Manche unter uns haben es nicht leicht. Manche unter uns sind einfach verdammt dazu, immer zweiter, dritter oder auch letzter sein. Verdammt dazu nie ganz vorne mitspielen zu können.
Haile wird immer schneller sein als ich. Tobi K. wird immer mehr Kohlenhydrate essen als ich. Eric R. wird immer bessere Kolumnen schreiben als ich (Anmerkung des Redakteurs: Vor allem wird er dich killen, wenn du ihn noch einmal mit “c” schreibst. Er heißt EriK).
Pate wird immer das schönere Sixpack und die besseren Bookings haben als ich. Cosimo wird immer braungebrannter sein als ich. Und mein gutes Wenger Messer (siehe oben) wird immer kleiner sein als dieses hier und auch nie so schöne Amazon-Rezensionen bekommen.
Auf immer und ewig der Hobby MacGyver zu sei, trifft einen Mann, der von einem Werkzeuggürteln, einer Silikonspritze und einem Sechskantschrauberdreherset träumt, am Allerhärtesten. Zumal man weiß, dass man das Premium-Messer, falls man es besitzen würde, mit seinen zwei linken Händen erst gar nicht bedienen könnte.
Darauf hebe ich mit meiner starken rechten Hand das Schnapsglas. Da fällt mir ein: Auf der Kurzstrecke schlägt mich in Stuttgart nicht mal der Ingmar.
Tags: Taschenmesser



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Ist doch alles Frage der Betrachtungsweise: Apple baut auch Geräte, die kleiner sind und weniger können und alle findens geil. Das neue Rentner-iPhone lässt sich von jedem Netbook den Arsch treten, ist aber kleiner und cooler. Und wenn ich langsamer renn, seh ich mehr von der Landschaft. Und überhaupt: oben auf dem Treppchen ist die Luft viel dünner. Ich bin lieber Zweite, denn zwei ist mehr als eins.