Okay, es ist eine saublöde Idee, an einem kalten, wolkigen Tag die 150 Meter mit dem Fahrstuhl auf die Plattform des Fernsehturms zu fahren. Den Killesberg kann man auch vom Stau auf der Weinsteige aus ganz gut anschauen.
Viel schlimmer als die Aussicht ist es aber drinnen: Dort ist die Zeit vor 40, 50 Jahren stehen geblieben. Hätte der SDR nicht den Namen gewechselt, könnte man sich im letzten Jahrhundert wähnen. Wer heute einen Schwank mit Heinz Erhardt drehen wollte, würde hier die passenden Kulissen finden.
Die gastronomische Situation pimpt das ganze nicht unbedingt auf: Willy Webers Edelrestaurant ist seit Jahren dicht (die HP existiert allerdings noch), das Primafila am Fuß des Turm hat im Januar zugemacht, und das Turmcafé mit dem Charme einer Beamtenkantine wird renoviert.
Was übrig bleibt, ist ein Kruschtladen mit Äffle-&-Pferdle-Devotionalien, Stuttgart-T-Shirts und anderem Gerümpel. Das soll, sagt der SWR, demnächst zumindest teilweile besser werden.
So lange sieht man den Fernsehturm am besten aus der Ferne an.
Tags: Fernsehen, Fernsehturm, Gastronomie, Kesselwetter






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Stimmt. Saublöde Idee. Kann man doch vorher die Webcam anwählen und schauen, ob es sich lohnt. Hey, das ist das 21. Jahrhundert und der Fernsehturm hat nicht nur einen Andenken-Shop, sondern auch eine Panorama-Webcam. Man schreibt das Wort “Rechereche”.
Mal im Ernst: heute war das auch ohne Webcam vorherzusehen… Aber die Kids wollten unbedingt
Hier geht’s übrigens zur Webcam: http://www.fernsehturmstuttgart.com/webcam