Lange Zeit war ich überzeugt davon, dass Stuttgart, BW (2894 Einwohner pro Quadratkilometer), ein ziemlich hinterwäldlerisches, gottverlassenes Dörfchen sei. Ich änderte meine Meinung, als ich Stuttgart, Arkansas (591,2 Einwohner pro Quadratkilometer), kennenlernte. Dieser Tage aber stieß ich auf Stuttgart, Kansas (6,3 Einwohner pro Quadratkilometer).
Zu seinen besten Zeiten, also um 1910, lebten rund 150 Menschen dort. Heute sind es 45. Es gibt eine Lutherische Kirche, einen Getreidesilo, ein Fotostudio, eine Autowrkstatt sowie eine Tankstelle. Und sonst nix.
Dagegen ist Stuttgart-Zazenhausen die Bronx, die Theodor-Heuss-Straße der Sunset Boulevard und Wolfgang Schuster Rudy Giuliani. Jetzt weiß ich: Wir sind eine Weltstadt! Das neue Herz E… (nein, vergesst das schnell wieder).
Zum Abschluss noch ein Bild von der Hauptverkehrsstraße von Stuttgart, Kansas. Hier hängen normalerweise die beiden Jugendlich der Stadt ab.
Update (3. Februar 2010): Eine etwas weniger verkappte Liebeserklärung an Stuttgart
hat Thorsten W. auf meinem Lieblingsblog Kessel.tv gerade als Entgegnung auf einen saublöden “Taz”-Artikel geschrieben. Unbedingt lesen.
Tags: Das andere Stuttgart




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Bei denen fahren die Züge noch über der Erde. Wenn die ihre Bahnlinie unterirdisch legen würden, dann könnte man mit seinem V8-Musclecar gefahrlos über den dann nicht mehr vorhandenen Bahngleich fahren, könnte aber nicht durch findiges zur letzten Sekunde am Zug vorbei fahren die Bullen abhängen.