16. Juni 2010, in: Tiere Kinder Pflanzen

Böser, böser Bussard

von Tobias Köhler

Nach dem überwältigenden Mitgefühl, das unseren Autoren nach seinem Bussard-Beitrag neulich erreicht hat, wollen wir euch folgende Polizeimeldung keinesfalls vorenthalten:

“Winterbach (dpa/lsw) – Der Mann aus Winterbach mag sich an den Hitchcock-Thriller „Die Vögel“ erinnert haben: Bei einem Spaziergang durch die Weinberge am Dienstagabend griff ihn aus heiterem Himmel ein Mäusebussard an und verletzte ihn leicht am Kopf, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

„Es ist zu vermuten, dass der Mäusebussard sein Revier verteidigte“, sagte der Ornithologe vom Regierungspräsidium Karlsruhe Hans-Jürgen Görze. „Vögel können Menschen auch angreifen, wenn sie mit der Hand aufgezogen und wieder ausgesetzt wurden. Dadurch haben sie keine natürliche Scheu mehr vor Menschen.“

Im April brüten Mäusebussarde und ziehen ihre Jungen bis Mitte Juni auf. Ob der Vogel in der Gegend ein Nest mit Jungen hat, ist der Polizei nicht bekannt.”

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7 Antworten zu “Böser, böser Bussard”

  1. Lesende sagt:

    Körperverletzung, keinen festen Wohnsitz
    und tröten kann er auch nicht.

  2. Steinbam sagt:

    Neulich habe ich auch folgendes gelesen: http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Pforzheim/arid,198413_puid,1_pageid,17.html
    Scheint so, als würde sich ein kollektives Aufbegehren in der Vogelwelt breit machen…

  3. Christian sagt:

    yeah action in Winterbach :-)
    Komme aus dem Ort im schönen Remstal!
    Wurde beim Joggen auch schon 2-3 mal “attakiert”… meistens ists aber nur, wenn man durch das gebiet ihrer jungen kommt. dann kreisen sie über einem… dann sieht man sie gar nicht mehr und auf einmal fliegt der riesenvogel einen halben meter von hinten über einen drüber…
    ich hab mich noch nie so in meinem leben erschreckt :)

    meinem lieben renternnachbar hat der liebe bussard sogar eine schramme auf der polierten glatze verpasst :)

  4. Christian sagt:

    achja, ganz vergessen!
    ich finde in winterbach sind die wildschweine (auch in der “brütezeit”) im wald fast gefährlicher! wenn einem so ein ding hinterher rennt, hat man meistens noch mehr angst :-)

  5. Lesende sagt:

    Das ist noch gar nix. Bin einem trötenden Baby zu nahe gekommen und wurde daraufhin von einem wilden Fanfaren Trötenzug verfolgt.

  6. Als ich neulich meine Jungen gehütet hatte kamen lauter so komische buntgekleidete rennende Menschen, manche davon langsamer aber mit Stöcken bewaffnet, in mein Revier! ich hab denen mal kurz die Glatze poliert, dann sind sie abgezogen.

  7. Lesende sagt:

    Dora, du solltest dir deine 6 Jungen an den Körper schnallen.