30. April 2010, in: Sweetheart Stuttgart

Pfefferkuchenhaus 2.0

von Tobias Köhler

Früher haben die Leute Hexenhäusle aus Pfefferkuchen gezimmert, mit allerlei Schoko- und Süßkram als Baumaterial. Heute kriegt man die Kinder mit viel weniger Aufwand rum. Bei einem Feldtest mit meinen Töchtern ist es mir bei 50 Spaziergängen entlang der Lautenschlagerstraße genau Null mal gelungen, am “Tausendschön” vorbeizukommen.

Und daran ist nur diese seltsame Windräderflugdrachenneonleucht-Skulptur aus Massen von “Made in China”-Kunststoffkram schuld. Eine geniale Werbemaßnahme, die grundsätzlich mit einem “Paaaaapaaaa, ich will…” endet.

Je nach Tagesform und Dringlichkeit meiner eigenen Besorgungen in Sachen Apple (straßenaufwärts) oder Sneakers (straßenabwärts) verläuft die Sache unterschiedlich. Schlecht geht sie am Ende immer aus. Entweder für meine Nerven oder für meinen Geldbeutel.

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4 Antworten zu “Pfefferkuchenhaus 2.0”

  1. Annette sagt:

    Das ist doch mal ein Blickfang!

    und trotzdem

    Schade, dass es zumindest manchmal keine Radioansage gibt:

    Achtung! Kaufalarm für Eltern, die mit ihren Kid´s da…. und da… unterwegs sind.

    Stecken Sie ihre Geldbeutel weg,
    rationieren Sie sie die Menge ihres Bargeldes/Kreditkarten.

    Das Aufsuchen dieses Ortes mit ihren Kindern kann für ihren Geldbeutel ruinös sein..

  2. b.0711 sagt:

    …lass die Mädels doch in Ruhe die Windräder ansehn, Du kannst ja in der Zwischenzeit ein nervenberuhigendes Bier am Palast trinken.

  3. Lesende sagt:

    Deine Töchter kann ich gut verstehen, da komm ja ich nicht ungestreift vorbei. ;-)

  4. Schoengeist sagt:

    “Tausendschön” und “Made in China”? Niemals!