Die Kehrwoche soll in anderen deutschen Großstädten ja schon längst ausgestorben sein, mancherorts gab es sie sogar NOCH NIE! In Stuttgart hält sie sich hartnäckig und versüßt uns die Wochenenden. Wir wüssten ja sonst gar nicht, wohin mit all der Zeit. Ein paar Tipps, die die Kehrwoche zum besonders befriedigenden Erlebnis machen:
- Ganz wichtig: Immer darauf achten, dass man beim Putzen gesehen wird.
- Ganz viel Lärm machen: Den Putzeimer lautstark abstellen und mit dem Schrubber gegen die Wände im Hausflur stoßen. So merken auch wirklich alle, dass man putzt.
- Hausbewohner, die an einem vorbeigehen, ermattet grüßen. Dabei mit einer Hand den Rücken stützen und seufzen.
- Effektiv putzen, also nur an sichtbaren Stellen.
- Beim nächsten Gespräch mit der 78-jährigen Nachbarin einfließen lassen, dass man am Wochenende geputzt, geschrubbt und gewischt hat.
Tags: Sauber



Beiträge
Ja, Klappern gehört zum Handwerk.
Das nur die Schwaben einen Kehrwoche-Tick haben, stimmt nicht so ganz.. Ich wohne jetzt in Niedersachsen und als ich damals noch nicht mal den letzten Karton in die Wohnung gebracht hatte, hat schon hat meine neue Nachbarin ganz fröhlich erklärt, dass wir ja dann jetzt eine Liste ins Treppenhaus hängen können.
Mein Tipp: Sonntags erst putzen! Da sind alle daheim, alle hören, wenn der Henkel gegen den Eimer schlägt und man macht deutlich, dass einem selbst der heilige Sonntag für die Kehrwoche nicht zu schade ist!
6. Ein paar Tropfen stark riechenden Haushaltsreiniger in die Ecken spritzen
… und dann stundenlang die Fußmatten
senkrecht stellen.
Wie funktioniert das eigentlich in Regionen, die die Kehrwoche nicht thematisieren? Leben die Leute dort im Dreck, der sich in Jahren angesammelt hat? Haben die Kobolde, die des Nächtens für Reinlichkeit sorgen?
Wie funktioniert das eigentlich in Regionen, die die Kehrwoche nicht thematisieren? -> schlecht
Leben die Leute dort im Dreck, der sich in Jahren angesammelt hat? -> ja
Haben die Kobolde, die des Nächtens für Reinlichkeit sorgen? -> nein