23. Juli 2010, in: Kurz kluggeschissen

Ein Leben ohne Hund …

von Dora Asemwald

Das Auto als Medium für Botschaften aller Art ist ja bekannt. Hier ist jemand auf den Hund gekommen: „Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum!“. 91,1% aller Haushalte in Deutschland leben ohne Hund, laufen also einem riesigen Irrtum auf! Vielleicht ist aber auch der innere Schweinehund in der Rechnung mit inbegriffen. Dann wär ich d’accord. Kaum auszumalen was wäre, wenn wirklich jeder einen äußeren Hund hätte. Ein Großteil der 9.638.000 Nichtirrenden lässt seinen Köter jetzt schon in jedes Eck kacken.

Loriot war übrigens in der Hundefrage etwas spezifischer: „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.“
Ich setzt noch einen drauf: „Ein Leben ohne Katz ist für die selbige!“

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8 Antworten zu “Ein Leben ohne Hund …”

  1. [...] Zuerst erschienen auf brezel.me [...]

  2. Lesende sagt:

    Die Irrtümer des Menschen machen ihn eigentlich liebenswürdig. Meinte Goethe und das meine ich – und meine Katze auch.

  3. Irren ist meschlich. Irren Tiere aber auch? Ich habe mich mit ein paar Katzen unterhalten und die waren sich einig. Ein roter, leider kastrierter Kater brachte es auf den Punkt, ich hab es mal aus der Katzensprache ins Deutsche übersetzt:
    „Irren kann nur wer eigenständig handelt. Der Hund als Handlanger des Menschen kann also nicht selbst irren, er ist dem Irrtum seines Herrchens ausgesetzt. Wenn also das Leben ohne Hund Irrtum ist so wird dieser Irrtum wenigstens nicht auf das unmündige Tier übertragen. Ist das Leben mit Hund frei von Irrtum, dann nur deswegen weil der Hundehalter selbst nicht die geistige Freiheit besitzt, die für eigenständiges Denken und Handeln und somit Irrtum die Vorraussetzung ist. Viel interessanter wäre es zu erörtern, ob ein Leben ohne Mensch ein Irrtum sei.“
    Für diese Erkenntnis habe ich dem Katz gleich mal ‘ne Dose Katzenfutter springen lassen.

  4. Lesende sagt:

    Meine Katze ist der Ansicht, dass ein Leben ohne Mensch ein Irrtum ist. Sie ist zu erstaunlichen kognitiven Leistungen fähig und sich voll bewusst, dass sie auf ihren komfortablen Lebensstil, ohne Mensch, verzichten müsste.

    Eine Dose Huhn in Soße wäre fein.

  5. Wir Menschen machen uns für Katzen unverzichtbar in dem wir Dosen konstruieren die sich von Katzenpfote nicht öffnen lassen. So lange wir als Dosenöffner von Nöten sind werden Katzen uns nicht abschaffen.

  6. Lesende sagt:

    Stimmt, schon alleine deshalb gibt es die menschliche Existenzberechtigung. Die Motivationen meiner Katze entsprechen der Maslow’schen Bedürfnispyramide. Sie ist außerdem eine begnadete Selbstdarstellerin, lässt sich witzige Spielchen mit mir einfallen und badet dann in meiner menschlichen Begeisterung und Anerkennung.

    Halt alles für die Katz …

  7. [...] This post was mentioned on Twitter by Brezel.me, Stuttgart Newsbot. Stuttgart Newsbot said: Ein Leben ohne Hund …: Das Auto als Medium für Botschaften aller Art ist ja bekannt. Hier ist jemand auf den Hund … http://bit.ly/9S5d9Y [...]

  8. Mein Katz klettert manchmal auch kerne auf die Katzlowsche Pyramide. Ich muss ihn dann wieder runterholen.