Auf dem Haigst – dort, wo Stuttgarts Schöne und Reiche wohnen (naja, sagen wir mal die Reichen) – gibt es seit 2006 eine zum Aussichtspunkt gewordene Wendeplatte namens Santiago-de-Chile-Platz. Hat sich der hiesige chilenische Honorarkonsul Georg Kieferle (Foto: Achim Zweygarth) ausgedacht – und den OB so lange genervt, bis der das genehmigt hat.
Daraufhin sah sich Santiago de Chile selbstredend bemüßigt, nachzuziehen. Ratzfatz wurde ein Armenviertel planiert, eine Herde der übriggeblieben Viecher der Stuttgarter Rössle-Parade importiert und ein bisschen Beton verläppert. Fertig war die idyllisch gelegene Plaza de Stuttgart. Diese Woche wurde das ganze mit der typisch südamerikanischen Heiterkeit und einem wohlgelaunten OB Schuster eingeweiht.
Hier gibt’s eine wunderbare Bildergalerie von den Ereignissen – und hier die etwas sachlicher gehaltene Presseinfo der Stadt Stuttgart zu dem Ereignis
Gerade habe ich bei den Jungs von Kessel.TV noch ein dokumentarisches Video zum Thema entdeckt… Herrlich!
Tags: Architektur, Chile, Pferdle




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Eigentlich dachte man ja, Santiago den Chile habe jetzt einen Platz nach Stuttgart benannt, ein markanter Punkt in der Stadt, den jeder kennt und hin und wieder durchquert. Doch die Fotos offerieren ein anderes Bild – anders als jenes aus der Quelle der Botschaft in der STZ abgebildet. Da wurde eher in einer Betonwüste von Wohnhochhäusern Kindern der Platz für einen Spielplatz mit Dekorationsabfall von der IGA 1993 zugestellt. Die kleine Schwabenstreichmannschaft sorgte jedenfalls dafür, dass Wolfgang Schuster sich auch auf der anderen Halbkugel wie zuhause fühlen durfte.