Ob nur in Stuttgart oder auch anderswo, kann ich nicht sagen, auf jeden Fall ist es im Kessel (zumindest mal nach eigener Erfahrung in S-West) schon längst ein heißer Trend, diverse Gegenstände (besser gesagt irgendnen Scheiß) einfach mal mit obigen Zetteln versehen auf die Straße zu stellen.
Frei nach dem Motto: Meine Wohnung ist voll, hm wohin damit, ach komm, ab damit auf den Gehweg, ich vergewaltige zwar öffentlichen Raum mit Schrott und suggeriere dabei den Leuten aber noch frecherweise, etwas Gutes zu tun.
Falsch: Ihr seid zu faul/zu fein euren alten Kram in der Wohnung zu sammeln und könnt es einfach nicht abwarten bis genügend zusammen kommt bis man den Sperrmüll rufen kann.
Wir interessieren uns nicht für eure verrosteten Wagenheber, angefaulten Ikea Tischen, schimmeligen Schirmlampen kurz nachm Krieg oder eben auch U-Boot-Bücher. Und jede Wette: Es fiel euch bestimmt verdammt schwer einen caritativen Zettel zu verfassen oder? Also keep your scheiß inhouse, crazy Mofos.



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Vorschlag für ein Experiment: Nimm doch mal den Zettel und kleb ihn aufs Auto dessen, der da seinen Spermüll ohne Abfuhrtermin in den öffentlichen Raum stellt. Mal sehen, was passiert, bzw. wie oft er dann noch Zeugs auf die Straße stellt
Keine seltene Erfahrung mit Gutmenschen:
“Man spürt die Absicht und man ist verstimmt”
Vielleicht ne gute Idee aus Frankfurt für alle (belesenen) Stuttgarter Gutmenschen: die Bücherschränke. Die Stadt stellt Vitrinen an öffentlichen Plätzen auf, die jeder mit Büchern befüllen und aus denen jeder Bücher raus nehmen darf. Sowas bräuchten wir hier!
Also auf die Bücher, mit dem erhobenen Zeigefinger, von Gutmenschen, wär ich nicht
scharf. Gute Menschen finden immer eine Möglichkeit, mit ihren Büchern anderen ein
Freude zu machen.