Jede Brezel hat ihren Ursprung. Die einen werden nach schwäbischer Tradition gebacken, die anderen kommen tiefgefroren aus Slowenien und die dritten werden im Waldheim Heslach gegründet. So wie diese hier. Inklusive echten Revoluzzer-Gefühlen, zumindest unter den Älteren.
Somit hat dieser Blog auch ein Gründungsdatum, denn genau genommen war das der 19. August. Da wurde zumindest mal der Name festgelegt und eine, sagen wir, Richtung.
Ein paar Wochen zuvor fühlte Kollege Köhler schon mal im Oblomow vor, ob ich prinzipiell Bock hätte, mich in ein weiteres Blog-Abenteuer zu stürzen. Dabei trank er massig viel Bier und aß einen Salat. Ich kippte glaub Ramazotti, warum auch immer, und sagte ja, weil ich auch nie nein sagen kann.
Köhli meinte, Kollege Xinge und Mr. Right wären außerdem noch die richtigen Mitstreiter. Auch da konnte ich wieder nicht nein sagen. Immerhin ist der Xinge mein Wohni auf Lebzeiten, mein Außenreporter bei kessel.tv und überhaupt einer dieser Jahrhunderttypen, die alles können.
Und der Eric, ja, den kannte ich so ein bisschen, auch ein cooler Typ. Zwar nicht ganz so cool wie Xinge und ich, aber dieses, unseres, Niveau zu erreichen ist natürlich auch recht schwer.
An dem besagten 19. August weihte ich ebenso Ingmar bei ihm Zuhause in das Geheimnis der Wordpress-Blogtechnik ein. Zuvor gab er mir für Kessel immer seine Texte und ich postete sie für ihn, natürlich mit Hinweis, dass die tollen Dinger von ihm stammten.
An diesem Abend zeigte er mir noch stolz seine neue Wohnung im Lehenviertel. Das war unser Ausblick an diesem schönen Tag. Herrlich oder?
Einen Moment, wir zitieren Freundeskreis: “Es gibt nichts was uns zügeln kann, nichts was uns hält, wir spreaden’s über Stuttgarts Hügel in die Welt, Esperanto.” Das Wort spreaden muss man halt durch bloggen ersetzen.
Am liebsten wäre es mir gewesen auf diesem Balkon dem Sonnenuntergang entgegen zu schnäpseln, aber wir waren halt verabredet mit dem Köhli und dem Raidti im Waldheimi Heslach (keine Angst liebe Leser, bin nicht gaga, das mit den vielen is ist selten dämlich und muss man nicht verstehen).
Aight. Waldheim Heslach, dachten wir uns, ist in Heslach. Logisch. Also fahren wir da locker mit unseren Rädern hin, auch weil wir sowieso kein Auto haben. Von Ingmars Wohnung aus haben wir mal so circa 20 Minuten einkalkuliert, Römerstraße und Heslach sind ja auch keine Mega-Distanzen und wir zwei fitte Jungs. Und da es bollenwarm war, setzte ich auf ein schwarzes Muscle-Shirt. Damn!
Gut, da auch auf diesem Pups-Weg ein Atomkrieg ausbrechen könnte, haben wir uns nach der Wordpress-Einführung für die anstehende Fahrradtour mit asiatischem Trockenfutter eingedeckt:
War glaub Fischzeug. Und dann ging es los. Und wie es dann weiter ging erzählt euch der Papa beim nächsten Mal.
Tags: Blog, Brezel.me, Waldheim Heslach





Beiträge
Lieber ram, eigentlich hatte ich gedacht, wir machen die “Wie alles begann”-Sache erst, nachdem wir auf dem Titelbild des “Time”-Magazine waren. Also so etwa im Februar/März.
Das wäre eine ganz gute Einstimmung auf unsere Auftritte bei “Kerner” und “Anne Will” gewesen. Und eine tolle Werbung für unser Buch.
Aber wir können die Posts dann auch nochmal hochkochen.
februar ist doch schon fast. außerdem ist es ein mehrteiler der bis ende juli geht
Der Herr ram ist aber auch so ein Salat-Ass
. Wenn er ein Salat im Oblowmow _aß_. In diesem Sinne, der Ober-Klugscheißer
.
thanks man
Ich bin mal gespannt, was das Fischzeug mit euch so gemacht hat.
ein trip wie in “Fear and Loathing in Las Vegas” sag ich dir!