Mit ‘Blog’ getaggte Artikel

09. März 2011

Happy Birthday, Dora!

von Ingmar Volkmann

Die schönste Frau der Stadt wurde heute endlich in epischer Breite in der Stuttgarter Zeitung gewürdigt. Sie sieht nicht nur am besten aus, sondern fabriziert auch noch die besten Beiträge auf dem Brezel-Blog. Zum endgültigen medialen Durchbruch anlässlich ihres 36. Geburtstags gratulieren wir aufs Herzlichste!

15. November 2010

Taxidriver

von Dora Asemwald

An Blogs über das Nachtleben im Kessel mangelt es nicht. Eigentlich sollten Samstag-Nacht-Geschichten von der Theodor-Heuss-Straße niemand mehr hinter dem Ofen vor locken. Es sei denn man wechselt die Perspektive: Die 26-jährige Bloggerin Mia fährt Taxi und berichtet davon. Sie erzählt von all den kleinen und großen Unverschämtheiten die sich der eine oder andere Fahrgast erlaubt. Aber auch dramatische Liebesgeschichten von der Rückbank sorgen für Spannung, von der sich der letzte Tatort eine Scheibe hätte abschneiden können.

Die Geschichten sind lang und ohne Bilder. Macht aber nichts. Hab sie trotzdem gelesen, weil gut geschrieben. Ein schöner und sympathischer Einblick in des Leben von Stuttgart. Ich freue mich auf neue Geschichten und vielleicht werd ich nach durchzechter Nacht mal selbst zum Teil von einer.

taxistuttgart.wordpress.com

16. August 2010

Erhöhte Temperatur

von Ingmar Volkmann

Menschenskinder, geht das schnell. Neue Internet-Angebote rund um Stuttgart entstehen beinahe so schnell, wie es Hiobsbotschaften zu Stuttgart 21 gibt. Das neueste erwähnenswerte Projekt: Kesselfieber. Die Macher versuchen, den Weg durch den Ausgehdschungel im Kessel etwas durchsichtiger zu gestalten.

Der Fokus liegt auf der Gastronomie, das Angebot der Website konzentriert sich auf Restaurants, Clubs und Bars. Ziel der Kesselfieber-Macher: Die Locations sollen von den Usern bewertet werden, außerdem kann man neue Hotspots eintragen. Fleißiges Posten und Kommentieren wird dabei belohnt: Wer strebermässig viel bewertet oder Neueröffnungen petzt, bekommt in der so genannten Wechselstube Punkte, die man später in Prämien umwandeln kann. Hat man genügend Punkte gesammelt, wird man schließlich mit freiem Eintritt in einem Club o.ä. belohnt.

Das bisherige Leckermaul- und Partytier-Angebot soll bald um Kinos, Fitnessstudios und andere Angebote erweitert werden. Vielleicht fällt den Fieberjungs dann auch eine bessere Unterzeile ein: „Stuttgart, einzigartig vielseitig“ klingt ein wenig nach Slogan gewordenem Fiebertraum.

04. Juli 2010

Älles Gute

von Ingmar Volkmann

Im Namen von Christian „Dritte Wahl“ Wulff, Angie „wenigstens in Südafrika habe ich Spass“ Merkel und OB Dr. Wolfgang Schuster gratulieren wir an dieser Stelle dem Thomas Müller unter den Stuttgarter Blogs, www.kessel.tv, zum zweiten Geburtstag.

Wie Thomas Müller kam der Internet-Blog „for true Swabian Gangsters und Hustlers“ vor zwei Jahren aus dem Nichts, um der hiesigen, Achtung, grausames Wort, Blogosphäre, sehr schnell das Fürchten zu lehren.

Während man sich anfangs in Sachen Besucherzahlen an Wacker Burghausen orientieren konnte, wird der Turnschuh-, Gastro- und Philosophie-Blog heute beinahe täglich von den Spionen von Real Madrid beobachtet, weil längst Champions-League-Potential. Würde mich nicht wundern, wenn eines Tages ein Medienunternehmen aus der Steinzeit, also ein Verlag, der noch mit Printprodukten sein Geld verdient, den Internet-Blog für einen dreistelligen Millionenbetrag kaufen würde.

Brezel.me-Autor und Superstar-DJ Martin Elbert treibt mit einigen Mitstreitern ordentlich Schabernack, erklärt der Gemeinde, wie sie wochenends der Restrealität entfliehen kann und ist sich auch sonst für keinen Hirnfurz aus Heslach zu Schade. Äußerst spannend an Kessel.tv ist im Übrigen die Publikumsbeteiligung: Wo brezel.me maximal von drei Leuten öffentlich beschimpft wird, diskutieren bei kessel.tv mitunter 150 Leute über die wichtigen Dinge im Leben. Wir gratulieren.

18. Juni 2010

Tangolehrerinnen und neue Fahrräder

von Dora Asemwald

Mir nichts dir nichts häng ich mal wieder in unserer Kommentarabteilung rum um ordentlich meinen Senf auf die Brezel zu schmieren. Da stolper ich doch über Kommentator Steffen. Der hatte einen Link zu seinem eigenen Blog an seinen Kommentar angehängt.

Klick.

Lauter Porträts von Menschen auf Stuttgarter Straßen. Aber nicht die übliche Streetstyle-Geschichte sondern Leute die interessant aussehen. Ute die Tangolehrerin, Andreas von der Schwäbischen Tafel, Luciana mit ihrem neuen Fahrrad und den 15 Monate alten Yigit- Can am Max-Eyth-See. Schöne Fotos, kurze Geschichten von zufällig getroffenen Leuten die aus dem Einheitsbrei heraus ragen. Steffen ist fleißig: Seit Anfang Mai hat er 38 Porträts veröffentlicht, also fast jeden Tag eins. Ich bin gespannt wer als nächstes kommt. Vielleicht kenne ich ihn oder sie?

eye-catcher-stuttgart.blogspot.com

Elmira, halb Griechin, halb Deutsche spricht aber russisch.

Elmira, halb Griechin, halb Deutsche, spricht russisch.

Jeamel hat's eilig.

Jeamel hat's eilig.

Yigit-Can sorgt für Aufmerksamkeit

Luciana hat ein neues Rad.

Luciana hat ein neues Rad.

Ute lässt Tango tanzen

Ute lässt Tango tanzen

03. März 2010

Der letzte Twitterer

von Ingmar Volkmann

Im Gegensatz zu Herrn Köhler bin ich ja alles andere als ein Early Adopter. Der Kollege hatte schon ein iPhone, da wusste noch nicht einmal Steve Jobs von seiner eigenen Telefon-Revolution. Ich dagegen bin eher der Peter Neururer des Internets: Blogs fand ich am Anfang voll doof, Facebook ist zu hoch für mich und Twitter habe ich bis heute nicht verstanden.

Nun hat mir aber mein persönlicher Internet-Beauftragter und Freund, Martin Elbert, empfohlen, mich mit Twitter zu beschäftigen. Also gleich mal fleißig angemeldet gestern, als der wahrscheinlich letzte User der westlichen Hemisphäre (gibt es da eigentlich auch eine Auszeichnung für, so ne Art Altersheim-Kordel für besondere Langsamkeit?).

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05. Februar 2010

Blogger Bauer

von Ingmar Volkmann

Wenn man irgendwann so alt ist wie ich, tut man sich mit einer grundsoliden, hysterischen Verehrung von lebenden Mitmenschen schwer – Fußballer mal ausgenommen. Wen ich aber so richtig gut finde – beinahe würde ich sogar öffentlich bekennen, dass ich sein Fan bin – ist Joe Bauer.

Der grundsätzlich schlecht gelaunte Miesepeter, Autor und Kolumnist der Stuttgarter Nachrichten hat einen beneidenswert unbeschränkten Blick auf den Kessel – und kann dazu auch noch richtig schreiben. Immer noch wärmstens zu empfehlen ist sein aktuelles Buch „Schwaben, Schwafler, Ehrenmänner“. Seine Kolumnen knallen zwischen Buchdeckeln noch eine Idee besser als zwischen Todesanzeigen und dem Polizeibericht.

Jetzt ist Joe Bauer auch noch unter die Blogger gegangen. Da der lyrische Bruddler aber immer alles anders macht als andere, bloggt in seinem Blog http://www.flaneursalon.de/de/lesersalon.php der Leser, während Bauer „nur“ kommentiert. Die Idee ist eigentlich genial, denn meistens sind die Leser eh viel gescheiter als die Autoren. Außerdem spart es eine Menge Arbeit. Bin gespannt, was sich da künftig für eine unterhaltsame Mischung aus Schimpf, Kommentar und Debatte entwickeln wird.

25. Januar 2010

Wie es dazu kam (1)

von Martin Elbert

Jede Brezel hat ihren Ursprung. Die einen werden nach schwäbischer Tradition gebacken, die anderen kommen tiefgefroren aus Slowenien und die dritten werden im Waldheim Heslach gegründet. So wie diese hier. Inklusive echten Revoluzzer-Gefühlen, zumindest unter den Älteren.

Somit hat dieser Blog auch ein Gründungsdatum, denn genau genommen war das der 19. August. Da wurde zumindest mal der Name festgelegt und eine, sagen wir, Richtung.

Ein paar Wochen zuvor fühlte Kollege Köhler schon mal im Oblomow vor, ob ich prinzipiell Bock hätte, mich in ein weiteres Blog-Abenteuer zu stürzen. Dabei trank er massig viel Bier und aß einen Salat. Ich kippte glaub Ramazotti, warum auch immer, und sagte ja, weil ich auch nie nein sagen kann.

Köhli meinte, Kollege Xinge und Mr. Right wären außerdem noch die richtigen Mitstreiter. Auch da konnte ich wieder nicht nein sagen. Immerhin ist der Xinge mein Wohni auf Lebzeiten, mein Außenreporter bei kessel.tv und überhaupt einer dieser Jahrhunderttypen, die alles können.

Und der Eric, ja, den kannte ich so ein bisschen, auch ein cooler Typ. Zwar nicht ganz so cool wie Xinge und ich, aber dieses, unseres, Niveau zu erreichen ist natürlich auch recht schwer.

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