Natürlich gibt es keine Gerechtigkeit auf der Welt. Aber wenigstens in der Tierwelt! Dachten wir. Doch bei seinen umfangreichen Wilhelma-Recherchen hat der Kollege Alex herausgefunden: Für den Bau der Menschenaffenanlagen (genau, jeder liebt Gorillas – vor allem die süßen kleinen) werden natürlich just die Tiere umgesiedelt, die sich nicht wehren können und nicht die allerkleinste Lobby haben: Wasserböcke (in diesem Fall handelt es sich um zwei besonders betagte Exemplare), Onager (wer weiß überhaupt, was das für Viecher sind?) und Anoas (dito!). Und wie immer wird uns das so verkauft, als müssten sich die umgesiedelten Randgruppen über die “ruhiger gelegenen Gehe hinter den Kulissen” auch noch freuen. Und das alles nur, damit die Goldkettchen tragenden Gorilla-Männchen ihre fetten S-Klassen direkt hinterm Gehege parken können. Himmelschreiend!
Tags: Muh und Mäh


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