15. März 2010, in: Tiere Kinder Pflanzen, Vesperzeit

Die schwangere Brezel

von Erik Raidt

Unsere Wissenschaftsredaktion ist einer Sensation auf der Spur. In einem Brötchenlabor im Heusteigviertel gelang es dem Bäcker kürzlich, nach monatelangen Versuchsreihen ein heimisches Laugengebäck künstlich zu befruchten. Wir meinen: das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ersten Meldungen zufolge ist die Brezel im fünften Monat, auf Ultraschallaufnahmen sind beim Nachwuchs die Ärmchen bereits deutlich zu erkennen. Das Geschlecht der Babybrezel ist unterdessen noch nicht eindeutig feststellbar.

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7 Antworten zu “Die schwangere Brezel”

  1. Lesende sagt:

    Wie lange trägt eine Brezel für
    gewöhnlich ihren Nachwuchs aus?

  2. Erik Raidt sagt:

    Das kommt ganz auf die Herstellung an: So eine Industriebrezel kommt eben schneller auf die Welt als eine unschuldige Hinterhofbrezel.

  3. Lesende sagt:

    Hm, wenn sie dann gelegt oder geworfen hat, ist sie ja auch nicht mehr die Jüngste. Wird sie dann versemmelbröseld?

  4. Annette sagt:

    Ich tippe ja auf Scheinschwangerschaft. Alles nur eingebildet. Hatte ich auch schonmal bei einer Brezel. Die hat dann in Ermangelung eines Brezelbabys angefangen, die Brötchen im Brotkorb zu bemuttern und wurde agressiv, wenn man diese essen wollte.

  5. Erik Raidt sagt:

    Ich weiß genau, was Du meinst: unter den Laugenbrezeln gibt es totale Glucken. Mehrkornbrötchen sollen dagegen oft ziemliche Machos sein. Hört man.

  6. Lesende sagt:

    Dann soll sie mal die verkifften
    Mohnbrötchen bemuttern.

  7. Lesende sagt:

    Noch immer prächtig trächtig?