etc.) getragen werden muss.

Kurzum: Vielen Dank, Johanna. Wir sind echt gerührt!!!

25. Januar 2010

Ihr und wir

von Erik Raidt

Stuttgart. In Vetretung des Vorstandsvorsitzenden der Brezel.me-AG ist es mir eine besondere Freude gewesen, die Gewinnerin unseres großen Facebook-Wettbewerbs “Wir wollen 200 Freunde” mit unserem stark gesalzenen Preis (zehn Brezeln) zu überraschen: Femke Bürkle will künftig die Welt durch die Laugenbrille betrachten (siehe Foto).

Der derzeitige Kurs von Brezel-Vorzugsaktien aus der Biobackstube liegt am Olgaeck übrigens bei 0,60 Euro. Die Brezel.me-AG notiert inzwischen bei 560 Facebook-Freunden, Analysten geben der Aktie ein nach oben offenes Kursziel.

Und nun das Wetter: saukalt.